Wärmepumpe in Bremen: Kosten, Förderung & Angebote 2026
Wärmepumpe Bremen: Geschätzt 93 % der Wohngebäude heizen mit Gas. Prüfen Sie Eignung, Kosten & bis zu 70 % Förderung – jetzt Angebote sichern.
85 %
Gebäude vor 1979
oft mit Sanierungsbedarf
22,2 kW
Ø Heizlast EFH
unsaniert, geschätzt
172
kWh/m²·a Wärmebedarf
Median, unsaniert
67 %
Freistehende EFH
günstig für Aufstellort
Gebäudebestand in Bremen: Baualter entscheidet
Das Baujahr ist der wichtigste Hinweis auf die nötige Vorlauftemperatur und damit die Eignung für eine Wärmepumpe. In Bremen wurden rund 85 % der Wohngebäude vor 1979 – also vor der ersten Wärmeschutzverordnung – errichtet:
Baujahr und Heizträger sind modellierte Schätzwerte auf Basis der Gebäudedaten.
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Heizlast & Auslegung im Einfamilienhaus
Ein typisches Einfamilienhaus in Bremen hat eine geschätzte Heizlast von rund 22,2 kW (mittlere 50 %: 16,5–28,9 kW) im unsanierten Zustand. Als grobe Orientierung passt dazu eine Wärmepumpe der Leistungsklasse um 22 kW – die genaue Auslegung hängt vom Sanierungszustand ab.
Heizträger in Bremen heute
Die geschätzte Verteilung der Energieträger zeigt, wie groß das Umstellungspotenzial auf eine Wärmepumpe ist:
Energieträger modelliert; der heutige Wärmepumpen-Bestand wird tendenziell unterschätzt.
Kein anderer Baujahrgang prägt Bremens Wohngebäude so stark wie die 1960er: Geschätzt 34 % aller Wohngebäude stammen aus den Jahren 1958 bis 1968 – ein einziges Jahrzehnt, das mehr Häuser hinterlassen hat als jede andere Epoche der Stadt. Wenn Sie in einem solchen Nachkriegsbau eine Wärmepumpe einbauen lassen wollen, ist das die entscheidende Ausgangslage, denn diese Häuser wurden vor jeder Wärmeschutzverordnung errichtet und auf hohe Vorlauftemperaturen ausgelegt. Bevor eine Wärmepumpe einzieht, lohnt es sich hier fast immer, einen Heizkörpertausch oder eine Teildämmung mitzudenken – nicht als Pflicht, sondern um den Vorlauf auf ein effizientes Niveau zu bringen. Diese Seite zeigt Ihnen, wie Sie Eignung und Kosten einschätzen, bis zu 70 % Förderung mitnehmen und Angebote von Fachbetrieben einholen.
Ein Bestand, der Vorarbeit belohnt
Insgesamt stammen geschätzt 85 % der Bremer Wohngebäude aus der Zeit vor 1979. Neben dem dominanten 1960er-Block entfallen weitere geschätzt 19 % auf 1949–1957 und 19 % auf 1919–1948; Neubauten ab 2016 machen nur 2 % aus. Solche Häuser haben oft großzügig dimensionierte Heizkörper, die – anders als vermutet – schon bei moderater Vorlauftemperatur genug Wärme abgeben. Auch im unsanierten Altbau erreichen Luft-Wasser-Wärmepumpen im Feld eine Jahresarbeitszahl um 3 (Fraunhofer ISE, allgemeine Felddaten). Der eigentliche Hebel liegt darin, wie weit sich die nötige Vorlauftemperatur mit vertretbarem Aufwand drücken lässt – größere Heizflächen in kritischen Räumen, eine gedämmte Kellerdecke oder neue Fenster wirken gezielt dort, wo es zählt.
Heizlast und Auslegung im Bremer Einfamilienhaus
Ein typisches Bremer Einfamilienhaus hat im unsanierten Zustand eine geschätzte Heizlast von rund 22,2 kW; die mittleren 50 % liegen zwischen 16,5 und 28,9 kW. Der größte Teil der modellierten Heizlasten fällt in das Band 20–30 kW (38 %), gefolgt von ≥ 30 kW (22 %) und 15–20 kW (20 %) – ein Bereich, den gängige Luft-Wasser-Wärmepumpen abdecken, im oberen Segment mitunter in Kaskade. Der geschätzte Heizwärmebedarf liegt im Median bei 172 kWh/m²·a im unsanierten Zustand und sinkt mit jeder Dämmmaßnahme, was die Anlage zusätzlich effizienter macht. Beim Aufstellort ist Bremen eher entspannt: Geschätzt 67 % der Einfamilienhäuser stehen frei, sodass sich die Außeneinheit meist mit ausreichend Schallabstand platzieren lässt. Der Gebäudemix aus geschätzt 48 % Reihen- und Doppelhäusern, 32 % Einfamilien- und 20 % Mehrfamilienhäusern der Wohngebäude bestimmt vor allem, wie viel Abstand zum Nachbarn früh eingeplant werden muss.
