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Wärmepumpe · Bayern

Wärmepumpe in Kaufbeuren: Kosten, Förderung & Angebote 2026

Wärmepumpe in Kaufbeuren: 98 % der Wohngebäude heizen mit Gas – ein klarer Umstiegsmarkt. Kosten, bis zu 70 % Förderung & Angebote jetzt fürs Haus prüfen.

59 %

Gebäude vor 1979

oft mit Sanierungsbedarf

20,3 kW

Ø Heizlast EFH

unsaniert, geschätzt

143

kWh/m²·a Wärmebedarf

Median, unsaniert

46 %

Freistehende EFH

günstig für Aufstellort

Gebäudebestand in Kaufbeuren: Baualter entscheidet

Das Baujahr ist der wichtigste Hinweis auf die nötige Vorlauftemperatur und damit die Eignung für eine Wärmepumpe. In Kaufbeuren wurden rund 59 % der Wohngebäude vor 1979 – also vor der ersten Wärmeschutzverordnung – errichtet:

vor 19192%1919–19484%1949–195715%1958–196833%1969–19785%1979–199013%1991–200019%2001–20114%2012–20152%ab 20164%
Baualtersstruktur der Wohngebäude in Kaufbeuren (Anteil je Baujahrsklasse) · Basis: amtliche 3D-Gebäudedaten, Baujahr modelliert.

Baujahr und Heizträger sind modellierte Schätzwerte auf Basis der Gebäudedaten.

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Heizlast & Auslegung im Einfamilienhaus

Ein typisches Einfamilienhaus in Kaufbeuren hat eine geschätzte Heizlast von rund 20,3 kW (mittlere 50 %: 13,428,1 kW) im unsanierten Zustand. Als grobe Orientierung passt dazu eine Wärmepumpe der Leistungsklasse um 20 kW – die genaue Auslegung hängt vom Sanierungszustand ab.

< 10 kW11%
10–15 kW18%
15–20 kW19%
20–30 kW31%
≥ 30 kW21%

Heizträger in Kaufbeuren heute

Die geschätzte Verteilung der Energieträger zeigt, wie groß das Umstellungspotenzial auf eine Wärmepumpe ist:

Gas98%
Öl2%
Fernwärme0%
Holz0%

Energieträger modelliert; der heutige Wärmepumpen-Bestand wird tendenziell unterschätzt.

Kaum eine Stadt ist so klar auf einen Heizungswechsel zugeschnitten wie Kaufbeuren: Geschätzt 98 % der Wohngebäude werden hier mit Gas beheizt, nur 2 % mit Öl – ein nahezu einheitlicher Bestand, in dem für fast jedes Haus dieselbe Frage ansteht, nämlich der Umstieg von der Gasheizung auf eine Wärmepumpe. Wenn Sie diesen Schritt planen, hängt alles an drei Punkten: der Eignung Ihres Gebäudes, den Kosten samt bis zu 70 % BEG-Förderung (allgemeiner Marktstand 2026) und konkreten Angeboten geprüfter Fachbetriebe. Der Wärmepumpen-Check von reduco.ai beantwortet diese drei Fragen datenbasiert für Ihr konkretes Haus.

Ein Umstellungsmarkt aus einem Guss

Dass praktisch die gesamte Stadt mit Gas heizt, hat einen praktischen Vorteil: Die Ausgangslage ähnelt sich von Haus zu Haus, und die Erfahrungswerte der Fachbetriebe lassen sich gut übertragen. Für Sie als Eigentümer bedeutet der Wechsel weg vom Gaskessel zugleich Zugang zur vollen Bandbreite der Bundesförderung für effiziente Gebäude. Über die BEG sind bis zu 70 % Zuschuss auf eine Wärmepumpe möglich (allgemeiner Marktstand 2026), zusammengesetzt aus Grundförderung, Klimageschwindigkeits- und Einkommensbonus. Weil Öl und Fernwärme in Kaufbeuren kaum eine Rolle spielen, entfällt für die meisten Haushalte die Frage nach Sonderfällen – es geht schlicht um Gas raus, Wärmepumpe rein.

Junger Bestand, aber genauer Blick auf die Heizlast

Der Kaufbeurer Wohnbestand ist vergleichsweise jung geprägt: 41 % der Wohngebäude stammen aus der Zeit ab 1979, darunter 19 % aus den Jahren 1991–2000. Jüngere Häuser kommen im Schnitt mit niedrigeren Vorlauftemperaturen aus, was die Jahresarbeitszahl einer Wärmepumpe verbessert. Und selbst im älteren Bestand ist der Betrieb möglich – Feldmessungen des Fraunhofer ISE zeigen auch im Altbau im Schnitt eine Jahresarbeitszahl um 3 (allgemeiner Wert).

