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Energieberatung · Bayern

Energieberatung in Erlangen: Kosten, Förderung & Ablauf 2026

Nur 59 % der 18.278 Erlanger Wohngebäude stammen aus der Zeit vor 1979. Energieberatung mit iSFP & BAFA-Förderung – Kosten & Angebote jetzt fürs Haus prüfen.

68 %

Klasse F–H

hoher Sanierungsbedarf, geschätzt

59 %

Gebäude vor 1979

unsaniert oft Klasse E–H

192

kWh/m²·a Endenergie

Median, unsaniert

201 m²

Ø Wohnfläche EFH

Bezug für Kostenschätzung

Geschätzte Energieeffizienzklassen in Erlangen

Im unsanierten Modellzustand liegen rund 68 % der Wohngebäude in Erlangen in einer der schlechten Effizienzklassen F, G oder H – dort ist der Sanierungshebel am größten:

Klasse A+0%Klasse A0%Klasse B0%Klasse C3%Klasse D12%Klasse E16%Klasse F23%Klasse G23%Klasse H23%
Geschätzte Energieeffizienzklassen der Wohngebäude in Erlangen (unsaniert modelliert, GEG-Bänder) · Basis: energetische Gebäudemodellierung.

Effizienzklassen unsaniert modelliert (GEG-Bänder); real sanierte Gebäude liegen besser.

Was würde eine Sanierung bei Ihnen bringen?

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Wo eine Sanierung in Erlangen ansetzt

Ø Wand-U-Wert (unsaniert)1,01 W/m²·K
Zielwert nach Sanierung≈ 0,20 W/m²·K
Heizwärmebedarf (Median)142 kWh/m²·a
Typische Wohnfläche EFH201 m²

Ein hoher Wand-U-Wert zeigt großes Einsparpotenzial durch eine Fassaden- oder Dachdämmung. Was sich für Ihr konkretes Gebäude lohnt – Reihenfolge, Kosten, Förderung und Amortisation – berechnet der kostenlose Sanierungs-Check weiter unten für Ihre Adresse.

vor 19192%1919–19489%1949–19579%1958–196815%1969–197823%1979–199014%1991–200010%2001–201114%2012–20152%ab 20161%
Baualtersstruktur der Wohngebäude in Erlangen (Anteil je Baujahrsklasse) · Basis: amtliche 3D-Gebäudedaten, Baujahr modelliert.

In Erlangen entscheidet das einzelne Einfamilienhaus

Wer in Erlangen sein Haus energetisch verbessern will, trifft die Entscheidung meist allein: 42 % der 18.278 Wohngebäude sind Einfamilienhäuser, also klassische Eigenheime ohne Eigentümergemeinschaft und ohne Abstimmung mit Miteigentümern. Der sinnvolle erste Schritt ist fast immer eine Energieberatung mit individuellem Sanierungsfahrplan (iSFP). Sie kostet für ein Einfamilienhaus in der Regel rund 1.300 bis 1.700 € netto, wovon das BAFA über die Bundesförderung für Energieberatung einen erheblichen Teil übernimmt (allgemeiner Fördersatz). Der Fahrplan legt die sinnvolle Reihenfolge der Maßnahmen fest, schätzt Kosten und Einsparung und schaltet zugleich einen iSFP-Bonus von 5 % (seit 21.07.2026 erst ab 30.000 € Investitionsvolumen) frei, der bei der späteren Umsetzung auf die reguläre Förderung obendrauf kommt (allgemeine Regel). Einen für Erlangen zugelassenen Energieberater finden Sie über den kostenlosen Sanierungs-Check – Sie geben Ihre Adresse ein und erhalten passende Angebote für Ihr Gebäude.

Der weitere Blick lohnt sich, weil der Erlanger Bestand vergleichsweise jung ist. Nur 59 % der Wohngebäude entstanden vor 1979 und damit vor der ersten Wärmeschutzverordnung – umgekehrt wurde gut ein Drittel bereits nach einem geltenden Dämmstandard errichtet: 14 % zwischen 1979 und 1990, 10 % in den 1990er-Jahren und zusammen 17 % ab 2001. Für viele dieser Häuser geht es deshalb nicht um eine Vollsanierung der Gebäudehülle, sondern um den Feinschliff an der Heiztechnik: den hydraulischen Abgleich, eine richtig dimensionierte Wärmepumpe oder den Austausch einer alten Gasheizung. Wo Dach und Fenster schon einem Standard der 1980er- oder 1990er-Jahre entsprechen, bringt eine moderne, sauber eingestellte Heizung oft mehr als eine weitere Dämmschicht – und genau diese Abwägung nimmt Ihnen die Beratung ab.

