Wärmepumpe in Bayern
Wärmepumpe in Bayern: Für 75 Städte mit zusammen 5.323.298 Einwohnern zeigen wir echte Gebäude- und Bestandsdaten aus amtlichen 3D-Gebäudemodellen – plus kostenlosen Check für Ihre Adresse.
Wohngebäude vor 1979: die Spannweite in Bayern
In den analysierten Städten stammen im Median rund 58 % der Wohngebäude aus der Zeit vor 1979 – vor der ersten Wärmeschutzverordnung. Am höchsten ist der Altbau-Anteil mit 84 % in Garmisch-Partenkirchen, am niedrigsten mit 18 % in Dingolfing. Je älter der Bestand, desto wichtiger werden Heizlast-Prüfung und Vorlauftemperatur vor dem Umstieg.
| Ältester Bestand | Wohngebäude vor 1979 | Einwohner |
|---|---|---|
| Garmisch-Partenkirchen | 84 % | 28.305 |
| Nürnberg | 81 % | 529.508 |
| Lichtenfels | 78 % | 20.488 |
| Germering | 77 % | 40.916 |
| Schweinfurt | 76 % | 54.481 |
Gebäudebestand in Bayern: was die Daten zeigen
Die Auswertung umfasst 817.339 Wohngebäude, davon 42 % Einfamilienhäuser, 30 % Reihenhäuser und 25 % Mehrfamilienhäuser. 58 % des Bestands stammt aus der Zeit vor 1979, also vor der ersten Wärmeschutzverordnung – für diese Gebäude entscheidet die erreichbare Vorlauftemperatur darüber, ob eine Wärmepumpe wirtschaftlich läuft. Häufigster Energieträger ist derzeit Gas mit 83 % der Wohngebäude.
Die typische Heizlast eines Einfamilienhauses in Bayern liegt bei 20 kW, das mittlere Feld reicht von 14 kW bis 27 kW. 28 % der Einfamilienhäuser liegen unter 15 kW – die Bandbreite, in der Standard-Luft-Wasser-Wärmepumpen ohne Sonderauslegung arbeiten. Der rechnerische Heizwärmebedarf beträgt im Mittel 142 kWh/m² und Jahr.
Häufige Fragen zu Wärmepumpe in Bayern
- Welche Wärmepumpen-Leistung brauche ich in Bayern?
- Die typische Heizlast eines Einfamilienhauses in Bayern liegt bei rund 20 kW, mit einem mittleren Feld von 14 bis 27 kW. 28 % der Einfamilienhäuser liegen unter 15 kW. Verbindlich ist immer eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 für Ihr konkretes Gebäude.
- Lohnt sich eine Wärmepumpe im Altbau in Bayern?
- 58 % der Wohngebäude in Bayern stammen aus der Zeit vor 1979. Entscheidend ist nicht das Baujahr selbst, sondern die Vorlauftemperatur, mit der das Gebäude im Auslegungsfall warm wird. Bei rund 142 kWh/m² Heizwärmebedarf im Mittel sind Heizkörpertausch oder Teildämmung oft die günstigere Vorbereitung als eine überdimensionierte Anlage.
- Womit wird in Bayern aktuell geheizt?
- Häufigster Energieträger im Wohngebäudebestand von Bayern ist Gas mit 83 %. Die vollständige Verteilung über Gas, Heizöl, Fernwärme, Holz und Strom zeigen die einzelnen Stadtseiten – sie bestimmt, wie hoch die Einsparung beim Umstieg ausfällt.
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