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Photovoltaik · Nordrhein-Westfalen

Photovoltaik in Rheine: Kosten, Ertrag & Angebote 2026

In Rheine sind nur 79 % der Wohngebäude gut geeignet – die Dachprüfung entscheidet über Kosten und Ertrag. Jetzt Angebote für Ihr Dach einholen.

860

kWh/kWp Ø-Ertrag

je installiertem Kilowatt-Peak

79 %

Dächer gut geeignet

sehr gut oder gut

415 MWp

Dach-PV-Potenzial

≈ 357 GWh/Jahr

16,5 kWp

Typisches EFH-Dach

≈ 14.130 kWh/Jahr

Solarertrag über das Jahr in Rheine

Bei einer mittleren Globalstrahlung von 1.034 kWh/m² erreicht eine Anlage auf einem Wohngebäude in Rheine im Median rund 860 kWh je installiertem Kilowatt-Peak pro Jahr. Die Erträge verteilen sich stark auf das Sommerhalbjahr:

JanFebMärAprMaiJunJul119AugSepOktNovDez
Mittlerer Solarertrag je kWp und Monat in Rheine (kWh/kWp) · Basis: Dachausrichtung & -neigung aus 3D-Gebäudedaten, PVGIS-Methodik.

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Typische PV-Anlage auf einem Einfamilienhaus in Rheine

Nutzbare Dachfläche (Median)83 m²
Passende Anlagengröße16,5 kWp
Erwarteter Jahresertrag14.130 kWh
Dächer mit ≥ 10 kWp Potenzial83 %

Wie viel davon sich für Ihr konkretes Dach lohnt – inklusive Eigenverbrauch, Speicher, Amortisation und Einspeisevergütung – berechnet der kostenlose PV-Rechner weiter unten für Ihre Adresse.

Dachlandschaft in Rheine

Die Dachformen bestimmen, wie einfach sich Module montieren lassen und welche Ausrichtung möglich ist. In Rheine verteilen sich die Wohngebäude wie folgt (mittlere Dachneigung geneigter Dächer: 43°):

Satteldach55%
Flachdach5%
Walmdach3%
Pultdach4%

Rheine ist bei der Photovoltaik ein Sonderfall: Rechnerisch entfällt auf jeden der 77.209 Einwohner ein überdurchschnittliches Dach-Potenzial von rund 5,4 kWp – zugleich gelten aber nur 79 % der Wohngebäude als gut oder sehr gut geeignet, spürbar weniger als in vielen vergleichbaren Städten. Bevor Sie hier also Kosten, Förderung und Angebote für eine PV-Anlage vergleichen, lohnt ein Blick, der stärker ins Gewicht fällt als anderswo: die Eignung des eigenen Dachs. Viel Fläche, aber nicht jedes Dach hält, was die Statistik verspricht. Deshalb entscheidet in Rheine die konkrete Dachprüfung darüber, ob sich eine Anlage rechnet, und liefert zugleich die Grundlage für belastbare Angebote und die passende Förderung.

Warum die Dachprüfung hier zuerst kommt

Dass nur 79 % der 20.838 Wohngebäude als gut geeignet gelten, heißt nicht, dass Photovoltaik in Rheine selten lohnt – es heißt, dass sich die Spreu vom Weizen deutlicher trennt. Ausrichtung, Verschattung durch Nachbarbebauung oder Bäume und die Dachneigung fallen bei einem Fünftel der Gebäude ins Gewicht. Die gute Nachricht: Der Bestand ist dafür günstig strukturiert. 83 % der Wohngebäude sind Einfamilienhäuser, dazu kommen 7 % Reihen- und Doppelhäuser und 10 % Mehrfamilienhäuser – also überwiegend private Dächer mit eigener Entscheidungsfreiheit. 55 % tragen ein Satteldach, das bei der mittleren Neigung von 43° gut zur Sonne steht; Pultdächer (4 %), Flachdächer (5 %) und Walmdächer (3 %) ergänzen das Bild. Auf 83 % der Wohngebäude ist eine Anlage ab 10 kWp möglich – Raum genug, um neben dem Haushalt später auch Wärmepumpe und Wallbox mitzuversorgen.

Viel Fläche pro Kopf – wenn das Dach passt

Wo die Eignung stimmt, ist das Potenzial in Rheine bemerkenswert. Über den gesamten Wohngebäudebestand summiert es sich auf rund 415 MWp, die jährlich etwa 357 GWh Solarstrom liefern könnten. Für Ihr Haus zählt aber die Rechnung fürs eigene Dach: Ein typisches Einfamilienhaus bietet hier rund 83 m² nutzbare Dachfläche und trägt damit geschätzt eine Anlage von etwa 16,5 kWp, die rechnerisch rund 14.130 kWh im Jahr erntet (Modellwert, unsaniert) – ein Vielfaches des üblichen Haushaltsbedarfs. Im Jahresmittel bringt jedes installierte kWp etwa 860 kWh, gespeist aus einer Globalstrahlung von rund 1.034 kWh/m². Dieser Durchschnitt verdeckt jedoch die starke Verteilung übers Jahr: Der Juli liefert mit 118,7 kWh/kWp mehr als das Vierfache des Dezembers (25,5 kWh/kWp), und von Mai bis August liegt der Ertrag durchweg über 100 kWh/kWp. Im Sommerhalbjahr fällt also mehr Strom an, als tagsüber im Haus verbraucht wird, im Winter dagegen zu wenig.