Wo sich in Erlangen die Vollsanierung noch lohnt

Die größte einzelne Baualtersgruppe stellen in Erlangen die späten 1970er-Jahre: 23 % aller Wohngebäude stammen aus den Baujahren 1969 bis 1978, weitere 15 % aus den Jahren 1958 bis 1968. Diese ältere Hälfte des Bestands ist der Grund, warum im unsanierten Modell geschätzt 68 % der Erlanger Wohngebäude nur die Effizienzklassen F bis H erreichen – 23,2 % Klasse H, jeweils 22,6 % Klasse G und F, während lediglich 3,3 % Klasse C und 0 % die Klassen A bis B schaffen. Der geschätzte mittlere Wand-U-Wert liegt bei 1,01 W/m²·K und damit rund fünfmal über dem Zielwert von etwa 0,20 W/m²·K für gedämmte Außenwände (allgemeiner Richtwert).

Für diese Häuser gilt weiterhin die klassische Reihenfolge: erst die Hülle dämmen, dann die Heizung kleiner und effizienter auslegen. Wie groß der Hebel ist, zeigen die Modellwerte im unsanierten Zustand – ein geschätzter Median-Heizwärmebedarf von 142 kWh/m²·a und eine Endenergie von 192 kWh/m²·a über alle Wohngebäude. Bei der für Erlangen typischen Einfamilienhaus-Wohnfläche von 201 m² summiert sich das zu einer spürbaren Jahresrechnung, die jede über die Hülle eingesparte Kilowattstunde direkt senkt. Der iSFP zeigt für Ihr konkretes Baujahr, ob bei Ihnen die Dämmung oder die Heiztechnik zuerst drankommt.

Welche Förderung Ihre Sanierung trägt

Für Einzelmaßnahmen greift die BAFA-Förderung im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG EM) mit einem Grundsatz von 15 %, den der iSFP-Bonus um weitere 5 % ergänzt (allgemeine Fördersätze). Wer die Kesselförderung für eine Wärmepumpe nutzt, kombiniert diese über die KfW-Programme 458 und 261, während §35c EStG als Alternative einen Steuerbonus von 20 % über drei Jahre bietet (allgemeine Regelungen). Welche Kombination für Ihr Erlanger Haus die höchste Förderquote ergibt, hängt vom Baujahr, der geplanten Maßnahme und der Reihenfolge ab – auch das hält der Sanierungsfahrplan fest.

Ob sich in Ihrem Fall der Heiztechnik-Feinschliff oder die schrittweise Hüllensanierung mehr lohnt, lässt sich nicht pauschal beantworten. Der kostenlose Sanierungs-Check bewertet Ihr konkretes Gebäude anhand von Baujahr, Fläche und Zustand und vermittelt Ihnen anschließend einen geprüften Energieberater für Ihre Erlanger Adresse.

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Häufige Fragen

Über den kostenlosen Sanierungs-Check von reduco geben Sie Ihre Erlanger Adresse und einige Eckdaten zum Gebäude ein. Auf dieser Basis vermitteln wir Ihnen einen geprüften Energieberater aus unserem Netzwerk, der Ihr Haus vor Ort begutachtet und den individuellen Sanierungsfahrplan erstellt.

Für ein Einfamilienhaus liegt der iSFP in der Regel bei rund 1.300 bis 1.700 € netto. Das BAFA fördert die Beratung anteilig, sodass Ihr Eigenanteil deutlich niedriger ausfällt (allgemeiner Fördersatz). Den genauen Preis nennt Ihnen der Berater vorab im Angebot.

Häufig ja, aber anders als bei Altbauten. Da 41 % der Erlanger Wohngebäude nach 1978 und damit unter einer Wärmeschutzverordnung errichtet wurden, steht bei ihnen oft nicht die Dämmung, sondern die Heiztechnik im Vordergrund – etwa der hydraulische Abgleich oder der Umstieg auf eine Wärmepumpe. Die Beratung zeigt, welche Maßnahme sich rechnet.

Für Einzelmaßnahmen greift die BAFA-Förderung (BEG EM) mit 15 %, ergänzt um 5 % iSFP-Bonus. Für Wärmepumpe und Komplettsanierung stehen die KfW-Programme 458 und 261 bereit, alternativ der Steuerbonus nach §35c EStG von 20 % (alles allgemeine Fördersätze). Die beste Kombination hängt von Ihrer konkreten Maßnahme ab.

Der Vor-Ort-Termin dauert meist ein bis zwei Stunden. Bis der fertige individuelle Sanierungsfahrplan mit Maßnahmen, Kosten und Förderhinweisen vorliegt, vergehen je nach Berater in der Regel zwei bis vier Wochen.

Der iSFP legt für Ihr Gebäude die sinnvolle Reihenfolge der Sanierungsschritte fest, schätzt Kosten und Einsparungen und dokumentiert die passende Förderung. Zusätzlich sichert er einen Bonus von 5 % auf spätere BAFA-geförderte Maßnahmen (allgemeine Regel) – er zahlt sich also mehrfach aus.

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