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Energieberatung · Hessen

Energieberatung in Groß-Gerau: Kosten, Förderung & Ablauf 2026

Energieberatung in Groß-Gerau: Was iSFP und Beratung kosten und welche Förderung greift. 45 % der Häuser sind aus den 1970ern – jetzt Sanierungs-Check starten.

81 %

Klasse F–H

hoher Sanierungsbedarf, geschätzt

72 %

Gebäude vor 1979

unsaniert oft Klasse E–H

222

kWh/m²·a Endenergie

Median, unsaniert

169 m²

Ø Wohnfläche EFH

Bezug für Kostenschätzung

Geschätzte Energieeffizienzklassen in Groß-Gerau

Im unsanierten Modellzustand liegen rund 81 % der Wohngebäude in Groß-Gerau in einer der schlechten Effizienzklassen F, G oder H – dort ist der Sanierungshebel am größten:

Klasse A+0%Klasse A0%Klasse B0%Klasse C0%Klasse D6%Klasse E12%Klasse F19%Klasse G27%Klasse H35%
Geschätzte Energieeffizienzklassen der Wohngebäude in Groß-Gerau (unsaniert modelliert, GEG-Bänder) · Basis: energetische Gebäudemodellierung.

Effizienzklassen unsaniert modelliert (GEG-Bänder); real sanierte Gebäude liegen besser.

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Wo eine Sanierung in Groß-Gerau ansetzt

Ø Wand-U-Wert (unsaniert)1,01 W/m²·K
Zielwert nach Sanierung≈ 0,20 W/m²·K
Heizwärmebedarf (Median)165 kWh/m²·a
Typische Wohnfläche EFH169 m²

Ein hoher Wand-U-Wert zeigt großes Einsparpotenzial durch eine Fassaden- oder Dachdämmung. Was sich für Ihr konkretes Gebäude lohnt – Reihenfolge, Kosten, Förderung und Amortisation – berechnet der kostenlose Sanierungs-Check weiter unten für Ihre Adresse.

vor 191911%1919–19480%1949–195711%1958–19686%1969–197845%1979–19902%1991–200018%2001–20116%2012–20151%ab 20160%
Baualtersstruktur der Wohngebäude in Groß-Gerau (Anteil je Baujahrsklasse) · Basis: amtliche 3D-Gebäudedaten, Baujahr modelliert.

Wer in Groß-Gerau ein Einfamilienhaus aus den 1970er-Jahren besitzt, steht vor einer klar umrissenen Aufgabe – und die beginnt fast immer mit einer Energieberatung. Eine Vor-Ort-Beratung mit individuellem Sanierungsfahrplan (iSFP) kostet in der Regel zwischen 1.000 und 1.700 Euro; über die BAFA-Förderung für Energieberatung werden davon allgemein bis zu 50 Prozent übernommen, sodass Ihr Eigenanteil oft bei 500 bis 850 Euro liegt. Der iSFP lohnt sich doppelt: Er ordnet die sinnvolle Reihenfolge der Maßnahmen und hebt zugleich den Fördersatz jeder späteren Einzelmaßnahme um einen iSFP-Bonus von allgemein 5 Prozent an. Einen zugelassenen Energie-Effizienz-Experten finden Sie über die offizielle Expertenliste des Bundes oder über das reduco-Netzwerk geprüfter Energieberater.

Die 1970er prägen den Bestand – und den Sanierungsbedarf

Kein anderes Jahrzehnt hat Groß-Gerau so stark geformt wie die 1970er: 45 Prozent der Wohngebäude stammen aus den Baujahren 1969 bis 1978. Es folgt mit deutlichem Abstand die Bauwelle der 1990er (18 Prozent, 1991 bis 2000), während die Bestände aus der Zeit vor 1919 und den Jahren 1949 bis 1957 mit je 11 Prozent die ältere Substanz bilden. Insgesamt wurden 72 Prozent der Wohngebäude vor 1979 errichtet – also vor der ersten Wärmeschutzverordnung.

Dieses Baualter erklärt, warum so viele Häuser denselben Ausgangspunkt haben: ungedämmte oder nur schwach gedämmte Außenwände. Der geschätzte Wand-U-Wert im unsanierten Zustand liegt im Mittel bei 1,01 W/m²·K – ein moderner Zielwert nach fachgerechter Dämmung liegt allgemein bei rund 0,20 W/m²·K. Entsprechend hoch fällt der geschätzte Endenergie-Kennwert unsanierter Gebäude mit median 222 kWh/m²·a aus, und im unsanierten Zustand würden 81 Prozent der Wohngebäude in die Effizienzklassen F bis H fallen.

