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Photovoltaik · Bayern

Photovoltaik in Kaufbeuren: Kosten, Ertrag & Angebote 2026

87 % der Kaufbeurer Wohngebäude tragen ein Satteldach – ideal für PV. Prüfen Sie Ertrag, Kosten und Förderung für Ihr Dach und holen Sie kostenlos Angebote ein.

939

kWh/kWp Ø-Ertrag

je installiertem Kilowatt-Peak

100 %

Dächer gut geeignet

sehr gut oder gut

192 MWp

Dach-PV-Potenzial

≈ 184 GWh/Jahr

18,8 kWp

Typisches EFH-Dach

≈ 17.710 kWh/Jahr

Solarertrag über das Jahr in Kaufbeuren

Bei einer mittleren Globalstrahlung von 1.156 kWh/m² erreicht eine Anlage auf einem Wohngebäude in Kaufbeuren im Median rund 939 kWh je installiertem Kilowatt-Peak pro Jahr. Die Erträge verteilen sich stark auf das Sommerhalbjahr:

JanFebMärAprMaiJunJulAug127SepOktNovDez
Mittlerer Solarertrag je kWp und Monat in Kaufbeuren (kWh/kWp) · Basis: Dachausrichtung & -neigung aus 3D-Gebäudedaten, PVGIS-Methodik.

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Typische PV-Anlage auf einem Einfamilienhaus in Kaufbeuren

Nutzbare Dachfläche (Median)94 m²
Passende Anlagengröße18,8 kWp
Erwarteter Jahresertrag17.710 kWh
Dächer mit ≥ 10 kWp Potenzial80 %

Wie viel davon sich für Ihr konkretes Dach lohnt – inklusive Eigenverbrauch, Speicher, Amortisation und Einspeisevergütung – berechnet der kostenlose PV-Rechner weiter unten für Ihre Adresse.

Dachlandschaft in Kaufbeuren

Die Dachformen bestimmen, wie einfach sich Module montieren lassen und welche Ausrichtung möglich ist. In Kaufbeuren verteilen sich die Wohngebäude wie folgt (mittlere Dachneigung geneigter Dächer: 31°):

Satteldach87%
Flachdach5%
Walmdach4%
Pultdach2%

Kaufbeuren ist eine Satteldach-Stadt: 87 % der Wohngebäude tragen das klassische geneigte Dach mit zwei Flächen. Wenn Sie hier eine PV-Anlage planen, ist das eine gute Nachricht, denn genau diese Dachform lässt sich am unkompliziertesten und günstigsten belegen – die Module kommen in der vorhandenen Ausrichtung auf eine schlichte Aufdach-Montage, ohne Aufständerung und ohne Statik-Sonderfall. Was für Ihr Dach zählt, ist deshalb weniger die Frage, ob PV überhaupt geht, sondern wie Sie die beiden Dachseiten belegen: eine Südfläche für die höchste Jahresmenge, eine Ost-West-Teilung für einen gleichmäßigeren Tagesverlauf mit mehr Ertrag morgens und abends. Kosten, Förderung und die passenden Angebote lassen sich für Ihre Adresse in wenigen Minuten schätzen – der PV-Rechner am Ende dieser Seite übernimmt das.

Süd oder Ost-West: die Belegung entscheidet, nicht die Eignung

Die Eignung ist in Kaufbeuren praktisch kein Thema mehr: 100 % der Wohngebäude gelten als gut oder sehr gut geeignet. Damit verschiebt sich die eigentliche Entscheidung auf die Auslegung. Neben den 87 % Satteldächern gibt es 5 % Flachdächer, 4 % Walmdächer und 2 % Pultdächer, bei einer mittleren Neigung von 31° – ein für PV günstiger Wert, der weder zu flach für den Selbstreinigungseffekt noch zu steil für den Winterertrag ist. Im Mittel erzeugt eine Anlage hier rund 939 kWh je installiertem kWp und Jahr, getragen von einer Globalstrahlung um 1.156 kWh je m². Entscheidend ist aber die Verteilung übers Jahr: Im August liefert jedes kWp rund 127 kWh, im Januar nur etwa 31 kWh. Der Ertrag ballt sich im Sommerhalbjahr – und genau diesen Sommerstrom will eine gute Auslegung im Haus halten, statt ihn für wenige Cent einzuspeisen.

