Reduco

Wärmepumpen-Check

Wie groß muss Ihre Wärmepumpe sein und lohnt sie sich? Adresse suchen, Ihr Gebäude erscheint in 3D, die Heizlast wird frisch berechnet. Sie erhalten Leistung, Stromverbrauch, Kosten und Ersparnis. Kostenlos, ohne Anmeldung.

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Wärmepumpe für Ihr Haus: Eignung, Kosten und Ersparnis berechnen

Der Wärmepumpen-Check zeigt Ihnen in unter zwei Minuten, ob Ihr Haus ohne teure Zusatzmaßnahmen für eine Wärmepumpe geeignet ist – auf Basis eines 3D-Modells Ihres Gebäudes. Sie sehen die voraussichtlich nötige Vorlauftemperatur, die berechnete Heizlast, den zu erwartenden Stromverbrauch, die Jahresarbeitszahl (JAZ) und Ihre jährliche Ersparnis gegenüber der heutigen Heizung.

Grundlage ist eine detaillierte energetische Gebäudemodellierung mit den Gebäudedaten Ihrer Adresse (Baujahr, Fläche, Energieträger) aus amtlichen Kataster- und 3D-Gebäudedaten. So bekommen Sie eine belastbare Orientierung, bevor Sie ein Angebot einholen.

So funktioniert der Wärmepumpen-Check

In vier Schritten von der Adresse zum Ergebnis – kostenlos und ohne Anmeldung:

  1. 1

    Adresse eingeben

    Reduco lädt Baujahr, Fläche und Gebäudetyp automatisch aus öffentlichen Gebäudedaten.

  2. 2

    Gebäude auswählen

    Wählen Sie Ihr Haus per Klick im 3D-Modell auf der Karte aus.

  3. 3

    Eckdaten bestätigen

    Aktuelles Heizsystem, Heizkosten und Wärmeübergabe (Heizkörper oder Fußbodenheizung) prüfen.

  4. 4

    Ergebnis ansehen

    Eignung, Vorlauftemperatur, Heizlast, JAZ, Stromverbrauch, Ersparnis und mögliche BEG-Förderung.

Was kostet eine Wärmepumpe 2026?

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe inklusive Einbau kostet im Einfamilienhaus typischerweise 27.000–40.000 € (Sole/Wasser mit Erdsonde mehr). Nach BEG-Förderung von bis zu 70 % bleibt häufig ein Eigenanteil von rund 12.000–20.000 €.

  • Grundförderung: 30 % der Kosten
  • Klimageschwindigkeitsbonus: 20 % (für selbstnutzende Eigentümer, sinkt ab 2029)
  • Einkommensbonus: 30 % (bei zu versteuerndem Haushaltseinkommen unter 40.000 €)
  • Maximal 70 %, gedeckelt auf 30.000 € förderfähige Kosten je Wohneinheit → bis zu 21.000 € Zuschuss
  • Programm: KfW 458 (Heizungsförderung)

Ist mein Haus für eine Wärmepumpe geeignet?

Entscheidend ist die nötige Vorlauftemperatur: Liegt sie unter etwa 55 °C, arbeitet eine Wärmepumpe effizient. Das Fraunhofer ISE bestätigt in Feldstudien Jahresarbeitszahlen von durchschnittlich rund 3,1 auch im teilsanierten Altbau – jede Kilowattstunde Strom wird so zu gut drei Kilowattstunden Wärme.

Große Heizkörper oder eine Fußbodenheizung helfen, niedrige Vorlauftemperaturen zu erreichen. Der Check berechnet Ihre Heizlast und die voraussichtliche Vorlauftemperatur aus den realen Gebäudedaten – ohne dass Sie Fachwissen brauchen.

Rechenbeispiel

Einfamilienhaus, Baujahr 1995, 140 m², bisher Gasheizung mit 2.200 €/Jahr: Der Check ermittelt eine Heizlast von rund 8 kW, eine JAZ von etwa 3,8 und Stromkosten von circa 1.150 €/Jahr – also rund 1.050 € Ersparnis pro Jahr, bei etwa 14.000 € Eigenanteil nach Förderung.

Häufige Fragen

Funktioniert eine Wärmepumpe im Altbau?

Ja. Feldstudien des Fraunhofer ISE zeigen auch in unsanierten und teilsanierten Altbauten Jahresarbeitszahlen um 3,1. Entscheidend sind eine ausreichend große Heizfläche und eine moderate Vorlauftemperatur – beides prüft der Check für Ihr Gebäude.

Welche Vorlauftemperatur braucht eine Wärmepumpe?

Effizient arbeitet eine Wärmepumpe bei Vorlauftemperaturen unter etwa 55 °C. Viele Bestandsgebäude erreichen das nach einem hydraulischen Abgleich oder dem Tausch einzelner Heizkörper.

Wie viel Strom verbraucht eine Wärmepumpe?

Als Faustformel: jährlicher Heizwärmebedarf geteilt durch die Jahresarbeitszahl. Ein Haus mit 14.000 kWh Heizbedarf und JAZ 3,8 benötigt rund 3.700 kWh Strom pro Jahr. Der Check rechnet das auf Basis Ihrer Gebäudedaten genauer.

Was kostet der Wärmepumpen-Check?

Der Check ist kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar.

Wie genau sind die Ergebnisse?

Die Berechnung erfolgt über eine detaillierte energetische Gebäudemodellierung mit amtlichen Gebäudedaten und liefert eine belastbare Orientierung. Sie ersetzt keine individuelle Heizlastberechnung durch einen Fachbetrieb.

Datengrundlage & Quellen: Fraunhofer ISE (Feldstudie Wärmepumpen) · BEG / KfW 458 · amtliche Kataster- und 3D-Gebäudedaten. Die Ergebnisse sind eine unverbindliche Orientierung auf Basis öffentlicher Gebäudedaten und ersetzen keine individuelle Fachberatung.