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Wärmepumpe · Nordrhein-Westfalen

Wärmepumpe in Greven: Kosten, Förderung & Angebote 2026

In Greven brauchen geschätzt 44 % der Einfamilienhäuser unter 15 kW – oft reicht ein kleineres Gerät. Kosten, bis zu 70 % Förderung & Angebote prüfen.

39 %

Gebäude vor 1979

oft mit Sanierungsbedarf

17,0 kW

Ø Heizlast EFH

unsaniert, geschätzt

129

kWh/m²·a Wärmebedarf

Median, unsaniert

68 %

Freistehende EFH

günstig für Aufstellort

Gebäudebestand in Greven: Baualter entscheidet

Das Baujahr ist der wichtigste Hinweis auf die nötige Vorlauftemperatur und damit die Eignung für eine Wärmepumpe. In Greven wurden rund 39 % der Wohngebäude vor 1979 – also vor der ersten Wärmeschutzverordnung – errichtet:

vor 19195%1919–19485%1949–19574%1958–19684%1969–197822%1979–19905%1991–200025%2001–201120%2012–20155%ab 20167%
Baualtersstruktur der Wohngebäude in Greven (Anteil je Baujahrsklasse) · Basis: amtliche 3D-Gebäudedaten, Baujahr modelliert.

Baujahr und Heizträger sind modellierte Schätzwerte auf Basis der Gebäudedaten.

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Heizlast & Auslegung im Einfamilienhaus

Ein typisches Einfamilienhaus in Greven hat eine geschätzte Heizlast von rund 17,0 kW (mittlere 50 %: 11,327,7 kW) im unsanierten Zustand. Als grobe Orientierung passt dazu eine Wärmepumpe der Leistungsklasse um 17 kW – die genaue Auslegung hängt vom Sanierungszustand ab.

< 10 kW15%
10–15 kW29%
15–20 kW13%
20–30 kW22%
≥ 30 kW21%

Heizträger in Greven heute

Die geschätzte Verteilung der Energieträger zeigt, wie groß das Umstellungspotenzial auf eine Wärmepumpe ist:

Gas92%
Öl8%
Fernwärme0%
Holz0%

Energieträger modelliert; der heutige Wärmepumpen-Bestand wird tendenziell unterschätzt.

In Greven fällt die Wärmepumpe oft eine Nummer kleiner aus als anderswo – und das drückt direkt die Kosten. Geschätzt 44 % der Einfamilienhäuser kommen mit einer Heizlast unter 15 kW aus, der typische Wert liegt bei 17 kW (mittlere 50 %: 11,3–27,7 kW). Kleinere Geräte sind günstiger in Anschaffung und Betrieb und lassen sich meist ohne großen Umbau einbinden. Bevor Sie Angebote einholen, lohnt trotzdem die richtige Reihenfolge: erst die gebäudescharfe Heizlast und Ihre Förderung von bis zu 70 % (allgemeine Regelung 2026) klären, dann Fachbetriebe rechnen lassen. Genau das nimmt Ihnen der kostenlose Wärmepumpen-Check ab.

Warum in Greven oft kleinere Geräte reichen

Die Grevener Heizlasten verteilen sich breit, der Schwerpunkt liegt aber im unteren Bereich: 15 % der Einfamilienhäuser bleiben unter 10 kW, weitere 29 % zwischen 10 und 15 kW. Zusammen sind das rund 44 % der Häuser, für die eine kompakte Wärmepumpe genügt.

Heizlast (EFH, geschätzt) Anteil
unter 10 kW 15 %
10–15 kW 29 %
15–20 kW 13 %
20–30 kW 22 %
30 kW und mehr 21 %

Das obere Drittel – 43 % liegen bei 20 kW oder mehr – braucht dagegen eine größere Auslegung und profitiert besonders davon, die Vorlauftemperatur vorab zu senken. Für Ihr konkretes Haus zählt am Ende nur die individuelle Rechnung; der Median von 17 kW ist ein Orientierungswert für den unsanierten Bestand, kein Ersatz für die Auslegung.

