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Wärmepumpe · Nordrhein-Westfalen

Wärmepumpe in Unna: Kosten, Förderung & Angebote 2026

Wärmepumpe in Unna: 26 % der Wohngebäude stammen aus den 1990ern – oft direkt tauschreif. Eignung, Kosten & bis zu 80 % Förderung prüfen und Angebote sichern.

64 %

Gebäude vor 1979

oft mit Sanierungsbedarf

23,2 kW

Ø Heizlast EFH

unsaniert, geschätzt

158

kWh/m²·a Wärmebedarf

Median, unsaniert

66 %

Freistehende EFH

günstig für Aufstellort

Gebäudebestand in Unna: Baualter entscheidet

Das Baujahr ist der wichtigste Hinweis auf die nötige Vorlauftemperatur und damit die Eignung für eine Wärmepumpe. In Unna wurden rund 64 % der Wohngebäude vor 1979 – also vor der ersten Wärmeschutzverordnung – errichtet:

vor 19199%1919–19484%1949–195712%1958–196813%1969–197827%1979–19905%1991–200026%2001–20113%2012–20150%ab 20162%
Baualtersstruktur der Wohngebäude in Unna (Anteil je Baujahrsklasse) · Basis: amtliche 3D-Gebäudedaten, Baujahr modelliert.

Baujahr und Heizträger sind modellierte Schätzwerte auf Basis der Gebäudedaten.

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Heizlast & Auslegung im Einfamilienhaus

Ein typisches Einfamilienhaus in Unna hat eine geschätzte Heizlast von rund 23,2 kW (mittlere 50 %: 14,631,4 kW) im unsanierten Zustand. Als grobe Orientierung passt dazu eine Wärmepumpe der Leistungsklasse um 23 kW – die genaue Auslegung hängt vom Sanierungszustand ab.

< 10 kW8%
10–15 kW18%
15–20 kW14%
20–30 kW32%
≥ 30 kW28%

Heizträger in Unna heute

Die geschätzte Verteilung der Energieträger zeigt, wie groß das Umstellungspotenzial auf eine Wärmepumpe ist:

Gas92%
Öl6%
Fernwärme3%
Holz0%

Energieträger modelliert; der heutige Wärmepumpen-Bestand wird tendenziell unterschätzt.

Wer in Unna eine Wärmepumpe einbauen lassen will, startet mit einem Vorteil: Der Gebäudebestand ist vergleichsweise jung. Geschätzt 26 % der rund 13.830 Wohngebäude stammen aus den Jahren 1991 bis 2000 – eine Baugeneration, die oft ohne große Vorarbeiten wärmepumpentauglich ist. Über Ihr konkretes Projekt entscheiden am Ende vier Dinge: die Eignung Ihres Hauses, die Kosten, die bis zu 70 % mögliche Förderung (allgemeine Regelung 2026) und passende Angebote von geprüften Fachbetrieben.

Zwei Baugenerationen prägen die Stadt

Unnas Baualtersstruktur hat zwei fast gleich große Schwerpunkte: Geschätzt 27 % der Wohngebäude entstanden zwischen 1969 und 1978, weitere 26 % zwischen 1991 und 2000. Nur etwa 9 % stammen aus der Zeit vor 1919, 12 % aus den 1950ern und 13 % aus den 1960ern. Insgesamt wurden geschätzt 64 % der Wohngebäude vor 1979 gebaut – für eine westdeutsche Stadt ein eher niedriger Wert, der bei rund 58.333 Einwohnern viele jüngere, gut geeignete Häuser bedeutet.

Der große 90er-Jahre-Block ist dabei die eigentliche gute Nachricht. Diese Häuser wurden bereits unter der Wärmeschutzverordnung gebaut, sind ordentlich gedämmt und kommen häufig mit einer Vorlauftemperatur um 50 °C aus. In vielen Fällen lässt sich hier eine Wärmepumpe einbauen, ohne dass vorher gedämmt oder umgebaut werden muss. Wer in einem solchen Haus wohnt, sollte die Eignung zuerst prüfen lassen – oft ist der Fall einfacher, als viele erwarten.

