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Energieberatung · Rheinland-Pfalz

Energieberatung in Frankenthal (Pfalz): Kosten & Förderung 2026

Energieberatung in Frankenthal (Pfalz): 83 % der Wohngebäude sind geschätzt unsaniert (F–H). Kosten, BAFA-Förderung & Ablauf 2026 – Sanierungs-Check starten.

83 %

Klasse F–H

hoher Sanierungsbedarf, geschätzt

75 %

Gebäude vor 1979

unsaniert oft Klasse E–H

229

kWh/m²·a Endenergie

Median, unsaniert

184 m²

Ø Wohnfläche EFH

Bezug für Kostenschätzung

Geschätzte Energieeffizienzklassen in Frankenthal (Pfalz)

Im unsanierten Modellzustand liegen rund 83 % der Wohngebäude in Frankenthal (Pfalz) in einer der schlechten Effizienzklassen F, G oder H – dort ist der Sanierungshebel am größten:

Klasse A+0%Klasse A0%Klasse B0%Klasse C1%Klasse D6%Klasse E10%Klasse F19%Klasse G25%Klasse H40%
Geschätzte Energieeffizienzklassen der Wohngebäude in Frankenthal (Pfalz) (unsaniert modelliert, GEG-Bänder) · Basis: energetische Gebäudemodellierung.

Effizienzklassen unsaniert modelliert (GEG-Bänder); real sanierte Gebäude liegen besser.

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Wo eine Sanierung in Frankenthal (Pfalz) ansetzt

Ø Wand-U-Wert (unsaniert)1,01 W/m²·K
Zielwert nach Sanierung≈ 0,20 W/m²·K
Heizwärmebedarf (Median)171 kWh/m²·a
Typische Wohnfläche EFH184 m²

Ein hoher Wand-U-Wert zeigt großes Einsparpotenzial durch eine Fassaden- oder Dachdämmung. Was sich für Ihr konkretes Gebäude lohnt – Reihenfolge, Kosten, Förderung und Amortisation – berechnet der kostenlose Sanierungs-Check weiter unten für Ihre Adresse.

vor 191912%1919–194810%1949–19578%1958–196814%1969–197831%1979–199012%1991–20006%2001–20115%2012–20151%ab 20161%
Baualtersstruktur der Wohngebäude in Frankenthal (Pfalz) (Anteil je Baujahrsklasse) · Basis: amtliche 3D-Gebäudedaten, Baujahr modelliert.

Fast jedes dritte Wohngebäude in Frankenthal (Pfalz) stammt aus den 1970er-Jahren: Mit 31 % ist der Jahrgang 1969–1978 die größte Baualtersgruppe der Stadt und prägt ihr Sanierungsbild stärker als jede andere Epoche. Wer ein solches Haus besitzt, sollte vor der ersten Investition eine Energieberatung oder einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) beauftragen. Sie klärt Kosten, Ablauf und BAFA-Förderung für Ihr konkretes Gebäude und benennt den wirksamsten Hebel zuerst. Eine geförderte Vor-Ort-Beratung mit iSFP kostet Eigentümer nach Abzug des BAFA-Zuschusses in der Regel nur wenige Hundert Euro (allgemeine Marktangabe). Diese Seite zeigt, wie Sie in Frankenthal (Pfalz) einen geprüften Energieberater finden.

Der 1970er-Jahrgang – gebaut kurz vor der ersten Wärmeschutzverordnung

Die vielen Häuser aus den Jahren 1969 bis 1978 entstanden fast alle, bevor die erste Wärmeschutzverordnung 1977 überhaupt Mindeststandards für die Dämmung vorschrieb. Massives Mauerwerk, aber kaum Dämmung, dazu Fenster und Heizungen, die inzwischen ein halbes Jahrhundert alt sein können – das ist das typische Profil dieser Gebäude. Rechnet man die älteren Baualtersklassen hinzu, wurden 75 % aller Frankenthaler Wohngebäude vor 1979 errichtet. Der geschätzte Wand-U-Wert liegt im Median bei 1,01 W/m²·K und damit weit über dem allgemeinen Zielwert einer gedämmten Wand von etwa 0,20 W/m²·K. Bei einem typischen Einfamilienhaus mit rund 184 m² Wohnfläche summiert sich dieser Unterschied Jahr für Jahr zu einem erheblichen Heizaufwand – und genau dort liegt das Einsparpotenzial.