Einfamilienhäuser: Sanierung in Eigenregie planen

Groß-Gerau ist eine Stadt der Einfamilienhäuser: 52 Prozent der Wohngebäude sind freistehende Eigenheime, weitere 31 Prozent Reihen- und Doppelhäuser, nur 16 Prozent Mehrfamilienhäuser. Für Sie als Eigentümerin oder Eigentümer bedeutet das die klassische Einzelsanierung – Sie entscheiden allein über Reihenfolge, Budget und Zeitplan, ohne Eigentümerversammlung. Bei einer typischen Wohnfläche von 169 m² je Einfamilienhaus summieren sich Heizkosten und Sanierungspotenzial schnell.

Der iSFP legt die Schritte fest: Häufig beginnt man mit dem Dach oder der obersten Geschossdecke, dann folgen Fassade und Fenster, schließlich der Heizungstausch. Für Einzelmaßnahmen greift allgemein die BAFA-BEG-EM mit 15 Prozent Zuschuss (plus 5 Prozent iSFP-Bonus), für den Heizungstausch die KfW-Zuschussförderung (KfW 458), für Komplettsanierungen zum Effizienzhaus der Kredit KfW 261. Alternativ lässt sich der Steuerbonus nach §35c EStG von allgemein 20 Prozent über drei Jahre nutzen.

Welche Maßnahme sich für Ihr konkretes Haus zuerst rechnet, hängt von Baujahr, Zustand und Heizung ab. Der kostenlose Sanierungs-Check von reduco schätzt für Ihre Adresse den energetischen Ausgangszustand und die sinnvollsten nächsten Schritte – eine belastbare Grundlage, bevor Sie einen Energieberater beauftragen.

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Häufige Fragen

Sie beauftragen einen zugelassenen Energie-Effizienz-Experten aus der offiziellen Expertenliste des Bundes oder aus dem reduco-Netzwerk. Der Berater nimmt Ihr Gebäude vor Ort auf und erstellt den individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP). Als Vorbereitung liefert Ihnen der kostenlose Sanierungs-Check bereits eine erste Einschätzung für Ihre Adresse.

Für ein Ein- oder Zweifamilienhaus liegen die Kosten in der Regel zwischen 1.000 und 1.700 Euro. Über die BAFA-Förderung werden davon allgemein bis zu 50 Prozent übernommen, sodass Ihr Eigenanteil häufig bei 500 bis 850 Euro liegt.

Für Einzelmaßnahmen greift allgemein die BAFA-BEG-EM mit 15 Prozent Zuschuss, zusätzlich 5 Prozent iSFP-Bonus, wenn ein Sanierungsfahrplan vorliegt. Für den Heizungstausch gibt es die KfW-Zuschussförderung (KfW 458), für Komplettsanierungen den Kredit KfW 261. Alternativ ist der Steuerbonus nach §35c EStG von allgemein 20 Prozent möglich.

In Groß-Gerau stammen 45 Prozent der Wohngebäude aus den Baujahren 1969 bis 1978. Häuser dieser Zeit haben meist ungedämmte Wände mit einem geschätzten U-Wert um 1,01 W/m²·K im unsanierten Zustand. Dämmung, Fenstertausch und moderne Heizung senken den Verbrauch deutlich – der iSFP zeigt, welche Schritte sich für Ihr Haus am schnellsten rechnen.

Der iSFP legt eine sinnvolle Reihenfolge der Maßnahmen über mehrere Jahre fest und verschafft Ihnen Planungssicherheit. Zusätzlich erhöht er den Fördersatz jeder darin aufgeführten Einzelmaßnahme um den allgemeinen iSFP-Bonus von 5 Prozent.

Der geschätzte Endenergie-Kennwert unsanierter Wohngebäude liegt im Median bei 222 kWh/m²·a, der Heizwärmebedarf bei rund 165 kWh/m²·a. Im unsanierten Zustand fielen 81 Prozent der Wohngebäude in die Effizienzklassen F bis H – Werte, die sich durch gezielte Sanierung spürbar verbessern lassen.

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