Eigenverbrauch ist der Hebel

Genau aus dieser Spreizung folgt, worauf es bei der Auslegung ankommt. Allgemein gilt: Jede selbst genutzte Kilowattstunde ersetzt rund 35 ct/kWh Netzstrom, während die Einspeisung nur noch etwa 7–8 ct/kWh bringt – selbst genutzter Solarstrom ist also rund vier- bis fünfmal so wertvoll. Ein Batteriespeicher verschiebt den Sommerüberschuss in die Abendstunden und hebt den Eigenverbrauch; Wärmepumpe und Wallbox tun dasselbe. Dass seit 2023 allgemein 0 % Mehrwertsteuer auf Kauf und Installation privater PV-Anlagen anfällt, senkt die Anfangsinvestition zusätzlich. Was am Ende auf Ihrem Dach zusammenkommt, hängt von Ausrichtung, Verschattung und Verbrauchsprofil ab – gerade in Rheine, wo die Eignung stärker streut als im Schnitt.

Den ersten Schritt macht der kostenlose PV-Rechner von reduco.ai: Er schätzt für Ihre Rheiner Adresse Anlagengröße, Ertrag, Eigenverbrauch und Wirtschaftlichkeit und bezieht Speicher, Wärmepumpe und Wallbox mit ein. reduco arbeitet rein datenbasiert und vermittelt anschließend geprüfte Fachbetriebe – ohne eigenen Handwerksbetrieb vor Ort.

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Häufige Fragen

In Rheine gelten 79 % der Wohngebäude als gut oder sehr gut geeignet – etwas weniger als in vielen vergleichbaren Städten, weshalb sich die individuelle Prüfung hier besonders lohnt. Ausrichtung, Verschattung und die Neigung Ihres Dachs entscheiden. Die häufigste Dachform ist das Satteldach (55 % der Wohngebäude) bei einer mittleren Neigung von 43°, was für Photovoltaik günstig liegt. Sicherheit gibt die konkrete Prüfung mit dem PV-Rechner.

Auf jeden Einwohner entfallen rechnerisch rund 5,4 kWp Dach-Potenzial – ein überdurchschnittlicher Wert. Grund ist der Gebäudemix: 83 % der Wohngebäude sind Einfamilienhäuser, dazu kommen 7 % Reihen- und Doppelhäuser. Über den Bestand summiert sich das auf etwa 415 MWp, die jährlich rund 357 GWh liefern könnten – vorausgesetzt, das jeweilige Dach eignet sich.

Im Jahresmittel rund 860 kWh/kWp, getragen von einer Globalstrahlung um 1.034 kWh/m². Der Wert schwankt jedoch stark über das Jahr – von etwa 118,7 kWh/kWp im Juli auf nur 25,5 im Dezember. Ihr tatsächlicher Ertrag hängt von Ausrichtung, Neigung und Verschattung Ihres Dachs ab.

Ein typisches Einfamilienhaus bietet rund 83 m² nutzbare Dachfläche, geschätzt gut für etwa 16,5 kWp und rund 14.130 kWh im Jahr (Modellwert, unsaniert). Auf 83 % der Wohngebäude ist mindestens 10 kWp möglich – genug, um neben dem Haushalt auch Wärmepumpe und Wallbox mitzudenken.

Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart allgemein rund 35 ct/kWh Netzbezug, die Einspeisung bringt nur noch etwa 7–8 ct/kWh – selbst genutzter Solarstrom ist also rund vier- bis fünfmal so wertvoll. Wegen der starken Sommerspitze in Rheine lohnt es sich, den Überschuss per Speicher oder mit Wärmepumpe und Wallbox im Haus zu halten.

Kostenlos und unverbindlich über den PV-Rechner von reduco.ai: Auf Basis Ihrer Rheiner Adresse erhalten Sie bis zu 5 Angebote geprüfter Fachbetriebe oder eine geförderte Beratung – Sie entscheiden anschließend in Ruhe.

Nutzen Sie den kostenlosen PV-Rechner von reduco.ai. Er berechnet für Ihre Rheiner Adresse Anlagengröße, Ertrag, Eigenverbrauch und Wirtschaftlichkeit und bezieht Speicher, Wärmepumpe und Wallbox mit ein. Anschließend vermittelt reduco geprüfte Fachbetriebe – ohne eigenen Handwerksbetrieb vor Ort.

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