Was der Bestand energetisch bedeutet

Geschätzt fallen 83 % der Frankenthaler Wohngebäude im unsanierten Zustand in die Effizienzklassen F, G oder H. So verteilen sich die geschätzten Klassen:

Klasse Anteil der Wohngebäude
C 0,6 %
D 6,3 %
E 9,6 %
F 18,7 %
G 24,5 %
H 40,2 %

Allein 40,2 % der Wohngebäude liegen geschätzt in Klasse H, der schwächsten Stufe – ein klarer Hinweis auf den Handlungsbedarf im 1970er-Bestand. Der geschätzte Endenergie-Kennwert erreicht im Median 229 kWh/m²·a, der Heizwärmebedarf 171 kWh/m²·a, beides Werte für den unsanierten Zustand. Eine Energieberatung übersetzt diese Durchschnitte in konkrete Maßnahmen für Ihr Haus und legt fest, welche Sanierung sich zuerst lohnt.

Reihen- und Doppelhäuser dominieren

Anders als in vielen Städten prägt in Frankenthal (Pfalz) nicht das freistehende Einfamilienhaus den Bestand, sondern das Reihen- und Doppelhaus: 41 % der Wohngebäude gehören zu diesem Typ, gegenüber 33 % Einfamilienhäusern und 24 % Mehrfamilienhäusern. Für die Sanierung ist das ein Vorteil, denn gemeinsame Wände zwischen den Häusern grenzen nicht an die kalte Außenluft und dämpfen die Verluste. Der Hebel verschiebt sich damit auf Dach, Fenster und die zur Straße oder zum Garten zeigenden Außenwände – und auf die Heiztechnik. Sinnvoll ist die Reihenfolge: erst die Gebäudehülle, danach die Wärmeerzeugung, damit eine Wärmepumpe klein und effizient ausgelegt werden kann. Ein iSFP ordnet diese Schritte und schaltet Förderung frei. Allgemein gelten 2026 der iSFP-Bonus von 5 %, BAFA-Zuschüsse ab 15 % auf Einzelmaßnahmen (BEG-EM), die KfW-Programme 261/458 für die Vollsanierung sowie der Steuerbonus nach §35c EStG von 20 % (allgemeine Marktangaben). reduco ist dabei kein Büro vor Ort, sondern verbindet eine datenbasierte Gebäudeanalyse mit einem Netzwerk geprüfter Energieberater.

Wo Sie konkret anfangen, hängt vom einzelnen Haus ab – vom Baujahr, von bereits getauschten Fenstern, vom Zustand des Dachs. Der kostenlose Sanierungs-Check von reduco schätzt für Ihr konkretes Gebäude Klasse, Zustand und die wirksamsten Maßnahmen und verbindet Sie bei Bedarf mit einem geprüften Energieberater.

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Häufige Fragen

Am schnellsten über den kostenlosen und unverbindlichen Sanierungs-Check von reduco: Er schätzt den Zustand Ihres Hauses und verbindet Sie mit geprüften Energieberatern – Sie erhalten passende Angebote bzw. eine geförderte Beratung für Ihr Gebäude.

Die größte Baualtersgruppe ist mit 31 % der Wohngebäude der Jahrgang 1969–1978. Diese Häuser entstanden überwiegend vor der ersten Wärmeschutzverordnung 1977; insgesamt wurden 75 % der Wohngebäude vor 1979 gebaut.

Geschätzt liegen 83 % der Wohngebäude unsaniert in den Klassen F–H, allein 40,2 % in Klasse H. Der geschätzte Endenergie-Kennwert von 229 kWh/m²·a bestätigt das hohe Einsparpotenzial.

Oft die Gebäudehülle: Der geschätzte Wand-U-Wert von 1,01 W/m²·K liegt weit über dem allgemeinen Zielwert von etwa 0,20 W/m²·K. Da bei Reihen- und Doppelhäusern die gemeinsamen Wände wegfallen, wirken Dämmung von Dach, Fenstern und freien Außenwänden besonders stark.

Zuerst die Gebäudehülle aus Dach, Wand und Fenstern, danach die Heiztechnik. So lässt sich eine Wärmepumpe kleiner und effizienter auslegen. Ein iSFP legt die passende Abfolge für Ihr Gebäude fest.

Allgemein gelten der iSFP-Bonus von 5 %, BAFA-BEG-EM-Zuschüsse ab 15 % auf Einzelmaßnahmen, die KfW-Programme 261/458 sowie der Steuerbonus nach §35c EStG von 20 % (allgemeine Marktangaben). Nach Abzug der BAFA-Förderung zahlen Eigentümer für eine Vor-Ort-Beratung mit iSFP meist nur wenige Hundert Euro.

Mit dem kostenlosen Sanierungs-Check von reduco: Er schätzt für Ihr konkretes Gebäude Zustand, Klasse und die wirksamsten Maßnahmen – und verbindet Sie bei Bedarf mit einem geprüften Energieberater.

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