Reduco
Wärmepumpe · Bayern

Wärmepumpe in Augsburg: Kosten, Förderung & Angebote 2026

96 % der Augsburger Wohngebäude heizen mit Gas. Prüfen Sie Eignung, Kosten und bis zu 80 % Förderung für Ihre Wärmepumpe – jetzt kostenlos Angebote sichern.

Diese Seite behandelt die Stadt Augsburg. Für das Umland: Wärmepumpe im Landkreis Augsburg

Bekannt aus

ESMT Berlin
Reaktor
Innova
ZIA Innovation 2026
Vali
EEE
ESMT Berlin
Reaktor
Innova
ZIA Innovation 2026
Vali
EEE
ESMT Berlin
Reaktor
Innova
ZIA Innovation 2026
Vali
EEE
Hendrik Stotz

Hendrik Stotz

Stand: Juli 2026
Aktualisiert: 31. August 2026

Hendrik ist zertifizierter Energieeffizienz-Experte und bringt durch seinen Bachelor of Engineering und Master of Science tiefe Expertise in den Bereichen Sanierung und Gebäudeenergiesysteme mit sich. Seit fast 7 Jahren beschäftigt er sich angefangen bei Bosch Building Technologies mit Gebäudetechnik und verfolgt mit Reduco die Mission, so viele Eigentümer, Berater und Installateure wie möglich bei der Planung von wirtschaftlich sinnvollen Sanierungen zu unterstützen.

62 %

Gebäude vor 1979

oft mit Sanierungsbedarf

20,7 kW

Ø Heizlast EFH

unsaniert, geschätzt

147

kWh/m²·a Wärmebedarf

Median, unsaniert

38 %

Freistehende EFH

günstig für Aufstellort

Gebäudebestand in Augsburg: Baualter entscheidet

Das Baujahr ist der wichtigste Hinweis auf die nötige Vorlauftemperatur und damit die Eignung für eine Wärmepumpe. In Augsburg wurden rund 62 % der Wohngebäude vor 1979 – also vor der ersten Wärmeschutzverordnung – errichtet:

vor 19192%1919–194815%1949–195714%1958–196817%1969–197814%1979–199020%1991–20007%2001–20116%2012–20155%ab 20161%
Baualtersstruktur der Wohngebäude in Augsburg (Anteil je Baujahrsklasse) · Basis: amtliche 3D-Gebäudedaten, Baujahr modelliert.

Baujahr und Heizträger sind modellierte Schätzwerte auf Basis der Gebäudedaten.

Heizlast & Auslegung im Einfamilienhaus

Ein typisches Einfamilienhaus in Augsburg hat eine geschätzte Heizlast von rund 20,7 kW (mittlere 50 %: 15,1–26,9 kW) im unsanierten Zustand. Als grobe Orientierung passt dazu eine Wärmepumpe der Leistungsklasse um 21 kW – die genaue Auslegung hängt vom Sanierungszustand ab.

< 10 kW9%
10–15 kW16%
15–20 kW22%
20–30 kW37%
≥ 30 kW16%

Heizträger in Augsburg heute

Die geschätzte Verteilung der Energieträger zeigt, wie groß das Umstellungspotenzial auf eine Wärmepumpe ist:

Gas96%
Öl1%
Fernwärme3%
Holz0%

Energieträger modelliert; der heutige Wärmepumpen-Bestand wird tendenziell unterschätzt.

Für eine Stadt dieser Größe fällt Augsburg mit einem eher jungen Gebäudebestand auf: Geschätzt 38 % der rund 35.210 Wohngebäude sind nach 1979 errichtet worden, allein 20 % in den Jahren 1979 bis 1990. Für Sie als Eigentümerin oder Eigentümer ist das eine gute Nachricht: Jüngere Häuser sind meist besser gedämmt und brauchen niedrigere Vorlauftemperaturen – genau die Voraussetzung, unter der eine Wärmepumpe effizient arbeitet. In vielen Augsburger Gebäuden lässt sich der Umstieg deshalb ohne große bauliche Vorarbeiten planen. Ob sich der Einbau für Ihr Haus lohnt, welche Kosten anfallen, wie viel der bis zu 70 % Förderung Sie erhalten und welche Fachbetriebe passende Angebote machen, klären Sie am schnellsten mit dem kostenlosen Wärmepumpen-Check.

