Wärmepumpe in Fürth: Kosten, Förderung & Angebote 2026
Wärmepumpe in Fürth: 40 % der Wohngebäude stammen aus der Zeit ab 1979 – oft gute Eignung. Prüfen Sie Kosten, bis zu 80 % Förderung & Angebote für Ihr Haus.
60 %
Gebäude vor 1979
oft mit Sanierungsbedarf
19,2 kW
Ø Heizlast EFH
unsaniert, geschätzt
150
kWh/m²·a Wärmebedarf
Median, unsaniert
51 %
Freistehende EFH
günstig für Aufstellort
Gebäudebestand in Fürth: Baualter entscheidet
Das Baujahr ist der wichtigste Hinweis auf die nötige Vorlauftemperatur und damit die Eignung für eine Wärmepumpe. In Fürth wurden rund 60 % der Wohngebäude vor 1979 – also vor der ersten Wärmeschutzverordnung – errichtet:
Baujahr und Heizträger sind modellierte Schätzwerte auf Basis der Gebäudedaten.
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Heizlast & Auslegung im Einfamilienhaus
Ein typisches Einfamilienhaus in Fürth hat eine geschätzte Heizlast von rund 19,2 kW (mittlere 50 %: 12,9–25,5 kW) im unsanierten Zustand. Als grobe Orientierung passt dazu eine Wärmepumpe der Leistungsklasse um 19 kW – die genaue Auslegung hängt vom Sanierungszustand ab.
Heizträger in Fürth heute
Die geschätzte Verteilung der Energieträger zeigt, wie groß das Umstellungspotenzial auf eine Wärmepumpe ist:
Energieträger modelliert; der heutige Wärmepumpen-Bestand wird tendenziell unterschätzt.
Fürth hat einen für eine bayerische Großstadt vergleichsweise jungen Gebäudebestand: Nur geschätzt 60 % der rund 19.135 Wohngebäude entstanden vor 1979, gut 40 % danach. Für Sie als Eigentümerin oder Eigentümer ist das eine gute Nachricht, denn jüngere Häuser eignen sich häufig schon ohne größere Vorarbeiten für eine Wärmepumpe. Wenn Sie jetzt über den Umstieg nachdenken, geht es vor allem um drei Fragen: Was kostet der Einbau, wie viel der bis zu 70 % BEG-Förderung erhalten Sie, und welcher Fachbetrieb macht Ihnen ein faires Angebot? Diese Punkte klären Sie kostenlos und unverbindlich mit dem Wärmepumpen-Check für Ihre Fürther Adresse.
Warum der Fürther Bestand oft gut passt
Der größte einzelne Jahrgang sind die 1970er-Jahre: Geschätzt 21 % aller Wohngebäude stammen aus den Baujahren 1969 bis 1978. Dicht darauf folgt mit 20 % die Zeit von 1979 bis 1990. Häuser aus diesen beiden Jahrzehnten sind für den Umstieg besonders dankbar, weil sie meist schon eine erste Wärmedämmung und ordentlich dimensionierte Heizkörper mitbringen. Beides senkt die nötige Vorlauftemperatur – und genau davon lebt die Effizienz einer Wärmepumpe. Auch für die älteren Fürther Häuser gilt: Luft-Wasser-Wärmepumpen erreichen laut Feldmessungen des Fraunhofer ISE auch im Bestand eine Jahresarbeitszahl um 3 (allgemeine Werte, nicht Fürth-spezifisch), sodass die Kilowattstunde Wärme rechnerisch nur einen Bruchteil des Strompreises kostet.
Ein Gasbestand mit klarem Ausgangspunkt
So jung der Bestand ist, so einheitlich ist die Heizung: Geschätzt 91 % der Wohngebäude hängen am Gasnetz, etwa 5 % heizen mit Öl, rund 4 % mit Fernwärme, Holz spielt praktisch keine Rolle. Für Sie heißt das, der typische Fürther Fall ist eine bestehende Gasheizung, die über kurz oder lang ersetzt wird. Wirtschaftlich stützen den Wechsel bundesweite Rahmenbedingungen: Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind allgemein bis zu 70 % der Kosten förderfähig – bei niedrigen Haushaltseinkommen bis zu 80 %, auf die Anschaffung fallen 0 % Mehrwertsteuer an. Wie hoch Ihre persönliche Förderung ausfällt, hängt von Einkommen, Tempo des Heizungstauschs und Anlage ab.
