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Wärmepumpe · Bayern

Wärmepumpe in Deggendorf: Kosten, Förderung & Angebote 2026

Wärmepumpe in Deggendorf: 48 % der Wohngebäude sind Baujahr 1979 oder jünger – gute Eignung. Kosten, bis zu 70 % Förderung & Angebote jetzt kostenlos prüfen.

52 %

Gebäude vor 1979

oft mit Sanierungsbedarf

20,9 kW

Ø Heizlast EFH

unsaniert, geschätzt

137

kWh/m²·a Wärmebedarf

Median, unsaniert

43 %

Freistehende EFH

günstig für Aufstellort

Gebäudebestand in Deggendorf: Baualter entscheidet

Das Baujahr ist der wichtigste Hinweis auf die nötige Vorlauftemperatur und damit die Eignung für eine Wärmepumpe. In Deggendorf wurden rund 52 % der Wohngebäude vor 1979 – also vor der ersten Wärmeschutzverordnung – errichtet:

vor 19193%1919–19481%1949–19576%1958–19687%1969–197834%1979–199022%1991–200014%2001–20113%2012–20152%ab 20167%
Baualtersstruktur der Wohngebäude in Deggendorf (Anteil je Baujahrsklasse) · Basis: amtliche 3D-Gebäudedaten, Baujahr modelliert.

Baujahr und Heizträger sind modellierte Schätzwerte auf Basis der Gebäudedaten.

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Heizlast & Auslegung im Einfamilienhaus

Ein typisches Einfamilienhaus in Deggendorf hat eine geschätzte Heizlast von rund 20,9 kW (mittlere 50 %: 13,827,8 kW) im unsanierten Zustand. Als grobe Orientierung passt dazu eine Wärmepumpe der Leistungsklasse um 21 kW – die genaue Auslegung hängt vom Sanierungszustand ab.

< 10 kW10%
10–15 kW19%
15–20 kW17%
20–30 kW34%
≥ 30 kW19%

Heizträger in Deggendorf heute

Die geschätzte Verteilung der Energieträger zeigt, wie groß das Umstellungspotenzial auf eine Wärmepumpe ist:

Gas58%
Öl38%
Fernwärme0%
Holz3%

Energieträger modelliert; der heutige Wärmepumpen-Bestand wird tendenziell unterschätzt.

Deggendorf hat einen für Niederbayern vergleichsweise jungen Gebäudebestand: Rund 48 % der Wohngebäude stammen aus dem Baujahr 1979 oder jünger, nur 52 % wurden davor errichtet. Für die Wärmepumpe ist das ein Startvorteil, denn viele Häuser bringen bereits bessere Dämmwerte und niedrigere Vorlauftemperaturen mit – der Umstieg gelingt oft ohne große Vorarbeiten. Wenn Sie in Deggendorf eine Wärmepumpe einbauen lassen wollen, geht es damit schneller um das Wesentliche: die Eignung Ihres Hauses, die Kosten, die bis zu 70 % mögliche Förderung (allgemeine BEG-Regelung 2026) und passende Angebote von Fachbetrieben.

Der 70er-Jahre-Bestand als Chance

Kein Jahrzehnt prägt Deggendorf so stark wie die 1970er: Geschätzt 34 % der Wohngebäude stammen aus den Jahren 1969 bis 1978 – mit Abstand die größte Baualtersgruppe. Direkt danach folgen die energetisch bereits solideren Jahrgänge 1979–1990 mit 22 % und 1991–2000 mit 14 %. Ältere Substanz vor 1949 macht zusammen nur rund 4 % aus. Bei 7.268 Wohngebäuden in einer Stadt mit etwa 35.044 Einwohnern ist der typische Wärmepumpen-Kandidat also kein Gründerzeithaus, sondern ein Bau aus den 70ern oder 80ern.

Diese Häuser haben meist eine funktionierende Zentralheizung, oft schon nachgerüstete Dämmung und Heizflächen, die sich auf 45–55 °C absenken lassen. Der geschätzte Wärmebedarf im unsanierten Zustand liegt in Deggendorf im Median bei 137 kWh/m²·a – ein moderater Altbau-Wert, der viele Gebäude ohne tiefgreifende Sanierung in den effizienten Bereich bringt. Auch im Bestand erreichen Wärmepumpen im Feld eine Jahresarbeitszahl um 3 (Fraunhofer ISE, allgemein).