Große Einfamilienhaus-Dächer mit Platz für mehr

Ein durchschnittliches Kaufbeurer Einfamilienhaus bietet nach den Gebäudedaten geschätzt rund 94 m² nutzbare Dachfläche. Das trägt eine modellierte Anlage von etwa 18,8 kWp mit rund 17.710 kWh Jahresertrag – ein Vielfaches der 4.000 bis 4.500 kWh, die ein Haushalt selbst verbraucht (allgemeiner Richtwert). Diese Reserve ist der eigentliche Vorteil: Auf 80 % der Kaufbeurer Wohngebäude ist eine Anlage ab 10 kWp möglich, also groß genug, um neben dem Haushalt auch einen Speicher, eine Wärmepumpe oder eine Wallbox mitzuversorgen. Der Gebäudemix passt dazu – 29 % Einfamilienhäuser, 52 % Reihen- oder Doppelhäuser, 19 % Mehrfamilienhäuser. Der wirtschaftliche Hebel liegt klar im Eigenverbrauch: Eingespeister Strom bringt nur etwa 7 bis 8 ct je kWh, während jede selbst genutzte Kilowattstunde rund 35 ct Netzbezug spart (allgemeine Marktwerte 2026). Speicher und Wärmepumpe verschieben den Sommerstrom in die Zeiten, in denen Sie ihn brauchen, und heben die Rendite stärker als ein paar zusätzliche Module.

Über alle 9.289 Wohngebäude summiert sich das Dach-PV-Potenzial auf rund 192 MWp, die etwa 184 GWh Solarstrom pro Jahr liefern könnten – gerechnet auf die 46.193 Einwohner sind das rund 4,2 kWp je Kopf. Für Ihre Entscheidung zählt allerdings nicht die Stadtsumme, sondern was Ihr konkretes Dach daraus macht. Weil Ausrichtung, Verschattung und Ihr Verbrauchsprofil individuell sind, schätzt der kostenlose PV-Rechner von reduco für Ihre Adresse Ertrag, sinnvolle Anlagengröße, Speicherbedarf und Eigenverbrauch – und verbindet Sie auf Wunsch mit geprüften Fachbetrieben, die im Raum Kaufbeuren arbeiten. reduco betreibt keinen eigenen Handwerksbetrieb vor Ort, sondern liefert die datenbasierte Analyse und die Vermittlung.

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Häufige Fragen

Kostenlos und unverbindlich über den PV-Rechner von reduco: Sie geben Ihre Adresse ein und erhalten eine Ertrags- und Wirtschaftlichkeitsschätzung für Ihr Dach. Auf Wunsch werden Sie mit bis zu 5 geprüften Fachbetrieben im Raum Kaufbeuren verbunden oder erhalten eine geförderte Beratung.

Beides funktioniert. Eine Südfläche bringt die höchste Jahresmenge, eine Ost-West-Belegung einen gleichmäßigeren Tagesverlauf mit mehr Ertrag morgens und abends. Da 87 % der Kaufbeurer Wohngebäude ein Satteldach haben, ist genau diese Wahl hier der Regelfall. Für einen Haushalt, der früh und spät Strom braucht, hebt Ost-West meist den Eigenverbrauch – was wirtschaftlich stärker zählt als die reine Kilowattzahl.

Im Mittel rechnet die Datenanalyse mit rund 939 kWh je kWp und Jahr, getragen von einer Globalstrahlung um 1.156 kWh je m². Der Ertrag schwankt stark: von etwa 127 kWh je kWp im August auf nur rund 31 kWh im Januar. Ihr tatsächlicher Wert hängt von Ausrichtung, Neigung und Verschattung Ihres Dachs ab.

Ein durchschnittliches Einfamilienhaus bietet nach den Gebäudedaten geschätzt etwa 94 m² nutzbare Dachfläche – modelliert gut für rund 18,8 kWp und etwa 17.710 kWh im Jahr. Auf 80 % der Kaufbeurer Wohngebäude ist eine Anlage ab 10 kWp möglich. Weil das den reinen Haushaltsbedarf übersteigt, lohnt es sich, Speicher, Wärmepumpe oder Wallbox von Anfang an mitzudenken.

Die Chancen stehen ausgezeichnet: 100 % der Kaufbeurer Wohngebäude gelten als gut oder sehr gut geeignet, und die mittlere Neigung von rund 31° ist für PV günstig. Mit 87 % Satteldächern überwiegt die Dachform, die sich am einfachsten belegen lässt. Ob Ihr Dach im Detail passt – etwa bei Verschattung durch Nachbargebäude oder Bäume –, prüft der PV-Rechner anhand Ihrer Adresse.

Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart rund 35 ct Netzbezug, während die Einspeisung nur etwa 7 bis 8 ct bringt (allgemeine Marktwerte 2026). Selbst genutzter Solarstrom ist damit rund vier- bis fünfmal so wertvoll. Gerade auf den großen Kaufbeurer Dächern zielt eine gute Auslegung deshalb darauf, möglichst viel des Ertrags im Haus zu halten – mit Speicher, Wärmepumpe oder Wallbox.

Die Preise hängen von Anlagengröße, Speicher und Dach ab; auf die Anschaffung fällt seit 2023 bundesweit 0 % Mehrwertsteuer an (allgemeine Regel). Kommunale Zuschüsse ändern sich laufend, daher nennen wir hier keine lokale Pauschale. Der kostenlose PV-Rechner schätzt Ertrag und Wirtschaftlichkeit für Ihr Gebäude und holt Angebote geprüfter Fachbetriebe ein.

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