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Energieberatung in Sachsen

Energieberatung in Sachsen: Für 24 Städte mit zusammen 2.145.030 Einwohnern zeigen wir echte Gebäude- und Bestandsdaten aus amtlichen 3D-Gebäudemodellen – plus kostenlosen Check für Ihre Adresse.

Gebäude in Klasse F–H: die Spannweite in Sachsen

Im Median liegen rund 83 % der Wohngebäude der analysierten Städte in den Effizienzklassen F bis H. Den größten Sanierungsstau zeigt Zittau mit 96 %, den kleinsten Hoyerswerda / Wojerecy mit 54 % – entsprechend unterschiedlich fällt der sinnvolle erste Sanierungsschritt aus.

Höchster SanierungsbedarfGebäude in Klasse F–HEinwohner
Zittau96 %25.286
Meißen92 %28.753
Grimma90 %27.529
Radebeul89 %32.979
Zwickau87 %87.410

Gebäudebestand in Sachsen: was die Daten zeigen

Die Auswertung umfasst 249.231 Wohngebäude, davon 54 % Einfamilienhäuser, 5 % Reihenhäuser und 40 % Mehrfamilienhäuser. 80 % stammen aus der Zeit vor 1979. 81 % der Wohngebäude liegen rechnerisch in den Effizienzklassen F bis H – genau der Bereich, für den ab 2027 die neue Energieausweis-Skala und die EU-Vorgaben zu den schlechtesten Gebäuden greifen.

Der mittlere U-Wert der Außenwände liegt bei 2 W/(m²·K); der heutige Neubau-Anspruch liegt bei 0,24 W/(m²·K). Ein durchschnittliches Einfamilienhaus in Sachsen hat rund 173 m² Wohnfläche und einen Endenergiebedarf von 322 kWh/m² im Jahr, bei einem Heizwärmebedarf von 219 kWh/m². Diese drei Zahlen bestimmen, welche Einzelmaßnahme im individuellen Sanierungsfahrplan zuerst steht.

Häufige Fragen zu Energieberatung in Sachsen

Wie viele Gebäude in Sachsen sind sanierungsbedürftig?
81 % der Wohngebäude in Sachsen liegen rechnerisch in den Effizienzklassen F bis H, 80 % stammen aus der Zeit vor 1979. Der mittlere U-Wert der Außenwände beträgt 2 W/(m²·K) gegenüber 0,24 W/(m²·K) im heutigen Neubau.
Was verbraucht ein Einfamilienhaus in Sachsen?
Ein durchschnittliches Einfamilienhaus in Sachsen hat rund 173 m² Wohnfläche und einen Endenergiebedarf von etwa 322 kWh/m² im Jahr – bei einem Heizwärmebedarf von 219 kWh/m². Der konkrete Wert Ihres Gebäudes hängt von Baujahr, Hüllfläche und Heiztechnik ab.
Welche Maßnahme lohnt sich in Sachsen zuerst?
Bei einem mittleren Wand-U-Wert von 2 W/(m²·K) und 80 % Vorkriegs- und Nachkriegsbestand ist die Gebäudehülle in Sachsen in der Regel der erste Hebel. Die verbindliche Reihenfolge legt ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) fest, der zugleich den Förderbonus sichert.

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