Photovoltaik in Kempten (Allgäu): Kosten, Ertrag & Angebote 2026
Kempten erreicht rund 1.028 kWh je kWp – Spitzenwerte für Süddeutschland. Jetzt mit dem PV-Rechner Kosten, Ertrag & Angebote für Ihr Dach prüfen.
1.028
kWh/kWp Ø-Ertrag
je installiertem Kilowatt-Peak
100 %
Dächer gut geeignet
sehr gut oder gut
233 MWp
Dach-PV-Potenzial
≈ 244 GWh/Jahr
20,0 kWp
Typisches EFH-Dach
≈ 20.700 kWh/Jahr
Solarertrag über das Jahr in Kempten (Allgäu)
Bei einer mittleren Globalstrahlung von 1.254 kWh/m² erreicht eine Anlage auf einem Wohngebäude in Kempten (Allgäu) im Median rund 1.028 kWh je installiertem Kilowatt-Peak pro Jahr. Die Erträge verteilen sich stark auf das Sommerhalbjahr:
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Typische PV-Anlage auf einem Einfamilienhaus in Kempten (Allgäu)
| Nutzbare Dachfläche (Median) | 100 m² |
| Passende Anlagengröße | 20,0 kWp |
| Erwarteter Jahresertrag | 20.700 kWh |
| Dächer mit ≥ 10 kWp Potenzial | 86 % |
Wie viel davon sich für Ihr konkretes Dach lohnt – inklusive Eigenverbrauch, Speicher, Amortisation und Einspeisevergütung – berechnet der kostenlose PV-Rechner weiter unten für Ihre Adresse.
Dachlandschaft in Kempten (Allgäu)
Die Dachformen bestimmen, wie einfach sich Module montieren lassen und welche Ausrichtung möglich ist. In Kempten (Allgäu) verteilen sich die Wohngebäude wie folgt (mittlere Dachneigung geneigter Dächer: 31°):
Kaum ein Standort in Deutschland belohnt eine PV-Anlage so zügig wie Kempten: Mit rund 1.028 kWh je installiertem kWp und Jahr liegt der Solarertrag hier deutlich über dem Bundesschnitt – die Anschaffung amortisiert sich entsprechend schneller. Wenn Sie jetzt Kosten, Förderung und Angebote für Ihr Dach klären wollen, lohnt der erste Schritt besonders: Der kostenlose PV-Rechner schätzt für Ihre Adresse Ertrag, sinnvolle Anlagengröße und Wirtschaftlichkeit und verbindet Sie auf Wunsch mit geprüften Fachbetrieben. Auf die Anschaffung fällt seit 2023 bundesweit 0 % Mehrwertsteuer an (allgemeine Regel), was die Rechnung zusätzlich verbessert.
Warum sich PV in Kempten so schnell rechnet
Der hohe Ertrag ist kein Zufall, sondern Folge der Lage im südlichen Allgäu: Mit einer jährlichen Globalstrahlung von etwa 1.254 kWh je m² fällt hier spürbar mehr Sonne auf die Dächer als in weiten Teilen Deutschlands. Aus dieser Einstrahlung werden im Mittel die genannten rund 1.028 kWh je kWp – ein Wert, der jede Kilowattstunde Solarstrom günstiger macht als an ertragsschwächeren Standorten. Über den gesamten Wohngebäudebestand hinweg summiert sich das Dach-PV-Potenzial auf etwa 233 MWp, die rechnerisch rund 244 GWh Solarstrom pro Jahr liefern könnten – gut 3,4 kWp je Einwohner. Und die Eignung ist praktisch flächendeckend gegeben: 100 % der Kemptener Wohngebäude gelten als gut oder sehr gut geeignet.
Entscheidend für die Auslegung ist, wie ungleich sich der Ertrag übers Jahr verteilt. Im Juli bringt jedes kWp rund 155 kWh, im November nur etwa 30 kWh – der stärkste Monat übertrifft den schwächsten um mehr als das Fünffache. Der Löwenanteil fällt im Sommerhalbjahr an. Genau deshalb entscheidet nicht die Modulzahl allein über die Wirtschaftlichkeit, sondern die Frage, wie viel dieses Sommerstroms Sie selbst nutzen, statt ihn für wenige Cent einzuspeisen.
Satteldach-Stadt mit klarer Belegungsfrage
Kempten ist eine ausgeprägte Satteldach-Stadt: 83 % der Wohngebäude tragen das klassische Satteldach, während Flachdächer (8 %), Walmdächer (5 %) und Pultdächer (2 %) die Ausnahme bilden. Bei einer mittleren Neigung von rund 31° lässt sich ein solches Dach unkompliziert belegen – entweder als klassische Südbelegung mit hohem Mittagsertrag oder als Ost-West-Aufteilung, die den Strom breiter über den Tag streckt und dadurch oft besser zum eigenen Tagesverbrauch passt. Die typischen Einfamilienhausdächer sind großzügig: geschätzt rund 100 m² nutzbare Fläche, genug für eine modellierte Anlage von etwa 20 kWp mit rund 20.700 kWh Jahresertrag (Modellwerte, unsaniert geschätzt). Auf 86 % der Wohngebäude ist eine Anlage ab 10 kWp möglich.
