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Wärmepumpe · Baden-Württemberg

Wärmepumpe in Herrenberg: Kosten, Förderung & Angebote 2026

Wärmepumpe in Herrenberg: 82 % der Einfamilienhäuser stehen frei – beste Voraussetzung für die Außeneinheit. Jetzt Kosten, Förderung & Angebote prüfen.

71 %

Gebäude vor 1979

oft mit Sanierungsbedarf

21,7 kW

Ø Heizlast EFH

unsaniert, geschätzt

153

kWh/m²·a Wärmebedarf

Median, unsaniert

82 %

Freistehende EFH

günstig für Aufstellort

Gebäudebestand in Herrenberg: Baualter entscheidet

Das Baujahr ist der wichtigste Hinweis auf die nötige Vorlauftemperatur und damit die Eignung für eine Wärmepumpe. In Herrenberg wurden rund 71 % der Wohngebäude vor 1979 – also vor der ersten Wärmeschutzverordnung – errichtet:

vor 19194%1919–19481%1949–195710%1958–196817%1969–197840%1979–19907%1991–200011%2001–20118%2012–20152%ab 20160%
Baualtersstruktur der Wohngebäude in Herrenberg (Anteil je Baujahrsklasse) · Basis: amtliche 3D-Gebäudedaten, Baujahr modelliert.

Baujahr und Heizträger sind modellierte Schätzwerte auf Basis der Gebäudedaten.

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Heizlast & Auslegung im Einfamilienhaus

Ein typisches Einfamilienhaus in Herrenberg hat eine geschätzte Heizlast von rund 21,7 kW (mittlere 50 %: 15,326,7 kW) im unsanierten Zustand. Als grobe Orientierung passt dazu eine Wärmepumpe der Leistungsklasse um 22 kW – die genaue Auslegung hängt vom Sanierungszustand ab.

< 10 kW9%
10–15 kW15%
15–20 kW18%
20–30 kW45%
≥ 30 kW13%

Heizträger in Herrenberg heute

Die geschätzte Verteilung der Energieträger zeigt, wie groß das Umstellungspotenzial auf eine Wärmepumpe ist:

Gas92%
Öl8%
Fernwärme0%
Holz0%

Energieträger modelliert; der heutige Wärmepumpen-Bestand wird tendenziell unterschätzt.

Wer in Herrenberg über eine Wärmepumpe nachdenkt, hat einen entscheidenden Vorteil schon im Bauplan stehen: Geschätzt 82 % der Einfamilienhäuser stehen frei. Der Aufstellort für die Außeneinheit ist damit selten das Problem, an dem eine Planung scheitert – rund um das Haus ist meist genug Platz für den Schallabstand zum Nachbarn und für die freie Luftführung, die eine Luft-Wasser-Wärmepumpe braucht. Diese Ausgangslage macht Herrenberg zu einem dankbaren Ort für den Heizungstausch. Für Sie heißt das konkret: Die Frage ist selten „passt eine Wärmepumpe überhaupt an mein Haus", sondern „wie groß muss sie sein und was kostet sie nach Förderung". Über die Bundesförderung sind bis zu 70 % förderfähig (allgemein), und passende Angebote von Fachbetrieben holen Sie kostenlos über den Wärmepumpen-Check ein.

Viel Platz ums Haus – ein Standortvorteil

Der freistehende Charakter des Herrenberger Bestands zieht sich durch: Geschätzt 58 % der Wohngebäude sind Einfamilienhäuser, 24 % Reihen- und Doppelhäuser und nur 18 % Mehrfamilienhäuser. Wo ein Haus frei steht, lässt sich die Außeneinheit an der Nord- oder Ostseite platzieren, mit Abstand zum Schlafzimmerfenster und zur Grundstücksgrenze. Bei den Reihen- und Doppelhäusern ist etwas mehr Sorgfalt gefragt, weil der Abstand zur Nachbarwand knapper ausfällt – lösbar ist es fast immer, oft mit einem schalloptimierten Gerät oder einer klugen Ausrichtung. Der geringe Anteil an Mehrfamilienhäusern bedeutet außerdem: In Herrenberg ist der Heizungstausch meist eine Einzelentscheidung der Eigentümer und nicht die langwierige Abstimmung einer Eigentümergemeinschaft.

Der Bestand ist von den 1970ern geprägt

Kein anderes Jahrzehnt hat Herrenberg so geformt wie die 1970er: Geschätzt 40 % der Wohngebäude stammen aus den Jahren 1969 bis 1978. Das ist die Zeit kurz vor der ersten Wärmeschutzverordnung – Häuser mit soliden Grundrissen, aber schwacher Dämmung nach heutigem Maßstab. Insgesamt wurden geschätzt 71 % der Wohngebäude vor 1979 errichtet. Das schlägt sich in der Heizlast nieder: Ein Einfamilienhaus kommt im unsanierten Zustand auf geschätzt 21,7 kW, die mittleren 50 % liegen zwischen 15,3 und 26,7 kW. Der Heizwärmebedarf liegt im Median bei geschätzt 153 kWh/m²·a (unsaniert). Genau bei diesem 70er-Jahre-Bestand lohnt der Blick auf die Gebäudehülle: Eine gedämmte Kellerdecke oder ein größerer Heizkörper im kritischen Raum senkt die Heizlast und die nötige Vorlauftemperatur – die Wärmepumpe wird kleiner, leiser und günstiger. Und auch im unsanierten Altbau erreichen Luft-Wasser-Wärmepumpen im Feld eine Jahresarbeitszahl um 3 (Fraunhofer ISE, allgemeine Felddaten).

