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Photovoltaik · Berlin

Photovoltaik in Berlin: Kosten, Ertrag & Angebote 2026

Photovoltaik in Berlin: rund 912 kWh je kWp Ertrag, 95 % gut geeignete Dächer. Kosten, Förderung & Angebote für Ihr Dach jetzt kostenlos prüfen.

912

kWh/kWp Ø-Ertrag

je installiertem Kilowatt-Peak

95 %

Dächer gut geeignet

sehr gut oder gut

7.454 MWp

Dach-PV-Potenzial

≈ 7.055 GWh/Jahr

13,1 kWp

Typisches EFH-Dach

≈ 11.860 kWh/Jahr

Solarertrag über das Jahr in Berlin

Bei einer mittleren Globalstrahlung von 1.082 kWh/m² erreicht eine Anlage auf einem Wohngebäude in Berlin im Median rund 912 kWh je installiertem Kilowatt-Peak pro Jahr. Die Erträge verteilen sich stark auf das Sommerhalbjahr:

JanFebMärAprMaiJun141JulAugSepOktNovDez
Mittlerer Solarertrag je kWp und Monat in Berlin (kWh/kWp) · Basis: Dachausrichtung & -neigung aus 3D-Gebäudedaten, PVGIS-Methodik.

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Typische PV-Anlage auf einem Einfamilienhaus in Berlin

Nutzbare Dachfläche (Median)65 m²
Passende Anlagengröße13,1 kWp
Erwarteter Jahresertrag11.860 kWh
Dächer mit ≥ 10 kWp Potenzial78 %

Wie viel davon sich für Ihr konkretes Dach lohnt – inklusive Eigenverbrauch, Speicher, Amortisation und Einspeisevergütung – berechnet der kostenlose PV-Rechner weiter unten für Ihre Adresse.

Dachlandschaft in Berlin

Die Dachformen bestimmen, wie einfach sich Module montieren lassen und welche Ausrichtung möglich ist. In Berlin verteilen sich die Wohngebäude wie folgt (mittlere Dachneigung geneigter Dächer: 35°):

Satteldach34%
Flachdach16%
Walmdach3%
Pultdach10%

Wenn Sie in Berlin eine PV-Anlage planen und Angebote einholen wollen, entscheidet eine Kennzahl fast alles: der Abstand zwischen Juni und Dezember. Im Hochsommer erntet hier jedes installierte kWp rund 141,4 kWh, im tiefsten Winter nur noch 19,7 – der stärkste Monat liefert damit mehr als das Siebenfache des schwächsten. Über das ganze Jahr summiert sich der Ertrag auf etwa 912 kWh je kWp, getragen von einer Globalstrahlung um 1.082 kWh je m². Diese ausgeprägte Sommer-Winter-Spreizung prägt, wie groß die Anlage sinnvoll ist, welchen Speicher Ihr Dach braucht und wie schnell sich die Investition rechnet – genau die Punkte, die jedes Angebot vergleichbar machen.

Der Ertragsverlauf: fetter Sommer, dünner Winter

Der Berliner Ertrag ballt sich im Sommerhalbjahr. Von April bis August liegt jeder Monat über 97 kWh je kWp – Spitze im Juni mit 141,4, dicht gefolgt vom Juli mit 131,5 und dem April mit 122. Von November bis Februar dagegen bleiben die Monatswerte durchweg unter 33 kWh je kWp. Für Sie heißt das: Der Löwenanteil des Stroms fällt genau dann an, wenn tagsüber wenig Verbrauch im Haus ist. Ohne Gegenmaßnahme wandert dieser Sommerüberschuss für wenige Cent ins Netz, während Sie ihn im Winter teuer zukaufen. Ein Speicher, eine Wärmepumpe oder eine Wallbox verschieben den Mittagsstrom in die Abend- und Nachtstunden – und heben die Rendite meist stärker als zusätzliche Module auf dem Dach. Als Faustwerte (allgemeine Richtwerte, keine lokalen Messungen) gelten: PV allein rund 25–30 % Eigenverbrauch, mit Speicher häufig 55–70 %, mit Speicher plus Wärmepumpe oder Wallbox bis etwa 80 %.

Dächer und Gebäudemix in Berlin

Die Ausgangslage auf den 286.525 Berliner Wohngebäuden ist gut: 95 % gelten als gut oder sehr gut geeignet, bei einer mittleren Dachneigung von 35 Grad – nahe am Optimum dieser Breite. Bei den Dachformen dominiert das Satteldach mit 34 % der Wohngebäude, es folgen Flachdach mit 16 %, Pultdach mit 10 % und Walmdach mit 3 %. Auffällig für eine Großstadt ist der Gebäudemix: 53 % der Wohngebäude sind Einfamilienhäuser, 24 % Mehrfamilienhäuser und 10 % Reihen- oder Doppelhäuser. Der hohe MFH-Anteil eröffnet neben der klassischen Eigennutzung auch Mieterstrom-Modelle, bei denen der Dachstrom direkt an die Hausparteien geht. Insgesamt tragen 78 % der Wohngebäude eine Anlage ab 10 kWp – genug, um neben dem Haushalt auch eine Wärmepumpe oder ein E-Auto mitzuversorgen. Das rechnerische Dachpotenzial der Stadt liegt bei rund 7.454 MWp oder etwa 7.055 GWh Solarstrom im Jahr, verteilt auf 3.685.265 Einwohner also grob 2 kWp pro Kopf.