Ein jüngerer Bestand mit guten Startbedingungen

Die 62 %, die vor 1979 gebaut wurden, verteilen sich breit über die Jahrzehnte, mit Schwerpunkten in den 1950ern und 1960ern: geschätzt 14 % aus 1949–1957, 17 % aus 1958–1968. Diese Häuser haben oft großzügig dimensionierte Heizkörper, die schon bei moderater Vorlauftemperatur genug Wärme abgeben. Der jüngere Teil des Bestands – gut ein Drittel nach 1979 – bringt bereits ab Werk niedrigere Wärmeverluste mit. Über beide Gruppen hinweg gilt: Auch im unsanierten Altbau erreichen Luft-Wasser-Wärmepumpen im Feld eine Jahresarbeitszahl um 3 (Fraunhofer ISE, allgemeine Werte, nicht Augsburg-spezifisch). Wo einzelne Räume kritisch sind, senken größere Heizflächen, eine gedämmte Kellerdecke oder neue Fenster den nötigen Vorlauf gezielt dort, wo es zählt.

Aufstellort früh mitdenken

Augsburg ist städtisch geprägt: Nur rund 26 % der Wohngebäude sind Einfamilienhäuser, Reihen- und Doppelhäuser kommen auf etwa 34 %, Mehrfamilienhäuser auf 38 %. Und selbst unter den Einfamilienhäusern steht nur geschätzt 38 % frei – die Mehrheit ist angebaut oder eng bebaut. Damit rückt eine Frage nach vorn, die man leicht unterschätzt: wohin mit der Außeneinheit. In dichter Bebauung entscheidet der Schallabstand zum Nachbargrundstück oft darüber, welches Gerät und welcher Standort infrage kommen. Wer das früh klärt, vermeidet spätere Umplanungen. Ein typisches Einfamilienhaus hat im unsanierten Zustand eine geschätzte Heizlast von rund 20,7 kW; die mittleren 50 % liegen zwischen 15,1 und 26,9 kW. Der größte Teil der modellierten Heizlasten fällt in das Band 20–30 kW (37 %), gefolgt von 15–20 kW (22 %). Der geschätzte Heizwärmebedarf liegt im Median bei 147 kWh/m²·a im unsanierten Zustand und sinkt mit jeder Dämmmaßnahme.

Ein Gasbestand mit großem Umstellungspotenzial

So gemischt das Baualter ist, so einheitlich ist der Energieträger: Geschätzt 96 % der Augsburger Wohngebäude heizen mit Gas, nur etwa 3 % mit Fernwärme, Öl und Holz spielen praktisch keine Rolle. Das bedeutet ein großes, gleichartiges Umstellungspotenzial – der Ausgangsfall ist fast überall derselbe: eine bestehende Gasheizung, die früher oder später ersetzt wird. Wirtschaftlich stützen den Wechsel allgemeine, bundesweite Rahmenbedingungen: Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind bis zu 70 % der Kosten förderfähig. Bei einer Jahresarbeitszahl um 3 kostet die Kilowattstunde Wärme rechnerisch rund ein Drittel des Strompreises.

Ob sich Ihr Haus schon heute ohne Vorarbeiten eignet oder ob ein, zwei Vorabmaßnahmen sinnvoll sind, entscheidet nicht der Stadtdurchschnitt, sondern Baujahr, Heizkörper und Dämmung Ihres Gebäudes. Der kostenlose Wärmepumpen-Check von reduco schätzt für Ihre Adresse Heizlast, mögliche Vorlauftemperatur und Förderhöhe und verbindet Sie auf Wunsch mit geprüften Fachbetrieben aus Augsburg und Umgebung.

Kostenloser Gebäudecheck

Ist Ihr Haus für eine Wärmepumpe geeignet?

Prüfen Sie kostenlos in 2 Minuten Eignung, nötige Vorlauftemperatur, Stromverbrauch und Ersparnis – für Ihre Adresse, ohne Anmeldung.

