Photovoltaik in Radevormwald: Kosten, Ertrag & Angebote 2026
In Radevormwald bringt jede selbst genutzte Kilowattstunde mehr als die Einspeisung – bei 832 kWh/kWp zählt der Eigenverbrauch. Jetzt PV-Angebote prüfen.
832
kWh/kWp Ø-Ertrag
je installiertem Kilowatt-Peak
71 %
Dächer gut geeignet
sehr gut oder gut
93 MWp
Dach-PV-Potenzial
≈ 78 GWh/Jahr
15,3 kWp
Typisches EFH-Dach
≈ 12.630 kWh/Jahr
Solarertrag über das Jahr in Radevormwald
Bei einer mittleren Globalstrahlung von 1.000 kWh/m² erreicht eine Anlage auf einem Wohngebäude in Radevormwald im Median rund 832 kWh je installiertem Kilowatt-Peak pro Jahr. Die Erträge verteilen sich stark auf das Sommerhalbjahr:
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Typische PV-Anlage auf einem Einfamilienhaus in Radevormwald
| Nutzbare Dachfläche (Median) | 76 m² |
| Passende Anlagengröße | 15,3 kWp |
| Erwarteter Jahresertrag | 12.630 kWh |
| Dächer mit ≥ 10 kWp Potenzial | 79 % |
Wie viel davon sich für Ihr konkretes Dach lohnt – inklusive Eigenverbrauch, Speicher, Amortisation und Einspeisevergütung – berechnet der kostenlose PV-Rechner weiter unten für Ihre Adresse.
Dachlandschaft in Radevormwald
Die Dachformen bestimmen, wie einfach sich Module montieren lassen und welche Ausrichtung möglich ist. In Radevormwald verteilen sich die Wohngebäude wie folgt (mittlere Dachneigung geneigter Dächer: 37°):
Wer in Radevormwald über eine Solaranlage nachdenkt, sollte die Wirtschaftlichkeit von der richtigen Seite aufzäumen: Mit rund 832 kWh je kWp im Jahr liegt der Ertrag hier eher unter dem Bundesschnitt, und deshalb entscheidet nicht die eingespeiste, sondern die selbst verbrauchte Kilowattstunde über die Rendite. Bevor Sie Kosten, Anlagengröße und Förderung festlegen, lohnt genau diese Weichenstellung – denn eine Anlage, die auf Eigenverbrauch statt auf Einspeisung ausgelegt ist, rechnet sich in Radevormwald deutlich schneller. Über den kostenlosen PV-Rechner erhalten Sie eine Ertrags- und Kostenschätzung für Ihr Dach und auf Wunsch Angebote geprüfter Fachbetriebe; auf die Anschaffung fällt seit 2023 bundesweit 0 % Mehrwertsteuer an (allgemeine Regel).
Warum Eigenverbrauch hier den Ausschlag gibt
Der bergische Standort bringt keine Rekordsonne: Bei einer Globalstrahlung um 1.000 kWh je m² liefert jedes installierte kWp im Mittel etwa 832 kWh im Jahr. Das ist kein Ausschlusskriterium – wohl aber ein Grund, die Anlage anders zu planen als in einer Sonnenregion. Denn während die Einspeisung nur rund 7–8 ct je Kilowattstunde bringt, ersetzt jede selbst genutzte Kilowattstunde Netzstrom für etwa 35 ct (allgemeine Marktwerte 2026). Bei unterdurchschnittlichem Ertrag wird dieser Hebel umso wichtiger: Wer den erzeugten Strom im Haus behält – über Speicher, Wärmepumpe oder Wallbox –, macht aus einem mittleren Ertrag eine gute Wirtschaftlichkeit. Ein Batteriespeicher hebt den Eigenverbrauch typischerweise von 25–30 % auf 55–70 % (allgemeine Richtwerte) und ist deshalb hier selten Beiwerk, sondern Kern der Auslegung.
Erst das Dach prüfen, dann planen
Ein zweiter Radevormwalder Befund verschiebt die Reihenfolge: Nur 71 % der Wohngebäude gelten als gut oder sehr gut geeignet – weniger als in vielen Nachbarkommunen. Das heißt nicht, dass sich Photovoltaik seltener lohnt, sondern dass die Einzelprüfung des Dachs am Anfang stehen sollte, nicht am Ende. Ausrichtung, Neigung, Verschattung und der Zustand der Eindeckung entscheiden, ob und wie viel Ihr Dach hergibt. Die Dachlandschaft ist dabei überwiegend klassisch: 50 % Satteldach, 6 % Pultdach, 9 % Flachdach und 2 % Walmdach bei rund 37° mittlerer Neigung. Ein Satteldach bringt die Module bereits in einen günstigen Winkel; je nach Firstrichtung belegen Sie die Südseite voll oder verteilen auf Ost und West für einen gleichmäßigeren Tagesverlauf. Auf 79 % der Wohngebäude ist eine Anlage ab 10 kWp möglich – der Spielraum ist also da, er will nur geprüft sein.