Ein vergleichsweise junger Bestand

Der zweite Grevener Pluspunkt: Der Bestand ist jung. Nur geschätzt 39 % der Wohngebäude stammen aus der Zeit vor 1979, der große Block entstand danach – allein 25 % zwischen 1991 und 2000 und weitere 20 % zwischen 2001 und 2011. Solche Häuser starten mit niedrigerem Wärmebedarf und niedrigerer Vorlauftemperatur und sind häufig ohne große Dämmarbeiten wärmepumpentauglich. Der geschätzte Median-Wärmebedarf im unsanierten Bestand liegt bei 129 kWh/m²·a. Wo doch ein älteres Haus dransteht, bleibt der bekannte Hebel: Größere Heizflächen oder eine gezielte Dämmung bringen die Vorlauftemperatur in den effizienten Bereich von 45–55 °C. Und auch im unsanierten Altbau erreichen gut ausgelegte Anlagen im Feld eine Jahresarbeitszahl um 3 (Fraunhofer ISE, allgemein).

Platz ist meist vorhanden: 80 % der Wohngebäude sind Einfamilienhäuser, davon stehen geschätzt 68 % frei. Der Aufstellort der Außeneinheit lässt sich damit für die meisten Häuser mit ausreichendem Abstand zur Grundstücksgrenze lösen.

Fast nur Gas – ein gleichartiges Umstiegsfeld

Beim Energieträger ist Greven nahezu einheitlich: Geschätzt 92 % der Wohngebäude heizen mit Gas, 8 % mit Öl, Fernwärme und Holz spielen praktisch keine Rolle. Bei 9.606 Wohngebäuden ist das ein großes, gleichartiges Umstiegsfeld – der Tausch einer funktionierenden Gasheizung ist über die BEG mit bis zu 70 % förderfähig (allgemeine Regelung 2026, aus Grundförderung plus Klimageschwindigkeits- und Einkommensbonus, gedeckelt). Der genaue Satz hängt von Ihrem Haushalt und dem Zeitpunkt ab.

Für Ihre Adresse bestimmt der kostenlose Wärmepumpen-Check von reduco Heizlast, sinnvolle Vorlauftemperatur und Förderhöhe und verbindet Sie auf Wunsch mit geprüften Fachbetrieben – reduco ist dabei Datenanalyse plus Fachbetriebs-Netzwerk, kein Berater vor Ort.

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Häufige Fragen

Weil die Heizlasten hier im Schnitt moderat ausfallen: Geschätzt 44 % der Einfamilienhäuser bleiben unter 15 kW, der typische Wert liegt bei 17 kW. Kleinere Wärmepumpen sind günstiger und leichter einzubinden. Sicherheit gibt aber nur eine gebäudescharfe Berechnung Ihrer tatsächlichen Heizlast.

Häufig ja, denn der Bestand ist vergleichsweise jung – nur geschätzt 39 % der Wohngebäude stammen aus der Zeit vor 1979, rund 45 % entstanden zwischen 1991 und 2011. Diese Häuser sind oft ohne große Dämmarbeiten wärmepumpentauglich. Eine Prüfung von Heizlast und Vorlauftemperatur schafft Gewissheit.

Das hängt allein von Ihrer individuellen Heizlast ab. Der geschätzte Median von 17 kW mit einer mittleren Spanne von 11,3 bis 27,7 kW ist nur ein Orientierungswert für den unsanierten Bestand. Rund 43 % der Einfamilienhäuser liegen bei 20 kW oder mehr – eine gebäudescharfe Rechnung verhindert eine teure Überdimensionierung.

Fast immer eine Gasheizung: Geschätzt 92 % der Wohngebäude heizen mit Gas, 8 % mit Öl. Der Tausch einer funktionierenden Gasheizung ist über die Bundesförderung für effiziente Gebäude mit bis zu 70 % förderfähig (allgemeine Regelung 2026).

Bis zu 70 % der förderfähigen Kosten sind möglich (allgemeine Regelung 2026), zusammengesetzt aus Grundförderung, Klimageschwindigkeits- und Einkommensbonus. Der genaue Satz hängt von Ihrem Haushalt und dem Austauschzeitpunkt ab – der Wärmepumpen-Check zeigt Ihre konkrete Höhe.

Häufig ja, wenn die Auslegung stimmt. Gut geplante Anlagen erreichen auch im Bestand eine Jahresarbeitszahl um 3 (Fraunhofer ISE, allgemein). Entscheidend ist, die Vorlauftemperatur über größere Heizflächen oder eine gezielte Dämmung in den effizienten Bereich von 45–55 °C zu bringen.

Kostenlos und unverbindlich über den Wärmepumpen-Check von reduco. Nach der gebäudescharfen Analyse verbinden wir Sie mit geprüften Fachbetrieben – Sie erhalten passende Angebote oder eine geförderte Beratung für Ihr Haus.

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