Photovoltaik in Memmingen: Kosten, Ertrag & Angebote 2026
86 % der Memminger Wohngebäude tragen ein Satteldach – ideal für PV. Prüfen Sie Ertrag, Kosten und Förderung für Ihr Dach und holen Sie kostenlos Angebote ein.
990
kWh/kWp Ø-Ertrag
je installiertem Kilowatt-Peak
100 %
Dächer gut geeignet
sehr gut oder gut
188 MWp
Dach-PV-Potenzial
≈ 187 GWh/Jahr
17,7 kWp
Typisches EFH-Dach
≈ 17.430 kWh/Jahr
Solarertrag über das Jahr in Memmingen
Bei einer mittleren Globalstrahlung von 1.199 kWh/m² erreicht eine Anlage auf einem Wohngebäude in Memmingen im Median rund 990 kWh je installiertem Kilowatt-Peak pro Jahr. Die Erträge verteilen sich stark auf das Sommerhalbjahr:
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Typische PV-Anlage auf einem Einfamilienhaus in Memmingen
| Nutzbare Dachfläche (Median) | 88 m² |
| Passende Anlagengröße | 17,7 kWp |
| Erwarteter Jahresertrag | 17.430 kWh |
| Dächer mit ≥ 10 kWp Potenzial | 88 % |
Wie viel davon sich für Ihr konkretes Dach lohnt – inklusive Eigenverbrauch, Speicher, Amortisation und Einspeisevergütung – berechnet der kostenlose PV-Rechner weiter unten für Ihre Adresse.
Dachlandschaft in Memmingen
Die Dachformen bestimmen, wie einfach sich Module montieren lassen und welche Ausrichtung möglich ist. In Memmingen verteilen sich die Wohngebäude wie folgt (mittlere Dachneigung geneigter Dächer: 35°):
Memmingen ist eine ausgeprägte Satteldach-Stadt: 86 % der Wohngebäude tragen das klassische Giebeldach – und genau das macht die Planung einer PV-Anlage hier vergleichsweise geradlinig. Bevor Sie über Kosten, Förderung und Angebote entscheiden, lohnt der Blick auf diese Dachform, weil sie die Auslegung stärker vorgibt als in Städten mit vielen Flachdächern. Auf einem Satteldach liegen Ihre Module in der bestehenden Ausrichtung; die Aufdach-Montage ist erprobt, planbar und günstig. Die eigentliche Entscheidung lautet daher nicht „Ist mein Dach geeignet?“, sondern „Süd für die maximale Jahresmenge oder Ost-West für den gleichmäßigen Eigenverbrauch?“ – und wie groß Sie bauen. Preise hängen von Anlagengröße, Speicher und Dach ab; auf die Anschaffung fällt seit 2023 bundesweit 0 % Mehrwertsteuer an (allgemeine Regel). Der kostenlose PV-Rechner von reduco schätzt für Ihre Adresse Ertrag und Wirtschaftlichkeit und verbindet Sie auf Wunsch mit geprüften Fachbetrieben.
Satteldach heißt: Süd oder Ost-West
Neben den 86 % Satteldächern tragen in Memmingen je 5 % der Wohngebäude ein Flach- oder Walmdach, 2 % ein Pultdach; die mittlere Neigung liegt bei rund 35°. Das ist ein Neigungswinkel, mit dem sowohl eine Süd- als auch eine Ost-West-Belegung gut funktioniert. Süd bringt die höchste Jahresmenge mit einer ausgeprägten Mittagsspitze; Ost-West verteilt den Ertrag auf morgens und abends und passt zu einem Haushalt, der früh und spät Strom zieht. Im Mittel erzeugt eine Anlage hier rund 990 kWh je installiertem kWp, getragen von einer Globalstrahlung um 1.199 kWh je m². Wichtiger als dieser Jahreswert ist die Spreizung übers Jahr: Im Mai liefert jedes kWp rund 145 kWh, im Dezember nur etwa 29 kWh. Der Ertrag ballt sich im Sommerhalbjahr – und genau diesen Sommerstrom will eine gute Auslegung im Haus halten, statt ihn für wenige Cent einzuspeisen.
Große Dächer mit Platz für Speicher und Wärmepumpe
Ein durchschnittliches Memminger Einfamilienhaus bietet nach den Gebäudedaten geschätzt rund 88 m² nutzbare Dachfläche. Das trägt eine modellierte Anlage von etwa 17,7 kWp mit rund 17.430 kWh Jahresertrag – ein Vielfaches der 4.000 bis 4.500 kWh, die ein Haushalt selbst braucht (allgemeiner Richtwert). Diese Reserve ist der eigentliche Vorteil der großen Giebeldächer: Auf 88 % der Memminger Wohngebäude ist eine Anlage ab 10 kWp möglich, also groß genug, um neben dem Haushalt auch einen Speicher, eine Wärmepumpe oder eine Wallbox mitzuversorgen. Der Gebäudemix passt dazu – 48 % Einfamilienhäuser, 31 % Reihen- oder Doppelhäuser, 20 % Mehrfamilienhäuser. Der wirtschaftliche Hebel liegt dabei im Eigenverbrauch: Eingespeister Strom bringt nur etwa 7 bis 8 ct je kWh, während jede selbst genutzte Kilowattstunde rund 35 ct Netzbezug spart (allgemeine Marktwerte 2026). Speicher und Wärmepumpe verschieben den Sommerstrom in Zeiten, in denen Sie ihn brauchen, und heben die Rendite stärker als ein paar zusätzliche Module.