Gebäudemix und Heizlast
Der Fürther Bestand ist gleichmäßig gemischt: Geschätzt 33 % der Wohngebäude sind Einfamilienhäuser, weitere 33 % Reihen- und Doppelhäuser, 34 % Mehrfamilienhäuser. Wo Sie ein Einfamilienhaus besitzen, ist die Ausgangslage meist günstig – rund 51 % der Fürther Einfamilienhäuser stehen frei, was Aufstellort und Schallabstand der Außeneinheit erleichtert. Ein typisches Einfamilienhaus hat im unsanierten Zustand eine geschätzte Heizlast von etwa 19,2 kW; die mittleren 50 % liegen zwischen 12,9 und 25,5 kW. Die modellierten Heizlasten verteilen sich breit: 21 % fallen in das Band 10–15 kW, ebenfalls 21 % auf 15–20 kW, weitere 31 % auf 20–30 kW. Der geschätzte Heizwärmebedarf liegt im Median bei 150 kWh/m²·a im unsanierten Zustand und sinkt mit jeder Dämmmaßnahme.
Ob Ihr konkretes Haus schon heute ohne Vorarbeiten passt oder ob ein, zwei Vorabmaßnahmen sinnvoll sind, entscheidet nicht der Stadtdurchschnitt, sondern Baujahr, Heizkörper und Dämmung Ihres Gebäudes. Der kostenlose Wärmepumpen-Check von reduco schätzt für Ihre Adresse Heizlast, mögliche Vorlauftemperatur und Förderhöhe – reduco betreibt kein Büro vor Ort, sondern verbindet die Datenanalyse mit einem Netzwerk geprüfter Fachbetriebe aus Fürth und Umgebung.
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Häufige Fragen
Fürth hat einen vergleichsweise jungen Bestand: Nur geschätzt 60 % der Wohngebäude stammen von vor 1979, gut 40 % sind jünger. Jüngere Häuser bringen meist schon eine erste Dämmung und ausreichend große Heizkörper mit, sodass sie oft ohne große Vorarbeiten mit niedriger Vorlauftemperatur auskommen – die Grundlage für einen effizienten Wärmepumpenbetrieb.
Die Baujahre 1969 bis 1978 bilden mit geschätzt 21 % der Wohngebäude die größte Baualtersgruppe Fürths, dicht gefolgt von der Zeit 1979 bis 1990 mit 20 %. Häuser dieser Jahrgänge sind für den Umstieg dankbar, weil ihre Heizkörper und ihre erste Dämmung die nötige Vorlauftemperatur bereits senken.
Ja. Auch im Bestand erreichen Luft-Wasser-Wärmepumpen im Feld eine Jahresarbeitszahl um 3 (Fraunhofer ISE, allgemein). Entscheidend sind ausreichend große Heizflächen und eine erreichbare Vorlauftemperatur. Wo nötig, verbessern einzelne Maßnahmen wie größere Heizkörper in kritischen Räumen oder eine gedämmte Kellerdecke die Eignung gezielt.
Ein typisches Einfamilienhaus hat im unsanierten Zustand eine geschätzte Heizlast von rund 19,2 kW; die mittleren 50 % liegen zwischen 12,9 und 25,5 kW. Jeweils 21 % der modellierten Häuser fallen in die Bänder 10–15 kW und 15–20 kW, weitere 31 % in 20–30 kW. Die genaue Auslegung ergibt erst eine Heizlastberechnung für Ihr Gebäude.
Geschätzt 91 % der Fürther Wohngebäude heizen heute mit Gas. Bei einer Jahresarbeitszahl um 3 (Fraunhofer ISE, allgemein) kostet die Kilowattstunde Wärme aus einer Wärmepumpe rechnerisch etwa ein Drittel des Strompreises. Wie groß Ihre laufende Ersparnis ausfällt, hängt vom Abstand zwischen Strom- und Gaspreis sowie von der Effizienz Ihrer Anlage ab.
Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind allgemein bis zu 70 % der Kosten förderfähig – bei niedrigen Haushaltseinkommen bis zu 80 %, und auf die Anschaffung fallen 0 % Mehrwertsteuer an – bundesweite Regelungen, nicht Fürth-spezifisch. Die tatsächliche Höhe hängt von Einkommen, Tempo des Heizungstauschs und Anlage ab. Der Wärmepumpen-Check schätzt die für Ihr Gebäude realistische Förderhöhe.
Kostenlos und unverbindlich über den Wärmepumpen-Check: Sie geben Ihre Adresse und ein paar Angaben zum Gebäude ein und erhalten auf Wunsch bis zu 5 Angebote von geprüften Fachbetrieben aus Fürth und Umgebung oder eine geförderte Beratung. So vergleichen Sie Preise und Leistungen, bevor Sie sich festlegen.
