Photovoltaik in München: Kosten, Ertrag & Angebote 2026
99 % der Münchner Dächer eignen sich für PV, im Schnitt rund 994 kWh je kWp. Jetzt Kosten, Ertrag & Angebote für Ihr Dach kostenlos prüfen.
994
kWh/kWp Ø-Ertrag
je installiertem Kilowatt-Peak
99 %
Dächer gut geeignet
sehr gut oder gut
3.317 MWp
Dach-PV-Potenzial
≈ 3.385 GWh/Jahr
16,7 kWp
Typisches EFH-Dach
≈ 16.390 kWh/Jahr
Solarertrag über das Jahr in München
Bei einer mittleren Globalstrahlung von 1.205 kWh/m² erreicht eine Anlage auf einem Wohngebäude in München im Median rund 994 kWh je installiertem Kilowatt-Peak pro Jahr. Die Erträge verteilen sich stark auf das Sommerhalbjahr:
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Typische PV-Anlage auf einem Einfamilienhaus in München
| Nutzbare Dachfläche (Median) | 83 m² |
| Passende Anlagengröße | 16,7 kWp |
| Erwarteter Jahresertrag | 16.390 kWh |
| Dächer mit ≥ 10 kWp Potenzial | 85 % |
Wie viel davon sich für Ihr konkretes Dach lohnt – inklusive Eigenverbrauch, Speicher, Amortisation und Einspeisevergütung – berechnet der kostenlose PV-Rechner weiter unten für Ihre Adresse.
Dachlandschaft in München
Die Dachformen bestimmen, wie einfach sich Module montieren lassen und welche Ausrichtung möglich ist. In München verteilen sich die Wohngebäude wie folgt (mittlere Dachneigung geneigter Dächer: 36°):
Wenn Sie in München eine PV-Anlage planen und Angebote einholen wollen, spielt der Standort für Sie: Mit rund 1.205 kWh Globalstrahlung je m² und Jahr erhält jedes Quadratmeter Dachfläche hier deutlich mehr Sonnenenergie als im deutschen Mittel – ein süddeutscher Vorteil, der sich direkt in Ertrag und Rendite niederschlägt. Noch günstiger ist die Ausgangslage auf den Dächern selbst: 99 % der Münchner Wohngebäude gelten als gut oder sehr gut für Photovoltaik geeignet. Für Sie verschiebt sich die Frage damit weg vom „Ob“ hin zu den Zahlen, die Ihre Entscheidung tragen – was die Anlage kostet, wie viel Ertrag und Eigenverbrauch Ihr Dach bringt und welche Förderung greift. Genau diese Werte schätzt der kostenlose PV-Rechner für Ihre Adresse und holt auf Wunsch passende Angebote ein.
Was das Münchner Dach an Ertrag hergibt
Aus der hohen Einstrahlung folgt ein spezifischer Ertrag von rund 994 kWh je installiertem kWp und Jahr – ein starker Wert für eine deutsche Großstadt. Über alle 138.940 Wohngebäude summiert sich das Dach-Potenzial auf etwa 3.317 MWp, die rechnerisch rund 3.385 GWh Solarstrom pro Jahr liefern könnten; das entspricht gut 2,2 kWp je Einwohner. Der Ertrag verteilt sich allerdings ungleich übers Jahr: Im Mai bringt jedes kWp rund 139 kWh, im Dezember nur etwa 30 kWh – der Sommer trägt die Bilanz. Genau diese Konzentration auf die helle Jahreshälfte macht die Auslegung so wichtig, denn eingespeister Überschussstrom bringt heute nur etwa 7–8 ct je kWh (allgemeine Marktwerte 2026), während jede selbst genutzte Kilowattstunde rund 35 ct Netzbezug spart.
Von der breiten Eignung zur passenden Größe
Weil die Eignung in München selten die Hürde ist, verschiebt sich der Hebel auf die richtige Dimensionierung. Ein durchschnittliches Einfamilienhaus bietet nach den Gebäudedaten geschätzt rund 83 m² nutzbare Dachfläche – Platz für eine modellierte Anlage von etwa 16,7 kWp, die im Jahr rund 16.390 kWh erzeugt. Das übersteigt den Bedarf eines typischen Haushalts (allgemeiner Richtwert 4.000–4.500 kWh) um ein Vielfaches. Auf 85 % der Wohngebäude ist ohnehin eine Anlage ab 10 kWp möglich, sodass die Frage weniger lautet „passt überhaupt etwas?“ als „wie viel des Sommerstroms halte ich im Haus?“. Der wirtschaftliche Kern liegt damit im Eigenverbrauch:
- PV allein: meist rund 25–30 % Eigenverbrauch
- PV plus Speicher: häufig 55–70 %
- PV plus Speicher und Wärmepumpe oder Wallbox: bis etwa 80 %
Diese Spannen sind allgemeine Richtwerte, keine lokalen Messwerte. Speicher, Wärmepumpe und Wallbox verlagern den Solarstrom aus den ertragsstarken Mittagsstunden in die Zeiten, in denen Sie ihn tatsächlich brauchen – und heben die Rendite spürbarer als ein paar zusätzliche Module.
