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Wärmepumpe · Bayern

Wärmepumpe in Kempten (Allgäu): Kosten, Förderung & Angebote 2026

In Kempten stehen geschätzt 55 % der Einfamilienhäuser frei – die Außeneinheit ist selten ein Problem. Kosten, bis zu 80 % Förderung & Angebote jetzt prüfen.

60 %

Gebäude vor 1979

oft mit Sanierungsbedarf

23,2 kW

Ø Heizlast EFH

unsaniert, geschätzt

147

kWh/m²·a Wärmebedarf

Median, unsaniert

55 %

Freistehende EFH

günstig für Aufstellort

Gebäudebestand in Kempten (Allgäu): Baualter entscheidet

Das Baujahr ist der wichtigste Hinweis auf die nötige Vorlauftemperatur und damit die Eignung für eine Wärmepumpe. In Kempten (Allgäu) wurden rund 60 % der Wohngebäude vor 1979 – also vor der ersten Wärmeschutzverordnung – errichtet:

vor 19197%1919–194811%1949–19574%1958–196823%1969–197814%1979–199012%1991–200020%2001–20114%2012–20152%ab 20162%
Baualtersstruktur der Wohngebäude in Kempten (Allgäu) (Anteil je Baujahrsklasse) · Basis: amtliche 3D-Gebäudedaten, Baujahr modelliert.

Baujahr und Heizträger sind modellierte Schätzwerte auf Basis der Gebäudedaten.

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Heizlast & Auslegung im Einfamilienhaus

Ein typisches Einfamilienhaus in Kempten (Allgäu) hat eine geschätzte Heizlast von rund 23,2 kW (mittlere 50 %: 16,331,0 kW) im unsanierten Zustand. Als grobe Orientierung passt dazu eine Wärmepumpe der Leistungsklasse um 23 kW – die genaue Auslegung hängt vom Sanierungszustand ab.

< 10 kW8%
10–15 kW12%
15–20 kW18%
20–30 kW33%
≥ 30 kW28%

Heizträger in Kempten (Allgäu) heute

Die geschätzte Verteilung der Energieträger zeigt, wie groß das Umstellungspotenzial auf eine Wärmepumpe ist:

Gas88%
Öl7%
Fernwärme2%
Holz3%

Energieträger modelliert; der heutige Wärmepumpen-Bestand wird tendenziell unterschätzt.

Zwei Bauepochen prägen Kempten wie kaum eine andere: die 1960er-Jahre mit geschätzt 23 % der rund 9.838 Wohngebäude und die 1990er mit weiteren 20 % (Baujahre 1991 bis 2000). Insgesamt stammt nur 60 % des Bestands von vor 1979 – ein für eine Allgäuer Stadt vergleichsweise junger Wert, der die Ausgangslage für eine Wärmepumpe in vielen Kemptener Häusern spürbar erleichtert. Für Sie als Eigentümerin oder Eigentümer heißt das: Häufig lässt sich der Umstieg ohne große Vorarbeiten planen, die Kosten samt bis zu 70 % Förderung lassen sich verlässlich abschätzen, und Angebote von Fachbetrieben sind schnell eingeholt. Ob und mit welchen Schritten sich Ihr Haus eignet, prüfen Sie am schnellsten kostenlos mit dem Wärmepumpen-Check.

Zwei Bauepochen, zwei Ausgangslagen

Die 1960er und die 1990er verlangen unterschiedliche Vorbereitung. Häuser aus den Baujahren 1991 bis 2000 – geschätzt jedes fünfte Wohngebäude – bringen bereits eine solide Dämmung und für moderate Vorlauftemperaturen ausgelegte Heizflächen mit; hier passt eine Luft-Wasser-Wärmepumpe meist ohne Umbauten. Die größere Gruppe der 1960er-Bauten (rund 23 %) braucht dagegen häufiger den klassischen Zwischenschritt: eine gedämmte Kellerdecke, größere Heizkörper in einzelnen Räumen, gelegentlich neue Fenster. Der geschätzte Heizwärmebedarf liegt im Median bei 147 kWh/m²·a im unsanierten Zustand und sinkt mit jeder dieser Maßnahmen. Wichtig für die Einordnung: Auch im unsanierten Altbau erreichen Luft-Wasser-Wärmepumpen im Feld eine Jahresarbeitszahl um 3 (Fraunhofer ISE, allgemeine Werte, nicht Kempten-spezifisch). Der Umstieg scheitert also selten am Baujahr, sondern entscheidet sich an der erreichbaren Vorlauftemperatur Ihres konkreten Hauses.

