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Energieberatung · Bayern

Energieberatung in Passau: Kosten, Förderung & Ablauf 2026

Energieberatung in Passau: 37 % der Wohngebäude stammen aus den 1970ern. Kosten, iSFP-Förderung & Berater finden – jetzt kostenlosen Sanierungs-Check starten.

78 %

Klasse F–H

hoher Sanierungsbedarf, geschätzt

69 %

Gebäude vor 1979

unsaniert oft Klasse E–H

207

kWh/m²·a Endenergie

Median, unsaniert

235 m²

Ø Wohnfläche EFH

Bezug für Kostenschätzung

Geschätzte Energieeffizienzklassen in Passau

Im unsanierten Modellzustand liegen rund 78 % der Wohngebäude in Passau in einer der schlechten Effizienzklassen F, G oder H – dort ist der Sanierungshebel am größten:

Klasse A+0%Klasse A0%Klasse B0%Klasse C1%Klasse D10%Klasse E11%Klasse F23%Klasse G31%Klasse H23%
Geschätzte Energieeffizienzklassen der Wohngebäude in Passau (unsaniert modelliert, GEG-Bänder) · Basis: energetische Gebäudemodellierung.

Effizienzklassen unsaniert modelliert (GEG-Bänder); real sanierte Gebäude liegen besser.

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Wo eine Sanierung in Passau ansetzt

Ø Wand-U-Wert (unsaniert)1,01 W/m²·K
Zielwert nach Sanierung≈ 0,20 W/m²·K
Heizwärmebedarf (Median)152 kWh/m²·a
Typische Wohnfläche EFH235 m²

Ein hoher Wand-U-Wert zeigt großes Einsparpotenzial durch eine Fassaden- oder Dachdämmung. Was sich für Ihr konkretes Gebäude lohnt – Reihenfolge, Kosten, Förderung und Amortisation – berechnet der kostenlose Sanierungs-Check weiter unten für Ihre Adresse.

vor 19197%1919–19483%1949–19576%1958–196816%1969–197837%1979–199012%1991–20009%2001–20111%2012–20153%ab 20167%
Baualtersstruktur der Wohngebäude in Passau (Anteil je Baujahrsklasse) · Basis: amtliche 3D-Gebäudedaten, Baujahr modelliert.

Kein anderes Jahrzehnt hat Passau so stark geprägt wie die 1970er: 37 % aller Wohngebäude der Stadt stammen aus den Jahren 1969 bis 1978 – ein einzelner Baualtersblock, der mehr Häuser umfasst als die vier jüngsten Baujahrgruppen zusammen. Genau diese Gebäude stehen heute reihenweise an der Sanierungsschwelle, und genau hier setzt eine Energieberatung an. Eine geförderte Beratung mit individuellem Sanierungsfahrplan (iSFP) kostet Sie nach Abzug des BAFA-Zuschusses meist rund 500 bis 800 Euro, weil der Bund allgemein bis zu 50 % des Beraterhonorars übernimmt – und der iSFP sichert Ihnen anschließend einen allgemeinen Bonus von 5 Prozentpunkten auf die spätere BEG-Förderung. Einen passenden Fachmann finden Sie am schnellsten über den kostenlosen Sanierungs-Check von reduco, der Ihr Gebäude analysiert und Sie mit einem geprüften Energieberater aus dem Netzwerk zusammenbringt.

Warum die 1970er-Häuser jetzt an der Reihe sind

Die Häuser dieses Jahrzehnts wurden noch vor oder knapp um die erste Wärmeschutzverordnung herum errichtet – mit dünnen Wänden, Fenstern und Heiztechnik, die inzwischen fast alle gleichzeitig das Ende ihrer Lebensdauer erreichen. Das schlägt sich in der Modellrechnung nieder: Im unsanierten Zustand fallen geschätzt 78 % der Passauer Wohngebäude in die Effizienzklassen F bis H, die größte Einzelklasse ist mit geschätzt 31,4 % die Klasse G. Der Endenergie-Kennwert liegt im Median bei geschätzt 207 kWh/m²·a, der Heizwärmebedarf bei geschätzt 152 kWh/m²·a. Das sind statistische Modellwerte für den unsanierten Gesamtbestand – wo genau Ihr Haus steht, klärt seriös nur eine Analyse am konkreten Gebäude. Ein großer Hebel steckt fast immer in der Fassade: Die Außenwände erreichen im unsanierten Zustand einen geschätzten U-Wert von 1,01 W/m²·K. Fachgerecht gedämmt lässt sich dieser allgemein in Richtung des Zielwerts von rund 0,20 W/m²·K senken – der Wärmeverlust über die Wand sinkt damit auf etwa ein Fünftel. Bei 69 % der Wohngebäude, die vor 1979 entstanden sind, ist ein solcher Nachholbedarf eher die Regel als die Ausnahme.