Bei der Auslegung lohnt trotzdem ein genauer Blick, denn die Heizlasten streuen breit. Ein typisches Einfamilienhaus liegt geschätzt bei 20,3 kW (unsaniert), die mittleren 50 % zwischen 13,4 und 28,1 kW. Die Verteilung zeigt beide Seiten:

Heizlast-Band (EFH) Anteil
< 10 kW 11 %
10–15 kW 18 %
15–20 kW 19 %
20–30 kW 31 %
≥ 30 kW 21 %

Knapp jedes dritte Einfamilienhaus (29 %) liegt unter 15 kW und ist damit ohne Zusatzmaßnahmen gut geeignet. Bei den 21 % im Band ab 30 kW und einem geschätzten Wärmebedarf von 143 kWh/m²·a im Median (unsaniert) kann sich dagegen ein Blick auf die Gebäudehülle vor der Gerätewahl auszahlen – eine Teilsanierung senkt hier die spätere Betriebskostenrechnung spürbar.

Reihen- und Doppelhäuser prägen die Aufstellfrage

Ungewöhnlich für Kaufbeuren ist der Gebäudemix: Reihen- und Doppelhäuser machen mit 52 % die Mehrheit der Wohngebäude aus, Einfamilienhäuser folgen mit 29 %, Mehrfamilienhäuser mit 19 %. Nur 46 % der Einfamilienhäuser stehen frei. Wo die Nachbarwand nah ist, entscheidet der Schallabstand der Außeneinheit über die Genehmigungsfähigkeit. Klären Sie deshalb Aufstellort, Grenzabstand und Schallschutz früh – bei der dichten Bebauung vieler Kaufbeurer Straßenzüge bestimmen diese Punkte, welche Bauart überhaupt infrage kommt.

Ob Ihr Haus die passende Heizlast, Vorlauftemperatur und Aufstellsituation mitbringt, lässt sich nur am konkreten Gebäude beurteilen. Der kostenlose Wärmepumpen-Check von reduco.ai bewertet Baujahr, Heizlast und Fläche datenbasiert und vermittelt bei Bedarf an ein Netzwerk geprüfter Fachbetriebe.

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Häufige Fragen

Weil geschätzt 98 % der Wohngebäude mit Gas heizen und nur 2 % mit Öl. Für nahezu jeden Haushalt geht es um dieselbe Aufgabe – den Wechsel von der Gasheizung auf eine Wärmepumpe – und damit um den vollen Zugang zur BEG-Förderung.

Die Chancen stehen oft gut. 41 % der Wohngebäude stammen aus der Zeit ab 1979 und kommen im Schnitt mit niedrigeren Vorlauftemperaturen aus. Entscheidend bleibt die erreichbare Vorlauftemperatur – auch im Altbau sind laut Fraunhofer ISE Jahresarbeitszahlen um 3 realistisch (allgemeiner Wert).

In Kaufbeuren ist das eine zentrale Frage, weil 52 % der Wohngebäude Reihen- und Doppelhäuser sind und nur 46 % der Einfamilienhäuser frei stehen. Grenzabstand und der zulässige Schallpegel am Nachbargrundstück sind früh einzuplanen und entscheiden mit über die Gerätewahl.

Ein typisches Einfamilienhaus liegt geschätzt bei 20,3 kW (unsaniert), die mittleren 50 % zwischen 13,4 und 28,1 kW. 29 % der Einfamilienhäuser liegen unter 15 kW und sind damit ohne Zusatzmaßnahmen gut geeignet, 21 % dagegen bei 30 kW oder mehr.

Nicht zwingend. Bei einem geschätzten Wärmebedarf von 143 kWh/m²·a im Median kommt ein Teil der Häuser ohne größere Vorarbeiten aus. Vor allem bei den 21 % der Einfamilienhäuser mit Heizlast ab 30 kW kann eine Teilsanierung die Betriebskosten aber deutlich senken.

Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind bis zu 70 % Zuschuss möglich (allgemeiner Marktstand 2026), abhängig von Klimageschwindigkeits- und Einkommensbonus. Gerade beim Umstieg von einer alten Gasheizung ist die volle Förderung erreichbar.

Kostenlos und unverbindlich über den Wärmepumpen-Check von reduco.ai: Sie erhalten bis zu 5 Angebote geprüfter Fachbetriebe oder eine geförderte Beratung – abgestimmt auf Baujahr, Heizlast und Aufstellsituation Ihres Kaufbeurer Gebäudes.

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