Vom Dach zur passenden Anlage

Ein durchschnittliches Berliner Einfamilienhaus bietet nach den Gebäudedaten geschätzt rund 65 m² nutzbare Dachfläche. Das trägt eine modellierte Anlage von etwa 13,1 kWp, die im Jahr rund 11.860 kWh erzeugt – ein Mehrfaches dessen, was ein Haushalt selbst braucht. Genau hier wird die Sommer-Winter-Spreizung zur Rechenaufgabe: Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart rund 35 ct Netzbezug, während die Einspeisung nur etwa 7–8 ct bringt (allgemeine Marktwerte). Selbst genutzter Solarstrom ist damit vier- bis fünfmal so wertvoll.

Weil Ausrichtung, Verschattung und Ihr Verbrauchsprofil individuell sind, ersetzt keine Durchschnittszahl die Rechnung für Ihr konkretes Dach. Der kostenlose PV-Rechner von reduco schätzt für Ihre Berliner Adresse den Ertrag, die sinnvolle Anlagengröße, den Speicherbedarf und den Eigenverbrauch – und verbindet Sie auf Wunsch mit geprüften Fachbetrieben. reduco unterhält dabei kein eigenes Büro vor Ort, sondern liefert die Datenanalyse und die Vermittlung an ein Netzwerk geprüfter Handwerksbetriebe.

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Häufige Fragen

Kostenlos und unverbindlich über den PV-Rechner von reduco: Sie geben Ihre Berliner Adresse ein und erhalten eine Schätzung zu Ertrag, Anlagengröße und Wirtschaftlichkeit. Auf Wunsch vermitteln wir bis zu 5 Angebote geprüfter Fachbetriebe oder eine geförderte Beratung.

Im Mittel rechnet die Datenanalyse mit rund 912 kWh je kWp und Jahr, getragen von einer Globalstrahlung um 1.082 kWh je m². Der Wert schwankt stark über die Monate: von etwa 141,4 kWh je kWp im Juni auf nur rund 19,7 kWh im Dezember. Ihr tatsächlicher Ertrag hängt von Ausrichtung, Neigung und Verschattung Ihres Dachs ab.

Weil sich der Ertrag extrem auf den Sommer konzentriert – im Juni das rund Siebenfache des Dezembers – bleibt ohne Speicher viel Mittagsstrom ungenutzt und fließt für 7–8 ct ins Netz. Ein Speicher hebt den Eigenverbrauch typischerweise von 25–30 % auf 55–70 % (allgemeine Richtwerte). Ob sich das für Sie rechnet, zeigt der PV-Rechner für Ihr Gebäude.

Die Chancen stehen sehr gut: 95 % der Berliner Wohngebäude gelten als gut oder sehr gut geeignet, bei einer mittleren Neigung von 35 Grad. 34 % der Wohngebäude tragen ein Satteldach, 16 % ein Flachdach – beide lassen sich unkompliziert belegen. Ob Ihr Dach im Detail passt, prüft der PV-Rechner anhand Ihrer Adresse.

Ein durchschnittliches Einfamilienhaus bietet nach den Gebäudedaten geschätzt etwa 65 m² nutzbare Dachfläche – modelliert gut für rund 13,1 kWp und etwa 11.860 kWh im Jahr. Auf 78 % der Berliner Wohngebäude ist eine Anlage ab 10 kWp möglich. Weil das den reinen Haushaltsbedarf übersteigt, lohnt es sich, Speicher, Wärmepumpe oder Wallbox von Anfang an mitzudenken.

Mit einem MFH-Anteil von 24 % der Wohngebäude spielt in Berlin Mieterstrom eine größere Rolle als in vielen anderen Städten. Dabei versorgt der Dachstrom direkt die Hausparteien, statt eingespeist zu werden – das hebt den lokal genutzten Anteil. Die Wirtschaftlichkeit hängt von Bewohnerzahl und Verbrauchsprofil ab; der PV-Rechner liefert eine erste Einschätzung.

Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart rund 35 ct Netzbezug, während die Einspeisung nur etwa 7–8 ct bringt (allgemeine Marktwerte). Selbst genutzter Solarstrom ist damit vier- bis fünfmal so wertvoll. Gerade wegen der starken Sommerspitze zielt eine gute Auslegung in Berlin darauf, möglichst viel des Ertrags im Haus zu halten.

Die Preise hängen von Anlagengröße, Speicher und Dach ab; auf die Anschaffung fällt bundesweit 0 % Mehrwertsteuer an (allgemeine Regel). Kommunale Zuschüsse ändern sich laufend, daher nennen wir hier keine lokale Pauschale. Der kostenlose PV-Rechner schätzt Ertrag und Wirtschaftlichkeit für Ihr Gebäude und holt Angebote geprüfter Fachbetriebe ein.

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