Die 70er-Jahre-Häuser als Hauptbaustelle

Anders liegt es bei der zweiten großen Gruppe. Die Häuser aus den 1970ern sind massiv gebaut, aber selten durchgreifend saniert und meist noch mit Heizkörpern für 70 °C Vorlauf ausgestattet. Der geschätzte Wärmebedarf im unsanierten Zustand liegt in Unna im Median bei 158 kWh/m²·a – ein typischer Altbau-Wert. Für die Wärmepumpe ist das kein Ausschlusskriterium, sondern eine Planungsaufgabe: Wer die Vorlauftemperatur über größere Heizkörper, eine Flächenheizung oder einzelne Dämmmaßnahmen auf 45–55 °C senkt, bringt genau diese Häuser in den effizienten Bereich. Auch im Bestand erreichen die Geräte im Feld eine Jahresarbeitszahl um 3 (Fraunhofer ISE, allgemein).

Heizlast und der Abschied vom Gas

Bevor ein Fachbetrieb ein Gerät auslegt, muss die Heizlast feststehen. Für ein Unnaer Einfamilienhaus liegt sie geschätzt bei 23,2 kW, die mittleren 50 % der Häuser zwischen 14,6 kW und 31,4 kW. Diese Spanne zeigt, warum Pauschalangebote in die Irre führen:

Heizlast (EFH, geschätzt) Anteil
unter 10 kW 8 %
10–15 kW 18 %
15–20 kW 14 %
20–30 kW 32 %
30 kW und mehr 28 %

Rund 26 % der Einfamilienhäuser liegen unter 15 kW und sind meist ohne größere Umbauten tauschreif. Dass geschätzt 66 % der Einfamilienhäuser freistehend sind, verschiebt den Schnitt nach oben – mehr Außenfläche bedeutet mehr Wärmeverlust. Reihen- und Doppelhäuser, die 22 % der Wohngebäude stellen, kommen dank geteilter Wände oft günstiger weg.

Der Umstieg ist in Unna fast immer ein Abschied vom Gas: Geschätzt 92 % der Wohngebäude heizen damit, rund 6 % mit Öl, etwa 3 % hängen an der Fernwärme. Wer eine funktionierende Gasheizung ersetzt, kann die BEG-Förderung von bis zu 70 % der förderfähigen Kosten nutzen (allgemeine Regelung 2026, Grundförderung plus Boni, gedeckelt).

reduco ist dabei kein Berater vor Ort, sondern eine Datenanalyse mit angeschlossenem Netzwerk geprüfter Fachbetriebe. Der kostenlose Wärmepumpen-Check ordnet Ihr Haus in die hier genannten Bänder ein und zeigt, ob es direkt tauschreif ist oder erst eine Teilsanierung braucht – bevor Sie das erste Angebot einholen.

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Häufige Fragen

Vergleichsweise ja. Mit geschätzt 64 % der Wohngebäude vor 1979 ist der Bestand jünger als in vielen westdeutschen Städten, und rund 26 % stammen aus den 1990ern. Diese jüngeren Häuser sind oft ohne große Vorarbeiten wärmepumpentauglich.

In den meisten Fällen ja. Die Häuser aus den 1970ern stellen geschätzt 27 % der Wohngebäude und haben oft noch hohe Vorlauftemperaturen. Senken Sie diese über Dämmung oder größere Heizkörper, erreichen Wärmepumpen auch hier eine JAZ um 3 (Fraunhofer ISE, allgemein).

Das hängt an der Heizlast, die für ein Einfamilienhaus in Unna geschätzt bei 23,2 kW liegt, mit einer typischen Spanne von 14,6 bis 31,4 kW. Erst die konkrete Berechnung für Ihr Haus – nicht die Quadratmeterzahl – bestimmt die Gerätegröße.

Für den Ersatz einer Gasheizung greift die BEG-Förderung von bis zu 70 % der förderfähigen Kosten (allgemeine Regelung 2026, gedeckelt). Da geschätzt 92 % der Unnaer Wohngebäude mit Gas heizen, betrifft das die große Mehrheit der Eigentümer.

Nein. Geschätzt 28 % der Einfamilienhäuser liegen bei 30 kW oder mehr. Hier hilft meist eine Teilsanierung – etwa Dach oder Fenster –, um Heizlast und Vorlauftemperatur in den effizienten Bereich zu bringen.

Er ordnet Ihr Gebäude anhand von Baujahr, Typ und geschätzter Heizlast in die genannten Bänder ein und zeigt, ob ein Tausch direkt oder erst nach Teilsanierung sinnvoll ist. Passt es, vermittelt reduco geprüfte Fachbetriebe aus dem Netzwerk.

Kostenlos und unverbindlich über den Wärmepumpen-Check: Sie erhalten bis zu 5 Angebote von geprüften Fachbetrieben aus dem Netzwerk oder eine geförderte Beratung – ohne dass Sie selbst Betriebe suchen müssen.

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