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Energieberatung · Baden-Württemberg

Energieberatung in Konstanz: Kosten, Förderung & Ablauf 2026

Energieberatung in Konstanz: Ablauf, Kosten und BAFA-Förderung. 24 % der Wohngebäude stammen aus den 1960er-Jahren. Jetzt Angebote für Ihr Haus prüfen.

74 %

Klasse F–H

hoher Sanierungsbedarf, geschätzt

68 %

Gebäude vor 1979

unsaniert oft Klasse E–H

220

kWh/m²·a Endenergie

Median, unsaniert

213 m²

Ø Wohnfläche EFH

Bezug für Kostenschätzung

Geschätzte Energieeffizienzklassen in Konstanz

Im unsanierten Modellzustand liegen rund 74 % der Wohngebäude in Konstanz in einer der schlechten Effizienzklassen F, G oder H – dort ist der Sanierungshebel am größten:

Klasse A+0%Klasse A0%Klasse B0%Klasse C1%Klasse D11%Klasse E13%Klasse F16%Klasse G22%Klasse H37%
Geschätzte Energieeffizienzklassen der Wohngebäude in Konstanz (unsaniert modelliert, GEG-Bänder) · Basis: energetische Gebäudemodellierung.

Effizienzklassen unsaniert modelliert (GEG-Bänder); real sanierte Gebäude liegen besser.

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Wo eine Sanierung in Konstanz ansetzt

Ø Wand-U-Wert (unsaniert)1,21 W/m²·K
Zielwert nach Sanierung≈ 0,20 W/m²·K
Heizwärmebedarf (Median)163 kWh/m²·a
Typische Wohnfläche EFH213 m²

Ein hoher Wand-U-Wert zeigt großes Einsparpotenzial durch eine Fassaden- oder Dachdämmung. Was sich für Ihr konkretes Gebäude lohnt – Reihenfolge, Kosten, Förderung und Amortisation – berechnet der kostenlose Sanierungs-Check weiter unten für Ihre Adresse.

vor 191915%1919–194814%1949–19574%1958–196824%1969–197811%1979–19903%1991–200017%2001–20119%2012–20152%ab 20160%
Baualtersstruktur der Wohngebäude in Konstanz (Anteil je Baujahrsklasse) · Basis: amtliche 3D-Gebäudedaten, Baujahr modelliert.

Baujahr 1958 bis 1968: der Schwerpunkt der Konstanzer Häuser

Wer in Konstanz über eine Energieberatung nachdenkt, sitzt statistisch am ehesten in einem Haus aus den Wirtschaftswunderjahren: Die Baualtersgruppe 1958 bis 1968 stellt mit 24 % die größte Gruppe unter den 11.434 Wohngebäuden – mehr als jede andere Epoche. Für den Einstieg heißt das ganz praktisch: Eine geförderte Vor-Ort-Beratung mit individuellem Sanierungsfahrplan (iSFP) klärt zuerst, welches Bauteil dieser Häuser den größten Hebel bietet, in welcher Reihenfolge saniert wird und welche Förderung greift. Über den kostenlosen Sanierungs-Check finden Sie dafür passende, geprüfte Energieberater – reduco analysiert Ihr Gebäude datenbasiert und vermittelt auf Wunsch bis zu fünf Angebote.

Warum gerade die 1960er-Bauten im Fokus stehen? Sie entstanden lange vor der ersten Wärmeschutzverordnung von 1977 und zeigen den typischen Konstruktionsstandard ihrer Zeit: ein- oder zweischaliges Mauerwerk ohne Kerndämmung, ungedämmte Kellerdecken, dünne Dachdämmung und Fenster, die – falls nie getauscht – energetisch am Ende sind. Der geschätzte mittlere Wand-U-Wert im unsanierten Zustand liegt in Konstanz bei 1,21 W/m²·K und damit rund beim Sechsfachen des allgemeinen Zielwerts gedämmter Wände von etwa 0,20 W/m²·K. Genau hier setzt eine Fassaden- oder Kerndämmung an – bei diesen Häusern oft der erste und wirtschaftlichste Schritt.

Was die Zahlen über das Einsparpotenzial verraten

Insgesamt stammen 68 % der Konstanzer Wohngebäude aus der Zeit vor 1979, also aus Jahren ohne verbindliche Dämmvorgaben. Entsprechend erreichen im geschätzten, unsanierten Modell 74 % der Wohngebäude nur die Effizienzklassen F bis H – 36,7 % sogar Klasse H und 21,7 % Klasse G. Der geschätzte Endenergie-Kennwert liegt im Median bei 220 kWh/m²·a, der Heizwärmebedarf bei 163 kWh/m²·a. Das sind Modellwerte für den unsanierten Zustand; ein bereits erneuertes Dach oder moderne Fenster senken Ihren realen Wert deutlich. Der Kernpunkt bleibt aber: Bei diesem Ausgangsniveau ist der Sprung, den eine energetische Sanierung bringt, außergewöhnlich groß.