Freistehende Häuser – der Standort ist selten das Problem

Anders als in dicht bebauten Großstädten ist die Aufstellung der Außeneinheit in Kempten meist unkompliziert: Geschätzt 55 % der Einfamilienhäuser stehen frei. Im Gebäudemix machen Einfamilienhäuser 35 % der Wohngebäude aus, Reihen- und Doppelhäuser 36 %, Mehrfamilienhäuser 26 %. Wo das Haus freisteht, bleibt genug Abstand zum Nachbargrundstück, und der Schallschutz wird selten zum Engpass. Dafür wiegt ein anderer Allgäu-Faktor schwerer: das Klima. Ein typisches Kemptener Einfamilienhaus hat im unsanierten Zustand eine geschätzte Heizlast von rund 23,2 kW, die mittleren 50 % liegen zwischen 16,3 und 31 kW – höher als in vielen tiefer gelegenen Städten. Entsprechend verteilt sich der Bestand:

Heizlast-Band (EFH) Anteil
< 10 kW 8 %
10–15 kW 12 %
15–20 kW 18 %
20–30 kW 33 %
≥ 30 kW 28 %

Rund ein Fünftel der Einfamilienhäuser liegt unter 15 kW und ist damit ohne Zusatzmaßnahmen gut geeignet. Bei den 28 % ab 30 kW lohnt vor der Auslegung meist ein prüfender Blick auf Dämmung und Heizflächen, damit die Anlage nicht überdimensioniert wird und der Winterbetrieb effizient bleibt.

Heute Gas, morgen Wärmepumpe

So gemischt das Baualter, so einheitlich der Energieträger: Geschätzt 88 % der Kemptener Wohngebäude heizen mit Gas, 7 % mit Öl, 3 % mit Holz und 2 % über Fernwärme. Für die große Mehrheit ist die Wärmepumpe damit der naheliegende Ersatz, sobald die Gasheizung ans Ende kommt oder der steigende CO₂-Preis den Betrieb verteuert. Wirtschaftlich stützen den Wechsel allgemeine, bundesweite Rahmenbedingungen: Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind bis zu 70 % der Kosten förderfähig, auf die Anschaffung fällt keine Mehrwertsteuer an, und bei einer Jahresarbeitszahl um 3 kostet die Kilowattstunde Wärme rechnerisch etwa ein Drittel des Strompreises (allgemeine Werte, nicht Kempten-spezifisch).

Die hier gezeigten Zahlen sind modellierte Durchschnitte für Kempten, kein Befund für Ihr Haus. Der kostenlose Wärmepumpen-Check von reduco schätzt für Ihre Adresse Heizlast, mögliche Vorlauftemperatur und Förderhöhe und verbindet Sie auf Wunsch mit geprüften Fachbetrieben aus Kempten und Umgebung.

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Häufige Fragen

Nur geschätzt 60 % der Wohngebäude stammen von vor 1979 – für eine Allgäuer Stadt ein junger Wert. Ein großer Teil entfällt auf die 1990er-Jahre (rund 20 % aus 1991 bis 2000) mit bereits guter Dämmung. Und weil geschätzt 55 % der Einfamilienhäuser frei stehen, ist auch die Aufstellung der Außeneinheit meist unkompliziert.

Ja. Die größte Baualtersgruppe sind die 1960er-Jahre mit geschätzt 23 % der Wohngebäude. Solche Häuser lassen sich in den meisten Fällen umrüsten – oft mit einzelnen Schritten wie einer gedämmten Kellerdecke oder größeren Heizflächen. Auch im unsanierten Altbau erreichen Luft-Wasser-Wärmepumpen im Feld eine Jahresarbeitszahl um 3 (Fraunhofer ISE, allgemein).

Ein typisches Einfamilienhaus hat im unsanierten Zustand eine geschätzte Heizlast von rund 23,2 kW, die mittleren 50 % liegen zwischen 16,3 und 31 kW. Der Allgäuer Winter treibt diese Werte etwas höher als in tiefer gelegenen Regionen. Rund 33 % der modellierten Häuser fallen in das Band 20–30 kW. Die genaue Auslegung ergibt erst eine Heizlastberechnung für Ihr Gebäude.

Meist nicht. Geschätzt 55 % der Einfamilienhäuser stehen frei, sodass genug Abstand zum Nachbargrundstück bleibt und der Schallschutz selten zum Engpass wird. Bei angebauten Reihen- und Doppelhäusern (zusammen 36 % der Wohngebäude) lohnt es sich, Aufstellort und Schallabstand früh mitzuplanen.

Geschätzt 88 % der Wohngebäude heizen mit Gas, 7 % mit Öl, 3 % mit Holz und 2 % über Fernwärme. Für Gas- und Ölheizungen ist die Wärmepumpe der naheliegende Ersatz, sobald die alte Anlage erneuert werden muss oder der CO₂-Preis den Betrieb verteuert.

Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind allgemein bis zu 70 % der Kosten förderfähig – bei niedrigen Haushaltseinkommen bis zu 80 %, und auf die Anschaffung fällt keine Mehrwertsteuer an – bundesweite Regelungen, nicht Kempten-spezifisch. Die tatsächliche Höhe hängt von Einkommen, Tempo des Heizungstauschs und Anlage ab. Der Wärmepumpen-Check schätzt die für Ihr Gebäude realistische Förderhöhe.

Kostenlos und unverbindlich über den Wärmepumpen-Check von reduco. Er schätzt Heizlast, mögliche Vorlauftemperatur und Förderhöhe für Ihre Adresse und verbindet Sie auf Wunsch mit bis zu 5 geprüften Fachbetrieben aus Kempten und Umgebung oder einer geförderten Energieberatung.

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