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Photovoltaik · Bayern

Photovoltaik in Augsburg: Kosten, Ertrag & Angebote 2026

99 % der Augsburger Wohngebäude eignen sich gut für Photovoltaik. Jetzt mit dem PV-Rechner Kosten, Ertrag & Angebote für Ihr Dach prüfen.

951

kWh/kWp Ø-Ertrag

je installiertem Kilowatt-Peak

99 %

Dächer gut geeignet

sehr gut oder gut

806 MWp

Dach-PV-Potenzial

≈ 769 GWh/Jahr

17,7 kWp

Typisches EFH-Dach

≈ 16.700 kWh/Jahr

Solarertrag über das Jahr in Augsburg

Bei einer mittleren Globalstrahlung von 1.157 kWh/m² erreicht eine Anlage auf einem Wohngebäude in Augsburg im Median rund 951 kWh je installiertem Kilowatt-Peak pro Jahr. Die Erträge verteilen sich stark auf das Sommerhalbjahr:

JanFebMärAprMai144JunJulAugSepOktNovDez
Mittlerer Solarertrag je kWp und Monat in Augsburg (kWh/kWp) · Basis: Dachausrichtung & -neigung aus 3D-Gebäudedaten, PVGIS-Methodik.

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Typische PV-Anlage auf einem Einfamilienhaus in Augsburg

Nutzbare Dachfläche (Median)89 m²
Passende Anlagengröße17,7 kWp
Erwarteter Jahresertrag16.700 kWh
Dächer mit ≥ 10 kWp Potenzial84 %

Wie viel davon sich für Ihr konkretes Dach lohnt – inklusive Eigenverbrauch, Speicher, Amortisation und Einspeisevergütung – berechnet der kostenlose PV-Rechner weiter unten für Ihre Adresse.

Dachlandschaft in Augsburg

Die Dachformen bestimmen, wie einfach sich Module montieren lassen und welche Ausrichtung möglich ist. In Augsburg verteilen sich die Wohngebäude wie folgt (mittlere Dachneigung geneigter Dächer: 36°):

Satteldach78%
Flachdach10%
Walmdach8%
Pultdach3%

Wenn Sie in Augsburg eine PV-Anlage planen und Angebote einholen wollen, spielt Ihnen die Dachlandschaft in die Karten: 78 % der Wohngebäude tragen das klassische Satteldach, während Flachdächer (10 %), Walmdächer (8 %) und Pultdächer (3 %) die Ausnahme bilden. Ein Satteldach mit der hier üblichen mittleren Neigung von rund 36° – nahe am Optimum dieser Breite – lässt sich unkompliziert und günstig belegen: entweder als klassische Südbelegung mit hohem Mittagsertrag oder als Ost-West-Aufteilung, die den Strom breiter über den Tag streckt und dadurch oft besser zum eigenen Tagesverbrauch passt. Ob sich die Investition rechnet, entscheidet sich am Ende weniger am Dach als an Ertrag, Eigenverbrauch und Förderung – was Ihr Dach konkret an Kosten und Ertrag bringt, schätzt der kostenlose PV-Rechner für Ihre Adresse.

Nicht ob, sondern wie: die Eignung ist selten das Problem

Rund 99 % der Augsburger Wohngebäude sind gut oder sehr gut für Photovoltaik geeignet – ein außergewöhnlich hoher Anteil. In Augsburg lautet die Frage deshalb kaum je, ob ein Dach infrage kommt, sondern wie man es am besten auslegt. Der Standort liefert dafür starke Voraussetzungen: Bei einer jährlichen Globalstrahlung von etwa 1.157 kWh je m² erzeugt eine Anlage im Mittel rund 951 kWh je installiertem kWp. Über den gesamten Wohngebäudebestand hinweg summiert sich das Dach-PV-Potenzial auf etwa 806 MWp, die rechnerisch rund 769 GWh Solarstrom pro Jahr liefern könnten – gut 2,7 kWp je Einwohner.

Entscheidend für die Auslegung ist, wie ungleich sich dieser Ertrag übers Jahr verteilt: Im Mai bringt jedes kWp rund 144 kWh, im Januar nur etwa 30 kWh – der stärkste Monat übertrifft den schwächsten fast um das Fünffache. Der Löwenanteil fällt im Sommerhalbjahr an. Genau deshalb bestimmt nicht die Modulzahl allein die Wirtschaftlichkeit, sondern die Frage, wie viel dieses Sommerstroms Sie selbst nutzen, statt ihn für wenige Cent einzuspeisen.

Große Dächer schaffen Spielraum

Die typischen Augsburger Einfamilienhausdächer sind großzügig: geschätzt rund 89 m² nutzbare Fläche, genug für eine modellierte Anlage von etwa 17,7 kWp mit rund 16.700 kWh Jahresertrag. Auf 84 % der Wohngebäude ist eine Anlage ab 10 kWp möglich. Dieser Platz ist ein echter Vorteil, denn er erlaubt eine Vollbelegung, die neben dem Haushalt auch einen Speicher und eine Wärmepumpe oder Wallbox mitversorgt. Ein durchschnittlicher Haushalt braucht selbst nur etwa 4.000 bis 4.500 kWh (allgemeiner Richtwert) – der Rest des Ertrags will sinnvoll untergebracht sein.