Fast alles hängt am Gas
Beim Energieträger ist Bremen nahezu eine Monokultur: Geschätzt 93 % der Wohngebäude heizen mit Gas, nur rund 6 % hängen an Fernwärme und 1 % an Öl. Für die große Mehrheit der rund 110.027 Wohngebäude heißt der nächste Schritt also: raus aus dem Gas – ein Wechsel, den allgemeine Rahmenbedingungen 2026 stützen. Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind bis zu 70 % der Kosten förderfähig (allgemein), auf die Anschaffung fällt keine Mehrwertsteuer an. Bei einer Jahresarbeitszahl um 3 kostet die Kilowattstunde Wärme rechnerisch etwa ein Drittel des Strompreises – wie groß die laufende Ersparnis ausfällt, entscheidet der Abstand zum Gaspreis.
Ob sich Ihr konkretes Haus schon heute ohne Vorarbeit eignet oder ob ein, zwei Vorabmaßnahmen sinnvoll sind, hängt von Baujahr, Heizkörpern und Dämmung ab – nicht vom Stadtdurchschnitt. Der kostenlose Wärmepumpen-Check von reduco schätzt für Ihre Adresse Heizlast, mögliche Vorlauftemperatur und Förderhöhe. reduco ist dabei kein Berater vor Ort, sondern verbindet Datenanalyse mit einem Netzwerk geprüfter Fachbetriebe aus Bremen und Umgebung.
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Häufige Fragen
Geschätzt 34 % der Bremer Wohngebäude stammen aus den Jahren 1958 bis 1968 und bilden damit die größte Baualtersgruppe. Diese Nachkriegsbauten sind meist auf hohe Vorlauftemperaturen ausgelegt. Mit größeren Heizflächen oder einer Teildämmung lässt sich der Vorlauf senken, sodass die Wärmepumpe effizient läuft.
In vielen Fällen ja. Zwar stammen geschätzt 85 % der Wohngebäude von vor 1979, doch auch im unsanierten Bestand erreichen Luft-Wasser-Wärmepumpen im Feld eine Jahresarbeitszahl um 3 (Fraunhofer ISE, allgemein). Entscheidend sind ausreichend große Heizkörper und eine erreichbare Vorlauftemperatur, die sich mit einzelnen Maßnahmen verbessern lassen.
Geschätzt liegt sie im unsanierten Zustand bei rund 22,2 kW, die mittleren 50 % der Häuser zwischen 16,5 und 28,9 kW. Ein großer Teil fällt in das Band 20–30 kW (38 %). Die genaue Auslegung ergibt sich erst aus einer Heizlastberechnung für Ihr Gebäude.
Meist nicht. Geschätzt 67 % der Bremer Einfamilienhäuser stehen frei, sodass die Außeneinheit mit ausreichend Schallabstand Platz findet. Bei den geschätzt 48 % Reihen- und Doppelhäusern sind Grenzabstand und Schallschutz früher einzuplanen, in der Regel aber lösbar.
Geschätzt 93 % der Bremer Wohngebäude heizen mit Gas, nur rund 6 % mit Fernwärme – der Wechsel von Gas ist damit der Regelfall. Ob er sich rechnet, hängt vom Verhältnis aus Strom- und Gaspreis sowie der Jahresarbeitszahl ab. Bei einer JAZ um 3 kostet die Kilowattstunde Wärme rechnerisch etwa ein Drittel des Strompreises.
Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind allgemein bis zu 70 % der Kosten förderfähig, auf die Anschaffung fällt keine Mehrwertsteuer an – bundesweite Regelungen, nicht Bremen-spezifisch. Die tatsächliche Höhe hängt von Einkommen, Tempo des Heizungstauschs und Anlage ab.
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Die hier gezeigten Werte sind modellierte Durchschnitte für Bremen, kein Befund für Ihr Haus. Der kostenlose Wärmepumpen-Check schätzt für Ihre Adresse Heizlast, mögliche Vorlauftemperatur und Förderhöhe und verbindet Sie auf Wunsch mit geprüften Fachbetrieben aus Bremen und Umgebung.
