Energieberatung in Thüringen
Energieberatung in Thüringen: Für 19 Städte mit zusammen 955.611 Einwohnern zeigen wir echte Gebäude- und Bestandsdaten aus amtlichen 3D-Gebäudemodellen – plus kostenlosen Check für Ihre Adresse.
Gebäude in Klasse F–H: die Spannweite in Thüringen
Im Median liegen rund 79 % der Wohngebäude der analysierten Städte in den Effizienzklassen F bis H. Den größten Sanierungsstau zeigt Sonneberg mit 91 %, den kleinsten Bad Salzungen mit 58 % – entsprechend unterschiedlich fällt der sinnvolle erste Sanierungsschritt aus.
| Höchster Sanierungsbedarf | Gebäude in Klasse F–H | Einwohner |
|---|---|---|
| Sonneberg | 91 % | 22.843 |
| Rudolstadt | 87 % | 24.852 |
| Gotha | 86 % | 46.400 |
| Altenburg | 86 % | 31.093 |
| Apolda | 85 % | 22.787 |
Gebäudebestand in Thüringen: was die Daten zeigen
Die Auswertung umfasst 176.235 Wohngebäude, davon 62 % Einfamilienhäuser, 8 % Reihenhäuser und 29 % Mehrfamilienhäuser. 73 % stammen aus der Zeit vor 1979. 77 % der Wohngebäude liegen rechnerisch in den Effizienzklassen F bis H – genau der Bereich, für den ab 2027 die neue Energieausweis-Skala und die EU-Vorgaben zu den schlechtesten Gebäuden greifen.
Der mittlere U-Wert der Außenwände liegt bei 2 W/(m²·K); der heutige Neubau-Anspruch liegt bei 0,24 W/(m²·K). Ein durchschnittliches Einfamilienhaus in Thüringen hat rund 181 m² Wohnfläche und einen Endenergiebedarf von 264 kWh/m² im Jahr, bei einem Heizwärmebedarf von 187 kWh/m². Diese drei Zahlen bestimmen, welche Einzelmaßnahme im individuellen Sanierungsfahrplan zuerst steht.
Häufige Fragen zu Energieberatung in Thüringen
- Wie viele Gebäude in Thüringen sind sanierungsbedürftig?
- 77 % der Wohngebäude in Thüringen liegen rechnerisch in den Effizienzklassen F bis H, 73 % stammen aus der Zeit vor 1979. Der mittlere U-Wert der Außenwände beträgt 2 W/(m²·K) gegenüber 0,24 W/(m²·K) im heutigen Neubau.
- Was verbraucht ein Einfamilienhaus in Thüringen?
- Ein durchschnittliches Einfamilienhaus in Thüringen hat rund 181 m² Wohnfläche und einen Endenergiebedarf von etwa 264 kWh/m² im Jahr – bei einem Heizwärmebedarf von 187 kWh/m². Der konkrete Wert Ihres Gebäudes hängt von Baujahr, Hüllfläche und Heiztechnik ab.
- Welche Maßnahme lohnt sich in Thüringen zuerst?
- Bei einem mittleren Wand-U-Wert von 2 W/(m²·K) und 73 % Vorkriegs- und Nachkriegsbestand ist die Gebäudehülle in Thüringen in der Regel der erste Hebel. Die verbindliche Reihenfolge legt ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) fest, der zugleich den Förderbonus sichert.
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