Aufschlussreich ist auch der Gebäudemix: 49 % der Wohngebäude sind Mehrfamilienhäuser, 26 % Reihen- oder Doppelhäuser und 19 % Einfamilienhäuser (jeweils Anteil der Wohngebäude, nicht der Haushalte). In den vielen Mehrparteienhäusern – häufig ebenfalls aus den 1960er-Jahren – entscheidet über Dach, Fassade und zentrale Heizung meist die Eigentümergemeinschaft. Ein iSFP dient hier als gemeinsame Entscheidungsgrundlage und bündelt die Förderung für das gesamte Gebäude. Beim freistehenden Einfamilienhaus mit im Schnitt 213 m² Wohnfläche wiederum lohnt sich die Beratung, weil jede eingesparte Kilowattstunde über eine große Fläche zählt.

Förderung 2026 und Ihr nächster Schritt

Die Förderkulisse ist 2026 attraktiv, gilt aber bundesweit und nicht speziell für Konstanz: BAFA fördert Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle (BEG-EM, 15 % Grundförderung), KfW die größeren Programme 261/458, und ein vorliegender iSFP hebt viele Sätze um zusätzliche 5 % an (iSFP-Bonus). Für den Austausch alter fossiler Heizungen sind bundesweit bis zu 70 % Zuschuss möglich; vermietende Eigentümer können zusätzlich den Steuerabzug nach §35c EStG (20 % über drei Jahre) prüfen.

Welcher Schritt für Ihr konkretes Konstanzer Gebäude zuerst zählt – Dämmung, Fenster oder Heizung –, hängt vom tatsächlichen Zustand ab, nicht allein vom Baujahr. Der kostenlose Sanierungs-Check schätzt Effizienzklasse und Einsparpotenzial für Ihre Adresse und vermittelt Sie auf Wunsch an geprüfte Energieberater aus dem reduco-Netzwerk.

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Häufige Fragen

Am einfachsten kostenlos und unverbindlich über den Sanierungs-Check: Er analysiert Ihr Konstanzer Gebäude datenbasiert und vermittelt Ihnen auf Wunsch bis zu fünf Angebote geprüfter Energieberater beziehungsweise eine geförderte Vor-Ort-Beratung mit individuellem Sanierungsfahrplan (iSFP). So finden Sie schnell den passenden Fachmann für Ihr Haus.

Weil die Baualtersgruppe 1958 bis 1968 mit 24 % die größte im Bestand ist. Diese Häuser entstanden vor der ersten Wärmeschutzverordnung und haben meist ungedämmtes Mauerwerk, dünne Dachdämmung und alte Fenster. Das macht sie zu den lohnendsten Sanierungsobjekten – und zum häufigsten Fall in der Konstanzer Energieberatung.

Die Kosten hängen von Gebäudegröße und Aufwand ab. Wichtig zu wissen: Eine Vor-Ort-Beratung mit iSFP wird bundesweit gefördert, sodass Sie nur einen Teil selbst tragen. Ein iSFP erhöht zudem viele spätere Fördersätze um 5 % (iSFP-Bonus, allgemein). Der Sanierungs-Check nennt Ihnen konkrete Angebote aus dem Netzwerk, bevor Sie sich festlegen.

Modelliert und im unsanierten Zustand liegt in Konstanz der Median-Heizwärmebedarf bei 163 kWh/m²·a und der Endenergie-Kennwert bei 220 kWh/m²·a über alle Wohngebäude. Ihr realer Wert kann abweichen – ein saniertes Dach oder neue Fenster senken ihn deutlich. Der Sanierungs-Check schätzt den Wert für Ihre konkrete Adresse.

Mehrfamilienhäuser sind mit 49 % der Wohngebäude der häufigste Typ in Konstanz. Über Dach, Fassade und zentrale Heizung entscheidet in der Regel die Eigentümergemeinschaft; ein iSFP hilft, eine Gesamtsanierung zu planen und die Förderung für das ganze Gebäude zu bündeln. Einzelne Wohnungsmaßnahmen wie neue Fenster sind zusätzlich möglich.

Bei einem geschätzten Wand-U-Wert von 1,21 W/m²·K im unsanierten Zustand ist die Gebäudehülle fast immer der erste Hebel: Fassaden- oder Kerndämmung, Dach und Kellerdecke. Erst danach folgt die passend dimensionierte Heiztechnik. Die genaue Reihenfolge legt der individuelle Sanierungsfahrplan für Ihr konkretes Gebäude fest.

Allgemein fördern BAFA (BEG-Einzelmaßnahmen, 15 % Grundförderung an der Hülle) und KfW (Programme 261/458) sowohl Dämmung als auch Heizungstausch; für den Austausch alter fossiler Heizungen sind bundesweit bis zu 70 % Zuschuss möglich, und der iSFP-Bonus erhöht die Sätze um 5 %. Vermieter können §35c EStG (20 % über drei Jahre) prüfen. Diese Sätze gelten allgemein, nicht speziell für Konstanz.

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