Wärmepumpen-Rechner starten

Häufige Fragen

Geschätzt 38 % der Wohngebäude sind nach 1979 entstanden, allein 20 % zwischen 1979 und 1990. Jüngere Häuser sind meist besser gedämmt und kommen mit niedrigeren Vorlauftemperaturen aus – genau die Bedingung, unter der eine Wärmepumpe effizient läuft. In vielen Fällen ist der Umstieg deshalb ohne große bauliche Vorarbeiten möglich.

Ja. Auch die geschätzt 62 % der Wohngebäude von vor 1979 lassen sich in den meisten Fällen umrüsten. Luft-Wasser-Wärmepumpen erreichen im Bestand im Feld eine Jahresarbeitszahl um 3 (Fraunhofer ISE, allgemein). Häuser aus den 1950ern und 1960ern haben oft großzügige Heizkörper, die bei moderater Vorlauftemperatur genug Wärme abgeben.

Nur geschätzt 38 % der Einfamilienhäuser stehen frei, und der Bestand ist mit 38 % Mehrfamilien- sowie 34 % Reihen- und Doppelhäusern eng bebaut. In dieser Dichte entscheidet der Schallabstand zum Nachbargrundstück oft über Gerät und Standort der Außeneinheit. Wer das früh klärt, vermeidet spätere Umplanungen.

Ein typisches Einfamilienhaus hat im unsanierten Zustand eine geschätzte Heizlast von rund 20,7 kW; die mittleren 50 % liegen zwischen 15,1 und 26,9 kW. Rund 37 % der modellierten Einfamilienhäuser fallen in das Band 20–30 kW, weitere 22 % in 15–20 kW. Die genaue Auslegung ergibt erst eine Heizlastberechnung für Ihr Gebäude.

Geschätzt 96 % der Augsburger Wohngebäude heizen mit Gas, nur rund 3 % mit Fernwärme. Diese Einheitlichkeit bedeutet ein großes, gleichartiges Umstellungspotenzial: Der Ausgangsfall ist fast überall derselbe, sodass sich Planung und Auslegung gut auf den typischen Gas-Bestand zuschneiden lassen.

Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind allgemein bis zu 70 % der Kosten förderfähig – bei niedrigen Haushaltseinkommen bis zu 80 % – bundesweite Regelungen, nicht Augsburg-spezifisch. Die tatsächliche Höhe hängt von Einkommen, Tempo des Heizungstauschs und Anlage ab. Der Wärmepumpen-Check schätzt die für Ihr Gebäude realistische Förderhöhe.

Kostenlos und unverbindlich über den Wärmepumpen-Check von reduco. Er schätzt Heizlast, Vorlauftemperatur und Förderhöhe für Ihre Adresse und verbindet Sie auf Wunsch mit bis zu fünf geprüften Fachbetrieben aus Augsburg und Umgebung oder einer geförderten Beratung.

Die hier gezeigten Werte sind modellierte Durchschnitte für Augsburg, kein Befund für Ihr Gebäude. Der kostenlose Wärmepumpen-Check schätzt für Ihre Adresse Heizlast, mögliche Vorlauftemperatur und Förderhöhe. Auf Wunsch werden Sie mit geprüften Fachbetrieben aus Augsburg und Umgebung verbunden.

Wärmepumpen installieren in Augsburg und Umgebung Heizungsbauer (SHK-Fachbetriebe) sowie Kälte-Klima-Fachbetriebe mit Wärmepumpen-Erfahrung. Für die KfW-Heizungsförderung stellt ein Fachunternehmen oder ein Energieeffizienz-Experte die Bestätigung zum Antrag aus; dafür braucht es die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 und den hydraulischen Abgleich nach Verfahren B. Fragen Sie deshalb gezielt nach Referenzanlagen, dem verbauten Hersteller und der Fördererfahrung des Betriebs. Über den kostenlosen Wärmepumpen-Check erhalten Sie bis zu fünf Angebote geprüfter Fachbetriebe aus Ihrer Region, ohne einzelne Betriebe selbst anfragen zu müssen.

Ratgeber Wärmepumpe: Kosten, Förderung & Entscheidung

Die Daten für Augsburg zeigen die Ausgangslage – was die Maßnahme kostet, welche Förderung gilt und worauf es bei der Entscheidung ankommt, erklären unsere Ratgeber:

Weitere Themen für Augsburg

Wärmepumpe in der Umgebung

Wärmepumpe in weiteren Orten