Heizlast: die Zahl vor jedem Angebot

Bevor ein Fachbetrieb ein Gerät auslegt, muss die Heizlast feststehen. Geschätzt liegt sie für ein Deggendorfer Einfamilienhaus bei 20,9 kW, die mittleren 50 % der Häuser zwischen 13,8 kW und 27,8 kW. Diese Spanne ist der Grund, warum Pauschalangebote in die Irre führen:

Heizlast (EFH, geschätzt) Anteil
unter 10 kW 10 %
10–15 kW 19 %
15–20 kW 17 %
20–30 kW 34 %
30 kW und mehr 19 %

Rund 29 % der Einfamilienhäuser liegen unter 15 kW und sind meist ohne größere Umbauten wärmepumpentauglich. Dass geschätzt 43 % der Einfamilienhäuser freistehend sind, verschiebt den Schnitt nach oben: mehr Außenfläche bedeutet mehr Wärmeverlust. Reihen- und Doppelhäuser, die 8 % der Wohngebäude stellen, kommen dank geteilter Wände häufig günstiger weg. Einfamilienhäuser dominieren mit 76 % ohnehin das Stadtbild, Mehrfamilienhäuser machen 16 % aus.

Weg von Öl und Gas – was die Förderung trägt

Deggendorf ist eine Öl-Stadt: Geschätzt 38 % der Wohngebäude heizen mit Öl, 58 % mit Gas, Holz kommt auf rund 3 %, ein Fernwärmenetz gibt es praktisch nicht (0 %). Gerade der hohe Ölanteil macht den Umstieg attraktiv, denn wer einen alten Öl- oder Gaskessel ersetzt, kann die BEG-Förderung von bis zu 70 % der förderfähigen Kosten nutzen (allgemeine Regelung 2026, Grundförderung plus Boni, gedeckelt).

reduco ist dabei kein Berater vor Ort, sondern eine Datenanalyse mit angeschlossenem Netzwerk geprüfter Fachbetriebe. Der kostenlose Wärmepumpen-Check ordnet Ihr Haus in die genannten Bänder ein und zeigt, ob Ihr 70er- oder 80er-Jahre-Bau direkt tauschreif ist oder erst eine Teilsanierung braucht – bevor Sie das erste Angebot einholen.

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Häufige Fragen

Weil er vergleichsweise jung ist: Rund 48 % der Wohngebäude sind Baujahr 1979 oder jünger. Diese Häuser haben oft schon Dämmung und Heizflächen, die sich auf niedrige Vorlauftemperaturen absenken lassen – die Grundvoraussetzung für eine effiziente Wärmepumpe.

In den meisten Fällen ja. Die 1969–1978er Jahrgänge stellen mit 34 % die größte Gruppe und lassen sich bei einem Wärmebedarf um 137 kWh/m²·a (geschätzt, unsaniert) meist ohne Komplettsanierung auf JAZ um 3 bringen (Fraunhofer ISE, allgemein).

Das hängt an der Heizlast, die für ein Einfamilienhaus geschätzt bei 20,9 kW liegt, mit einer typischen Spanne von 13,8 bis 27,8 kW. Erst die konkrete Berechnung für Ihr Haus – nicht die Quadratmeterzahl – bestimmt die Gerätegröße.

Gerade dann. Geschätzt 38 % der Deggendorfer Wohngebäude heizen mit Öl. Wer den alten Kessel ersetzt, kann die BEG-Förderung von bis zu 70 % der förderfähigen Kosten in Anspruch nehmen (allgemeine Regelung 2026, gedeckelt) und macht sich zugleich vom Ölpreis unabhängig.

Nein. Geschätzt 19 % der Einfamilienhäuser liegen bei 30 kW oder mehr. Hier hilft meist eine Teilsanierung – etwa Dach oder Fenster –, um Heizlast und Vorlauftemperatur in den effizienten Bereich zu bringen.

Er ordnet Ihr Gebäude anhand von Baujahr, Typ und geschätzter Heizlast in die genannten Bänder ein und zeigt, ob ein Tausch direkt oder erst nach Teilsanierung sinnvoll ist. Passt es, vermittelt reduco geprüfte Fachbetriebe aus dem Netzwerk.

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