Energieberatung in Bayern
Energieberatung in Bayern: Für 75 Städte mit zusammen 5.323.298 Einwohnern zeigen wir echte Gebäude- und Bestandsdaten aus amtlichen 3D-Gebäudemodellen – plus kostenlosen Check für Ihre Adresse.
Gebäude in Klasse F–H: die Spannweite in Bayern
Im Median liegen rund 68 % der Wohngebäude der analysierten Städte in den Effizienzklassen F bis H. Den größten Sanierungsstau zeigt Garmisch-Partenkirchen mit 88 %, den kleinsten Mühldorf a.Inn mit 33 % – entsprechend unterschiedlich fällt der sinnvolle erste Sanierungsschritt aus.
| Höchster Sanierungsbedarf | Gebäude in Klasse F–H | Einwohner |
|---|---|---|
| Garmisch-Partenkirchen | 88 % | 28.305 |
| Aschaffenburg | 86 % | 73.091 |
| Hof | 86 % | 46.778 |
| Lichtenfels | 86 % | 20.488 |
| Senden | 84 % | 23.641 |
Gebäudebestand in Bayern: was die Daten zeigen
Die Auswertung umfasst 817.339 Wohngebäude, davon 42 % Einfamilienhäuser, 30 % Reihenhäuser und 25 % Mehrfamilienhäuser. 58 % stammen aus der Zeit vor 1979. 69 % der Wohngebäude liegen rechnerisch in den Effizienzklassen F bis H – genau der Bereich, für den ab 2027 die neue Energieausweis-Skala und die EU-Vorgaben zu den schlechtesten Gebäuden greifen.
Der mittlere U-Wert der Außenwände liegt bei 1 W/(m²·K); der heutige Neubau-Anspruch liegt bei 0,24 W/(m²·K). Ein durchschnittliches Einfamilienhaus in Bayern hat rund 207 m² Wohnfläche und einen Endenergiebedarf von 214 kWh/m² im Jahr, bei einem Heizwärmebedarf von 142 kWh/m². Diese drei Zahlen bestimmen, welche Einzelmaßnahme im individuellen Sanierungsfahrplan zuerst steht.
Häufige Fragen zu Energieberatung in Bayern
- Wie viele Gebäude in Bayern sind sanierungsbedürftig?
- 69 % der Wohngebäude in Bayern liegen rechnerisch in den Effizienzklassen F bis H, 58 % stammen aus der Zeit vor 1979. Der mittlere U-Wert der Außenwände beträgt 1 W/(m²·K) gegenüber 0,24 W/(m²·K) im heutigen Neubau.
- Was verbraucht ein Einfamilienhaus in Bayern?
- Ein durchschnittliches Einfamilienhaus in Bayern hat rund 207 m² Wohnfläche und einen Endenergiebedarf von etwa 214 kWh/m² im Jahr – bei einem Heizwärmebedarf von 142 kWh/m². Der konkrete Wert Ihres Gebäudes hängt von Baujahr, Hüllfläche und Heiztechnik ab.
- Welche Maßnahme lohnt sich in Bayern zuerst?
- Bei einem mittleren Wand-U-Wert von 1 W/(m²·K) und 58 % Vorkriegs- und Nachkriegsbestand ist die Gebäudehülle in Bayern in der Regel der erste Hebel. Die verbindliche Reihenfolge legt ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) fest, der zugleich den Förderbonus sichert.
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