Hier liegt der eigentliche Hebel. Selbst genutzter Solarstrom spart rund 35 ct je kWh Netzbezug, während die Einspeisung nur etwa 7 bis 8 ct bringt (allgemeine Marktwerte). Speicher und flexible Verbraucher verschieben genau den Sommerstrom in nutzbare Zeiten:

Konfiguration Typischer Eigenverbrauch
PV allein rund 25–30 %
PV plus Speicher häufig 55–70 %
PV plus Speicher und Wärmepumpe oder Wallbox bis etwa 80 %

Diese Spannen sind allgemeine Richtwerte, keine lokalen Messwerte. Der Augsburger Gebäudemix – 38 % Mehrfamilienhäuser, 34 % Reihen- oder Doppelhäuser und 26 % freistehende Einfamilienhäuser unter den Wohngebäuden – bietet für jede dieser Konfigurationen die passende Dachgröße, von der kompakten Reihenhausanlage bis zum Mieterstrom-Projekt auf dem Mehrparteienhaus.

Weil Ausrichtung, Verschattung und Ihr Verbrauch individuell sind, ersetzt keine Durchschnittszahl die Rechnung für Ihr konkretes Dach. Der kostenlose PV-Rechner von reduco schätzt für Ihre Adresse Ertrag, sinnvolle Anlagengröße, Speicherbedarf und Eigenverbrauch – und verbindet Sie auf Wunsch mit geprüften Fachbetrieben, die im Raum Augsburg arbeiten. reduco unterhält dabei keinen eigenen Betrieb vor Ort, sondern liefert die datenbasierte Analyse und die Vermittlung im Fachbetriebs-Netzwerk.

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Häufige Fragen

In den allermeisten Fällen ja: 78 % der Augsburger Wohngebäude haben ein Satteldach, und rund 99 % aller Dächer gelten als gut oder sehr gut geeignet. Die mittlere Neigung von etwa 36° liegt nahe am Optimum. Ein Südsatteldach maximiert den Mittagsertrag, eine Ost-West-Belegung verteilt den Strom gleichmäßiger über den Tag – welche Variante besser passt, prüft der PV-Rechner anhand Ihrer Adresse.

Im Mittel rechnet die Datenanalyse mit rund 951 kWh je kWp und Jahr, getragen von einer Globalstrahlung um 1.157 kWh je m². Der Ertrag schwankt stark – von etwa 144 kWh je kWp im Mai auf nur rund 30 kWh im Januar. Ihr tatsächlicher Wert hängt von Ausrichtung, Neigung und Verschattung ab.

Ein durchschnittliches Augsburger Einfamilienhaus bietet geschätzt rund 89 m² nutzbare Dachfläche – modelliert gut für etwa 17,7 kWp und rund 16.700 kWh im Jahr. Auf 84 % der Wohngebäude ist eine Anlage ab 10 kWp möglich. Weil das den reinen Haushaltsbedarf klar übersteigt, lohnt es sich, Speicher, Wärmepumpe oder Wallbox von Anfang an mitzuplanen.

Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart rund 35 ct Netzbezug, während die Einspeisung nur etwa 7 bis 8 ct bringt (allgemeine Marktwerte). Selbst genutzter Solarstrom ist damit rund vier- bis fünfmal so wertvoll. Bei den großen Augsburger Dächern mit rund 17,7 kWp entsteht viel Überschuss – ihn im Haus zu halten, entscheidet über die Rendite.

Da der Ertrag stark auf den Sommer konzentriert ist – im Mai rund 144, im Januar nur etwa 30 kWh je kWp –, bleibt ohne Speicher viel Solarstrom ungenutzt. Ein Speicher hebt den Eigenverbrauch typischerweise von 25–30 % auf 55–70 % (allgemeine Richtwerte). Ob sich das rechnet, hängt von Anlagengröße und Verbrauch ab; der Rechner zeigt es für Ihr Gebäude.

Mit 38 % Mehrfamilienhäusern unter den Wohngebäuden ist Augsburg ein vielseitiger Markt. Größere Dächer tragen Anlagen, deren Strom sich über Mieterstrom-Modelle direkt im Gebäude nutzen lässt – wirtschaftlich attraktiver als die reine Einspeisung. Der PV-Rechner schätzt das Potenzial auch für Ihr Mehrparteienhaus.

Kostenlos und unverbindlich über den PV-Rechner: Sie geben Ihre Adresse ein, erhalten eine Ertrags- und Wirtschaftlichkeitsschätzung für Ihr Dach und werden auf Wunsch mit bis zu 5 Angeboten geprüfter Fachbetriebe oder einer geförderten Beratung verbunden. reduco unterhält keinen eigenen Betrieb vor Ort, sondern vermittelt im Fachbetriebs-Netzwerk.

Die Preise hängen von Anlagengröße, Speicher und Dach ab; auf die Anschaffung fällt seit 2023 bundesweit 0 % Mehrwertsteuer an (allgemeine Regel). Kommunale Zuschüsse ändern sich laufend, daher nennen wir hier keine lokale Pauschale. Der kostenlose PV-Rechner schätzt Ertrag und Wirtschaftlichkeit für Ihr Gebäude und holt Angebote geprüfter Fachbetriebe ein.

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