Der Wärmepumpen-Check zeigt Ihnen in unter zwei Minuten, ob Ihr Haus ohne teure Zusatzmaßnahmen für eine Wärmepumpe geeignet ist – auf Basis eines 3D-Modells Ihres Gebäudes. Sie sehen die voraussichtlich nötige Vorlauftemperatur, die berechnete Heizlast, den zu erwartenden Stromverbrauch, die Jahresarbeitszahl (JAZ) und Ihre jährliche Ersparnis gegenüber der heutigen Heizung.
Grundlage ist eine detaillierte energetische Gebäudemodellierung mit den Gebäudedaten Ihrer Adresse (Baujahr, Fläche, Energieträger) aus amtlichen Kataster- und 3D-Gebäudedaten. So bekommen Sie eine belastbare Orientierung, bevor Sie ein Angebot einholen.
Ist mein Haus für eine Wärmepumpe geeignet?
Entscheidend ist die nötige Vorlauftemperatur: Liegt sie unter etwa 55 °C, arbeitet eine Wärmepumpe effizient. Das Fraunhofer ISE bestätigt in Feldstudien Jahresarbeitszahlen von durchschnittlich rund 3,1 auch im teilsanierten Altbau – jede Kilowattstunde Strom wird so zu gut drei Kilowattstunden Wärme.
Große Heizkörper oder eine Fußbodenheizung helfen, niedrige Vorlauftemperaturen zu erreichen. Der Check berechnet Ihre Heizlast und die voraussichtliche Vorlauftemperatur aus den realen Gebäudedaten – ohne dass Sie Fachwissen brauchen.
Rechenbeispiel
Einfamilienhaus, Baujahr 1995, 140 m², bisher Gasheizung mit 2.200 €/Jahr: Der Check ermittelt eine Heizlast von rund 8 kW, eine JAZ von etwa 3,8 und Stromkosten von circa 1.150 €/Jahr – also rund 1.050 € Ersparnis pro Jahr, bei etwa 14.000 € Eigenanteil nach Förderung.
Funktioniert eine Wärmepumpe im Altbau?
Ja. Feldstudien des Fraunhofer ISE zeigen auch in unsanierten und teilsanierten Altbauten Jahresarbeitszahlen um 3,1. Entscheidend sind eine ausreichend große Heizfläche und eine moderate Vorlauftemperatur – beides prüft der Check für Ihr Gebäude.
Welche Vorlauftemperatur braucht eine Wärmepumpe?
Effizient arbeitet eine Wärmepumpe bei Vorlauftemperaturen unter etwa 55 °C. Viele Bestandsgebäude erreichen das nach einem hydraulischen Abgleich oder dem Tausch einzelner Heizkörper.
Wie viel Strom verbraucht eine Wärmepumpe?
Als Faustformel: jährlicher Heizwärmebedarf geteilt durch die Jahresarbeitszahl. Ein Haus mit 14.000 kWh Heizbedarf und JAZ 3,8 benötigt rund 3.700 kWh Strom pro Jahr. Der Check rechnet das auf Basis Ihrer Gebäudedaten genauer.
Was kostet der Wärmepumpen-Check?
Der Check ist kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar.
Wie genau sind die Ergebnisse?
Die Berechnung erfolgt über eine detaillierte energetische Gebäudemodellierung mit amtlichen Gebäudedaten und liefert eine belastbare Orientierung. Sie ersetzt keine individuelle Heizlastberechnung durch einen Fachbetrieb.
Datengrundlage & Quellen: Fraunhofer ISE (Feldstudie Wärmepumpen) · BEG / KfW 458 · amtliche Kataster- und 3D-Gebäudedaten. Die Ergebnisse sind eine unverbindliche Orientierung auf Basis öffentlicher Gebäudedaten und ersetzen keine individuelle Fachberatung.