Eignung ist hier selten das Problem
Über alle 8.901 Wohngebäude summiert sich das Dach-PV-Potenzial auf rund 188 MWp, die etwa 187 GWh Solarstrom pro Jahr liefern könnten – auf die 44.192 Einwohner gerechnet rund 4,3 kWp je Kopf. Bemerkenswert ist die Eignung: 100 % der Memminger Wohngebäude gelten als gut oder sehr gut für Photovoltaik geeignet. Die Frage lautet hier also fast nie, ob Ihr Dach mitspielt, sondern wie Sie es auslegen. Für Ihre Entscheidung zählt allerdings nicht die Stadtsumme, sondern was Ihr konkretes Dach daraus macht.
Weil Ausrichtung, Verschattung und Ihr Verbrauchsprofil individuell sind, ersetzt keine Durchschnittszahl die Rechnung für Ihr Dach. Der kostenlose PV-Rechner von reduco schätzt für Ihre Adresse Ertrag, sinnvolle Anlagengröße, Speicherbedarf und Eigenverbrauch – und verbindet Sie auf Wunsch mit geprüften Fachbetrieben, die im Raum Memmingen arbeiten. reduco betreibt keinen eigenen Handwerksbetrieb vor Ort, sondern liefert die datenbasierte Analyse und die Vermittlung.
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Häufige Fragen
Kostenlos und unverbindlich über den PV-Rechner von reduco: Sie geben Ihre Adresse ein und erhalten eine Ertrags- und Wirtschaftlichkeitsschätzung für Ihr Dach. Auf Wunsch werden Sie mit bis zu 5 geprüften Fachbetrieben im Raum Memmingen verbunden oder erhalten eine geförderte Beratung.
Beide Ausrichtungen funktionieren bei der hier üblichen Neigung um 35° gut. Süd bringt die höchste Jahresmenge mit einer Mittagsspitze, Ost-West einen gleichmäßigeren Tagesverlauf mit mehr Ertrag morgens und abends. Für einen Haushalt, der früh und spät Strom braucht, hebt Ost-West meist den Eigenverbrauch – was wirtschaftlich stärker zählt als die reine Kilowattzahl.
Im Mittel rechnet die Datenanalyse mit rund 990 kWh je kWp und Jahr, getragen von einer Globalstrahlung um 1.199 kWh je m². Der Ertrag schwankt stark: von etwa 145 kWh je kWp im Mai auf nur rund 29 kWh im Dezember. Ihr tatsächlicher Wert hängt von Ausrichtung, Neigung und Verschattung Ihres Dachs ab.
Ein durchschnittliches Einfamilienhaus bietet nach den Gebäudedaten geschätzt etwa 88 m² nutzbare Dachfläche – modelliert gut für rund 17,7 kWp und etwa 17.430 kWh im Jahr. Auf 88 % der Memminger Wohngebäude ist eine Anlage ab 10 kWp möglich. Weil das den reinen Haushaltsbedarf übersteigt, lohnt es sich, Speicher, Wärmepumpe oder Wallbox von Anfang an mitzudenken.
Die Chancen stehen hier außergewöhnlich gut: 100 % der Memminger Wohngebäude gelten als gut oder sehr gut geeignet, und mit 86 % Satteldächern und einer mittleren Neigung um 35° ist die Belegung meist unkompliziert. Eignung ist in Memmingen selten das Problem – entscheidend ist die richtige Auslegung. Ob Ihr Dach im Detail passt, prüft der PV-Rechner anhand Ihrer Adresse.
Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart rund 35 ct Netzbezug, während die Einspeisung nur etwa 7 bis 8 ct bringt (allgemeine Marktwerte 2026). Selbst genutzter Solarstrom ist damit rund vier- bis fünfmal so wertvoll. Gerade auf den großen Memminger Giebeldächern zielt eine gute Auslegung deshalb darauf, möglichst viel des Ertrags im Haus zu halten.
Da sich der Ertrag stark auf den Sommer konzentriert – im Mai rund 145, im Dezember nur etwa 29 kWh je kWp –, bleibt ohne Speicher viel Solarstrom ungenutzt. Ein Speicher hebt den Eigenverbrauch typischerweise von 25 bis 30 % auf 55 bis 70 % (allgemeine Richtwerte). Ob sich das rechnet, hängt von Anlagengröße und Verbrauch ab; der kostenlose PV-Rechner zeigt es für Ihr Gebäude.