Einfamilienhaus-Stadt: die Entscheidung liegt bei Ihnen

Sechs von zehn Wohngebäuden (60 %) in Passau sind Einfamilienhäuser, dazu kommen 13 % Reihen- und Doppelhäuser; ein Viertel (25 %) sind Mehrfamilienhäuser. Das ist die klassische Ausgangslage für die Eigentümer-Einzelsanierung: Sie entscheiden allein über Tempo und Budget – ohne Eigentümerversammlung, aber auch ohne fertigen Fahrplan. Bei einem typischen Passauer Einfamilienhaus mit rund 235 m² Wohnfläche fällt dabei jeder Schritt spürbar ins Gewicht, weshalb sich die Reihenfolge der Maßnahmen bares Geld wert ist. Genau diese Priorisierung liefert der iSFP: Er ordnet Heizungstausch, Dämmung und Fenster in die wirtschaftlich sinnvolle Abfolge. Für die einzelnen Schritte greift allgemein die BAFA-Förderung (BEG EM) mit 15 % Zuschuss plus dem iSFP-Bonus von 5 Prozentpunkten (seit 21.07.2026 erst ab 30.000 € Investitionsvolumen). Wer umfassend zum Effizienzhaus saniert, nutzt stattdessen die KfW-Programme 261/458; wer die Steuer bevorzugt, setzt Sanierungskosten über § 35c EStG mit 20 % über drei Jahre ab. Welcher Weg für Ihr Gebäude am günstigsten ist, rechnet ein Berater aus dem reduco-Netzwerk durch – reduco selbst liefert die Datenanalyse und vermittelt den passenden Energieberater.

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Häufige Fragen

Am schnellsten über den kostenlosen Sanierungs-Check von reduco: Nach wenigen Angaben zu Ihrem Gebäude sehen Sie eine erste Einschätzung und werden mit einem geprüften Energieberater aus dem Netzwerk zusammengebracht, der die geförderte Vor-Ort-Beratung und den iSFP für Ihr Haus übernimmt.

Für ein Einfamilienhaus liegt das Beraterhonorar üblicherweise bei rund 1.300 Euro. Nach dem allgemeinen BAFA-Zuschuss von bis zu 50 % zahlen Sie meist zwischen 500 und 800 Euro selbst – und sichern sich mit dem iSFP zusätzlich 5 Prozentpunkte Förderbonus auf spätere Maßnahmen.

Weil 37 % der Passauer Wohngebäude aus den Jahren 1969 bis 1978 stammen und dort Heiztechnik und Gebäudehülle oft gleichzeitig veraltet sind, gibt es keine pauschale Antwort. Die Energieberatung prüft am konkreten Gebäude, ob der Umstieg auf eine Wärmepumpe, die Fassadendämmung oder eine Kombination die wirtschaftlichste Reihenfolge ergibt.

Für Einzelmaßnahmen gibt es allgemein die BAFA-Förderung (BEG EM) mit 15 % Zuschuss plus 5 Prozentpunkte iSFP-Bonus. Für die Komplettsanierung zum Effizienzhaus stehen die KfW-Programme 261/458 bereit, und über § 35c EStG lassen sich 20 % der Kosten steuerlich absetzen.

Die Außenwände erreichen im unsanierten Zustand einen geschätzten U-Wert von 1,01 W/m²·K. Fachgerecht gedämmt sinkt dieser allgemein auf etwa 0,20 W/m²·K – bei den in Passau üblichen rund 235 m² Wohnfläche eines Einfamilienhauses macht das einen deutlichen Unterschied bei den Heizkosten.

Nein. Dass geschätzt 78 % der Wohngebäude in die Klassen F bis H fallen, ist ein statistischer Modellwert für den unsanierten Gesamtbestand. Ihre tatsächliche Effizienzklasse ermittelt der Energieberater individuell an Ihrem Objekt. Möchten Sie wissen, wo Ihr Gebäude wirklich steht? Der kostenlose Sanierungs-Check von reduco liefert Ihnen für Ihr konkretes Haus in Passau eine erste Einschätzung und den passenden Berater – ohne Verpflichtung.

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