Dieser Platz ist bei den hohen Kemptener Erträgen ein doppelter Vorteil. Eine so große Anlage erzeugt weit mehr, als ein Haushalt mit typischerweise 4.000 bis 4.500 kWh (allgemeiner Richtwert) selbst verbraucht – der Überschuss will sinnvoll untergebracht sein. Hier liegt der eigentliche Hebel: Selbst genutzter Solarstrom spart rund 35 ct je kWh Netzbezug, während die Einspeisung nur etwa 7 bis 8 ct bringt (allgemeine Marktwerte). Ein Speicher, eine Wärmepumpe oder eine Wallbox verschieben genau den ertragreichen Sommerstrom in nutzbare Zeiten und heben den Eigenverbrauch deutlich an. Der Gebäudemix aus 36 % Reihen- oder Doppelhäusern, 35 % freistehenden Einfamilienhäusern und 26 % Mehrfamilienhäusern (jeweils der Wohngebäude) bietet für jede Konfiguration die passende Dachgröße. Weil Ausrichtung, Verschattung und Ihr Verbrauch individuell sind, ersetzt keine Durchschnittszahl die Rechnung für Ihr konkretes Dach – der kostenlose PV-Rechner von reduco liefert sie. reduco unterhält dabei keinen eigenen Betrieb vor Ort, sondern die datenbasierte Analyse und die Vermittlung im Netzwerk geprüfter Fachbetriebe.
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Häufige Fragen
Im Mittel rechnet die Datenanalyse mit rund 1.028 kWh je kWp und Jahr – ein Spitzenwert für süddeutsche Verhältnisse, getragen von einer Globalstrahlung um 1.254 kWh je m². Der Ertrag schwankt stark: von etwa 155 kWh je kWp im Juli auf nur rund 30 kWh im November. Ihr tatsächlicher Wert hängt von Ausrichtung, Neigung und Verschattung ab; der PV-Rechner schätzt ihn für Ihre Adresse.
Weil der hohe spezifische Ertrag von rund 1.028 kWh je kWp mehr Kilowattstunden pro investiertem Euro liefert als an ertragsschwächeren Standorten. Jede zusätzliche Kilowattstunde, die Sie selbst nutzen, spart rund 35 ct Netzbezug (allgemeiner Marktwert). In Kombination mit den 0 % Mehrwertsteuer auf die Anschaffung verkürzt der starke Standortertrag die Zeit bis zur Amortisation spürbar.
In den allermeisten Fällen ja: 83 % der Wohngebäude haben ein Satteldach, und 100 % aller Dächer gelten als gut oder sehr gut geeignet. Die mittlere Neigung von rund 31° erlaubt eine unkomplizierte Belegung. Ein Südsatteldach maximiert den Mittagsertrag, eine Ost-West-Belegung verteilt den Strom gleichmäßiger über den Tag – welche Variante besser passt, prüft der PV-Rechner anhand Ihrer Adresse.
Ein durchschnittliches Kemptener Einfamilienhaus bietet geschätzt rund 100 m² nutzbare Dachfläche – modelliert gut für etwa 20 kWp und rund 20.700 kWh im Jahr (Modellwerte, unsaniert geschätzt). Auf 86 % der Wohngebäude ist eine Anlage ab 10 kWp möglich. Weil das den reinen Haushaltsbedarf klar übersteigt, lohnt es sich, Speicher, Wärmepumpe oder Wallbox von Anfang an mitzuplanen.
Da der Ertrag stark auf den Sommer konzentriert ist – im Juli rund 155, im November nur etwa 30 kWh je kWp –, bleibt ohne Speicher gerade bei den großen Anlagen viel Solarstrom ungenutzt. Ein Speicher hebt den Eigenverbrauch typischerweise von 25–30 % auf 55–70 % (allgemeine Richtwerte). Ob sich das rechnet, hängt von Anlagengröße und Verbrauch ab; der Rechner zeigt es für Ihr Gebäude.
Die Preise hängen von Anlagengröße, Speicher und Dach ab; auf die Anschaffung fällt seit 2023 bundesweit 0 % Mehrwertsteuer an (allgemeine Regel). Kommunale Zuschüsse ändern sich laufend, daher nennen wir hier keine lokale Pauschale. Der kostenlose PV-Rechner schätzt Ertrag und Wirtschaftlichkeit für Ihr Gebäude und holt Angebote geprüfter Fachbetriebe ein.
Kostenlos und unverbindlich über den PV-Rechner: Sie geben Ihre Adresse ein, erhalten eine Ertrags- und Wirtschaftlichkeitsschätzung für Ihr Dach und werden auf Wunsch mit bis zu 5 Angeboten geprüfter Fachbetriebe oder einer geförderten Beratung verbunden. reduco unterhält keinen eigenen Betrieb vor Ort, sondern vermittelt im Netzwerk geprüfter Fachbetriebe.