Viel Fläche je Kopf – Raum für mehr als den Haushaltsbedarf
Interessant ist, was sich über die ganze Stadt summiert: Auf die rund 4.694 Wohngebäude entfällt ein Dach-PV-Potenzial von etwa 93 MWp beziehungsweise rund 78 GWh Solarstrom im Jahr. Das entspricht 4,3 kWp je Einwohner und liegt damit über dem Durchschnitt – pro Kopf steht in Radevormwald überdurchschnittlich viel Dachfläche bereit. Ein typisches Einfamilienhaus bringt nach den Gebäudedaten geschätzt rund 76 m² nutzbare Dachfläche mit, gut für eine modellierte Anlage von etwa 15,3 kWp mit rund 12.630 kWh Jahresertrag (geschätzte Modellwerte, unsaniert). Beim Gebäudemix aus 66 % Einfamilienhäusern, 6 % Reihen- und Doppelhäusern sowie 27 % Mehrfamilienhäusern sitzt der Strom meist auf Einzeldächern – ideal, um über den reinen Haushaltsbedarf hinaus zu planen und den Überschuss in Speicher, Wärmepumpe oder E-Auto zu lenken. reduco betreibt dabei keinen eigenen Betrieb vor Ort, sondern liefert die Datenanalyse und vermittelt an ein Netzwerk geprüfter Fachbetriebe. Welche Anlagengröße und welcher Speicher für Ihr Dach sinnvoll sind, schätzt der kostenlose PV-Rechner von reduco für Ihre Radevormwalder Adresse.
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Häufige Fragen
Kostenlos und unverbindlich über den PV-Rechner von reduco: Sie geben Ihre Radevormwalder Adresse ein, erhalten eine Ertrags- und Wirtschaftlichkeitsschätzung für Ihr Dach und auf Wunsch bis zu 5 Angebote geprüfter Fachbetriebe oder eine geförderte Beratung. reduco betreibt keinen eigenen Betrieb vor Ort, sondern liefert Datenanalyse und Vermittlung.
Ja – der spezifische Ertrag von rund 832 kWh je kWp liegt zwar unter dem Bundesschnitt, entscheidend für die Rendite ist aber der Eigenverbrauch. Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart etwa 35 ct Netzstrom, während die Einspeisung nur 7–8 ct bringt (allgemeine Marktwerte 2026). Eine auf Eigenverbrauch ausgelegte Anlage rechnet sich deshalb auch hier gut.
Bei unterdurchschnittlichem Ertrag zählt jede selbst genutzte Kilowattstunde besonders. Ein Batteriespeicher hebt den Eigenverbrauch typischerweise von 25–30 % auf 55–70 % (allgemeine Richtwerte) und macht aus einem mittleren Ertrag eine gute Wirtschaftlichkeit. Ob sich das für Ihre Anlagengröße und Ihren Verbrauch rechnet, zeigt der PV-Rechner.
Das lässt sich nicht pauschal sagen: In Radevormwald gelten 71 % der Wohngebäude als gut oder sehr gut geeignet, also etwas weniger als anderswo. Deshalb sollte die Prüfung von Ausrichtung, Verschattung und Dachzustand am Anfang stehen. Bei rund 50 % Satteldächern und 37° mittlerer Neigung sind die Voraussetzungen oft klassisch günstig – der PV-Rechner schätzt es für Ihre konkrete Adresse.
Ein durchschnittliches Einfamilienhaus bietet nach den Gebäudedaten geschätzt rund 76 m² nutzbare Dachfläche – modelliert gut für etwa 15,3 kWp und rund 12.630 kWh im Jahr (geschätzte Modellwerte, unsaniert). Auf 79 % der Wohngebäude ist eine Anlage ab 10 kWp möglich. Weil pro Kopf viel Dach zur Verfügung steht, lohnt es sich, Speicher, Wärmepumpe oder Wallbox von Anfang an mitzuplanen.
Die Datenanalyse rechnet im Mittel mit rund 832 kWh je kWp und Jahr, getragen von einer Globalstrahlung um 1.000 kWh je m². Der Ertrag schwankt stark übers Jahr: von etwa 128,2 kWh je kWp im Mai auf nur rund 20,8 kWh im Dezember. Ihr konkreter Wert hängt von Ausrichtung, Neigung und Verschattung ab.
Die Preise hängen von Anlagengröße, Speicher und Dachart ab; auf die Anschaffung fällt seit 2023 bundesweit 0 % Mehrwertsteuer an (allgemeine Regel). Kommunale Zuschüsse ändern sich laufend, daher nennen wir hier keine lokale Pauschale. Der kostenlose PV-Rechner schätzt Ertrag und Wirtschaftlichkeit für Ihr Gebäude und holt Angebote geprüfter Fachbetriebe ein.