Dachformen: günstige Bedingungen, unterschiedliche Montage
Der Münchner Gebäudebestand ist gemischt – 24 % Einfamilienhäuser, 34 % Reihen- und Doppelhäuser, 32 % Mehrfamilienhäuser –, doch die Dachformen spielen mit. 63 % der Wohngebäude tragen ein Satteldach, je 15 % ein Flach- oder Walmdach, 5 % ein Pultdach; die mittlere Neigung liegt bei rund 36 Grad und damit nahe am Optimum (allgemeiner Richtwert 30–35 Grad). Satteldächer erlauben eine einfache, günstige Aufdach-Montage, Flachdächer die freie Aufständerung nach Süden. Die Bauform bestimmt also weniger das Ob als das Wie der Belegung – und bei Reihen-, Doppel- und Mehrfamilienhäusern lohnt zusätzlich der Blick auf WEG- oder Mieterstrom-Modelle.
Weil Ausrichtung, Verschattung und Ihr Verbrauchsprofil individuell bleiben, ersetzt keine Durchschnittszahl die Rechnung für Ihr konkretes Dach. Der kostenlose PV-Rechner von reduco schätzt für Ihre Münchner Adresse Ertrag, sinnvolle Anlagengröße, Speicherbedarf und Eigenverbrauch – und verbindet Sie auf Wunsch mit geprüften Fachbetrieben, die im Raum München arbeiten. reduco betreibt dabei keinen eigenen Handwerksbetrieb vor Ort, sondern liefert die datenbasierte Analyse und die Vermittlung.
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Häufige Fragen
Dank der hohen Globalstrahlung von rund 1.205 kWh je m² rechnet die Datenanalyse mit etwa 994 kWh je kWp und Jahr – ein guter Wert für eine deutsche Großstadt. Der Ertrag schwankt jedoch stark übers Jahr: von rund 139 kWh je kWp im Mai auf nur etwa 30 kWh im Dezember. Ihr tatsächlicher Wert hängt von Ausrichtung, Neigung und Verschattung Ihres Dachs ab.
Sehr wahrscheinlich ja: 99 % der Münchner Wohngebäude gelten als gut oder sehr gut geeignet. Die Eignung ist hier also selten das Problem. Mit einer mittleren Neigung um 36 Grad und 63 % Satteldächern lassen sich die meisten Dächer unkompliziert belegen. Ob Ihr Dach im Detail passt, prüft der PV-Rechner anhand Ihrer Adresse.
Ein durchschnittliches Einfamilienhaus bietet nach den Gebäudedaten geschätzt rund 83 m² nutzbare Dachfläche – modelliert gut für etwa 16,7 kWp und rund 16.390 kWh im Jahr. Auf 85 % der Wohngebäude ist eine Anlage ab 10 kWp möglich. Weil das den reinen Haushaltsbedarf klar übersteigt, lohnt es sich, Speicher, Wärmepumpe oder Wallbox von Anfang an mitzudenken.
Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart rund 35 ct Netzbezug, während die Einspeisung nur etwa 7–8 ct bringt (allgemeine Marktwerte 2026). Selbst genutzter Solarstrom ist damit rund vier- bis fünfmal so wertvoll. Weil sich der Münchner Ertrag stark auf den Sommer konzentriert, zielt eine gute Auslegung darauf, möglichst viel dieses Stroms im Haus zu halten.
Da der Ertrag im Mai mit rund 139 kWh je kWp mehr als das Vierfache des Dezemberwerts von etwa 30 kWh erreicht, bleibt ohne Speicher viel Solarstrom ungenutzt. Ein Speicher hebt den Eigenverbrauch typischerweise von 25–30 % auf 55–70 % (allgemeine Richtwerte). Ob sich das für Sie rechnet, hängt von Anlagengröße und Verbrauch ab; der Rechner zeigt es für Ihr Gebäude.
Kostenlos und unverbindlich über den PV-Rechner: Sie geben Ihre Münchner Adresse ein, erhalten eine Ertrags- und Wirtschaftlichkeitsschätzung für Ihr Dach und auf Wunsch bis zu 5 Angebote geprüfter Fachbetriebe oder eine geförderte Beratung. Sie entscheiden anschließend in Ruhe, ob und mit wem Sie umsetzen.
Die Preise hängen von Anlagengröße, Speicher und Dach ab; auf die Anschaffung fällt seit 2023 bundesweit 0 % Mehrwertsteuer an (allgemeine Regel). Kommunale Zuschüsse ändern sich laufend, daher nennen wir hier keine lokale Pauschale. Der kostenlose PV-Rechner schätzt Ertrag und Wirtschaftlichkeit für Ihr Gebäude und holt Angebote geprüfter Fachbetriebe ein.
Das hängt vor allem vom Eigenverbrauch ab: Wer viel Solarstrom selbst nutzt, amortisiert deutlich schneller als jemand, der überwiegend für 7–8 ct einspeist. Mit rund 994 kWh je kWp und der hohen Einstrahlung bietet München eine starke Basis. Eine belastbare Zahl liefert aber nur die Rechnung für Ihr konkretes Dach – genau dafür ist der kostenlose PV-Rechner da.
