Wärmepumpe in Sachsen-Anhalt
Wärmepumpe in Sachsen-Anhalt: Für 24 Städte mit zusammen 1.162.723 Einwohnern zeigen wir echte Gebäude- und Bestandsdaten aus amtlichen 3D-Gebäudemodellen – plus kostenlosen Check für Ihre Adresse.
Wohngebäude vor 1979: die Spannweite in Sachsen-Anhalt
In den analysierten Städten stammen im Median rund 78 % der Wohngebäude aus der Zeit vor 1979 – vor der ersten Wärmeschutzverordnung. Am höchsten ist der Altbau-Anteil mit 95 % in Eisleben, am niedrigsten mit 63 % in Halberstadt. Je älter der Bestand, desto wichtiger werden Heizlast-Prüfung und Vorlauftemperatur vor dem Umstieg.
| Ältester Bestand | Wohngebäude vor 1979 | Einwohner |
|---|---|---|
| Eisleben | 95 % | 22.505 |
| Zeitz | 93 % | 28.328 |
| Wittenberg | 90 % | 45.249 |
| Bitterfeld-Wolfen | 89 % | 36.592 |
| Zerbst/Anhalt | 89 % | 21.124 |
Gebäudebestand in Sachsen-Anhalt: was die Daten zeigen
Die Auswertung umfasst 280.485 Wohngebäude, davon 64 % Einfamilienhäuser, 10 % Reihenhäuser und 26 % Mehrfamilienhäuser. 78 % des Bestands stammt aus der Zeit vor 1979, also vor der ersten Wärmeschutzverordnung – für diese Gebäude entscheidet die erreichbare Vorlauftemperatur darüber, ob eine Wärmepumpe wirtschaftlich läuft. Häufigster Energieträger ist derzeit Gas mit 85 % der Wohngebäude.
Die typische Heizlast eines Einfamilienhauses in Sachsen-Anhalt liegt bei 22 kW, das mittlere Feld reicht von 13 kW bis 34 kW. 31 % der Einfamilienhäuser liegen unter 15 kW – die Bandbreite, in der Standard-Luft-Wasser-Wärmepumpen ohne Sonderauslegung arbeiten. Der rechnerische Heizwärmebedarf beträgt im Mittel 200 kWh/m² und Jahr.
Häufige Fragen zu Wärmepumpe in Sachsen-Anhalt
- Welche Wärmepumpen-Leistung brauche ich in Sachsen-Anhalt?
- Die typische Heizlast eines Einfamilienhauses in Sachsen-Anhalt liegt bei rund 22 kW, mit einem mittleren Feld von 13 bis 34 kW. 31 % der Einfamilienhäuser liegen unter 15 kW. Verbindlich ist immer eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 für Ihr konkretes Gebäude.
- Lohnt sich eine Wärmepumpe im Altbau in Sachsen-Anhalt?
- 78 % der Wohngebäude in Sachsen-Anhalt stammen aus der Zeit vor 1979. Entscheidend ist nicht das Baujahr selbst, sondern die Vorlauftemperatur, mit der das Gebäude im Auslegungsfall warm wird. Bei rund 200 kWh/m² Heizwärmebedarf im Mittel sind Heizkörpertausch oder Teildämmung oft die günstigere Vorbereitung als eine überdimensionierte Anlage.
- Womit wird in Sachsen-Anhalt aktuell geheizt?
- Häufigster Energieträger im Wohngebäudebestand von Sachsen-Anhalt ist Gas mit 85 %. Die vollständige Verteilung über Gas, Heizöl, Fernwärme, Holz und Strom zeigen die einzelnen Stadtseiten – sie bestimmt, wie hoch die Einsparung beim Umstieg ausfällt.
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