Heizlast-Band Anteil der Einfamilienhäuser* Bedeutung für die Auslegung
unter 10 kW 9 % kleiner Bedarf – Standardgerät genügt
10–15 kW 15 % gut mit gängigen Luft-Wasser-Wärmepumpen abgedeckt
15–20 kW 18 % mittlere Klasse, meist unkompliziert
20–30 kW 45 % größte Gruppe – Dämmung senkt oft in die nächste Klasse
30 kW und mehr 13 % hohe Last – Hüllsanierung vor dem Tausch prüfen

*geschätzt, Anteil der Einfamilienhäuser im unsanierten Zustand.

Weg vom Gas: Förderung und laufende Kosten

Der Umstieg beginnt in Herrenberg fast immer bei der Gasheizung: Geschätzt 92 % der Wohngebäude heizen mit Gas, die übrigen rund 8 % mit Öl – Fernwärme spielt praktisch keine Rolle. Wirtschaftlich stützen den Wechsel allgemeine Rahmenbedingungen: Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind bis zu 70 % der Kosten förderfähig, und bei einer Jahresarbeitszahl um 3 kostet die Kilowattstunde Wärme rechnerisch etwa ein Drittel des Strompreises (allgemeine Marktwerte, nicht Herrenberg-spezifisch). Wie groß Ihre Ersparnis am Ende ausfällt, hängt vom Abstand zwischen Strom- und Gaspreis und vom Sanierungszustand Ihres Hauses ab.

Ob Ihr Haus schon heute ohne Vorarbeiten passt oder ob sich eine Dämmmaßnahme vorschalten lohnt, entscheidet Ihr Gebäude – nicht der Stadtdurchschnitt. Der kostenlose Wärmepumpen-Check von reduco schätzt für Ihre Adresse Heizlast, mögliche Vorlauftemperatur und Förderhöhe und verbindet Sie auf Wunsch mit geprüften Fachbetrieben aus Herrenberg und Umgebung.

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Häufige Fragen

Meist nicht. Geschätzt 82 % der Einfamilienhäuser in Herrenberg stehen frei, sodass rund ums Haus in der Regel genug Platz für die Außeneinheit, den Schallabstand zum Nachbarn und die freie Luftführung bleibt. Bei Reihen- und Doppelhäusern (geschätzt 24 % der Wohngebäude) ist etwas mehr Sorgfalt bei Ausrichtung und Schallschutz nötig, lösbar ist es aber fast immer.

Im unsanierten Zustand liegt sie geschätzt bei rund 21,7 kW, mit einem mittleren Bereich von 15,3 bis 26,7 kW. Das größte Band ist 20–30 kW mit geschätzt 45 % der Einfamilienhäuser. Die genaue Auslegung ergibt sich erst aus einer Heizlastberechnung für Ihr konkretes Gebäude.

Geschätzt 40 % der Herrenberger Wohngebäude stammen aus den Jahren 1969 bis 1978, insgesamt 71 % von vor 1979. Diese Häuser sind solide gebaut, aber nach heutigem Maßstab schwach gedämmt – daher der geschätzte Heizwärmebedarf von 153 kWh/m²·a (Median, unsaniert). Mit gezielten Maßnahmen an der Hülle sinkt die Heizlast und die Wärmepumpe darf kleiner ausfallen.

Oft lohnt es sich. Da geschätzt 45 % der Einfamilienhäuser im Band 20–30 kW liegen, kann eine gedämmte Kellerdecke, ein Fenstertausch oder ein größerer Heizkörper die Heizlast in ein günstigeres Band senken – die Anlage wird kleiner und läuft effizienter. Eine Komplettsanierung ist dafür selten nötig.

Ja. Zwar stammen geschätzt 71 % der Wohngebäude von vor 1979, doch Luft-Wasser-Wärmepumpen erreichen auch im unsanierten Altbau im Feld eine Jahresarbeitszahl um 3 (Fraunhofer ISE, allgemein). Entscheidend sind ausreichend große Heizflächen und eine erreichbare Vorlauftemperatur – beides lässt sich meist mit einzelnen Maßnahmen verbessern.

Geschätzt 92 % der Herrenberger Wohngebäude heizen mit Gas, rund 8 % mit Öl – der Wechsel von Gas ist damit der Regelfall. Ob er sich rechnet, hängt vom Verhältnis aus Strom- und Gaspreis sowie von der erreichten Jahresarbeitszahl ab. Bei einer JAZ um 3 kostet die Kilowattstunde Wärme rechnerisch etwa ein Drittel des Strompreises (allgemein).

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