Reduco
Energieberatung · Bayern

Energieberatung in Regensburg: Kosten, Förderung & Ablauf 2026

In Regensburg sind 46 % der 22.319 Wohngebäude vor 1979 gebaut. Energieberatung mit iSFP & BAFA-Förderung – jetzt Kosten & Angebote fürs Haus prüfen.

55 %

Klasse F–H

hoher Sanierungsbedarf, geschätzt

46 %

Gebäude vor 1979

unsaniert oft Klasse E–H

170

kWh/m²·a Endenergie

Median, unsaniert

225 m²

Ø Wohnfläche EFH

Bezug für Kostenschätzung

Geschätzte Energieeffizienzklassen in Regensburg

Im unsanierten Modellzustand liegen rund 55 % der Wohngebäude in Regensburg in einer der schlechten Effizienzklassen F, G oder H – dort ist der Sanierungshebel am größten:

Klasse A+0%Klasse A0%Klasse B0%Klasse C4%Klasse D23%Klasse E19%Klasse F16%Klasse G17%Klasse H21%
Geschätzte Energieeffizienzklassen der Wohngebäude in Regensburg (unsaniert modelliert, GEG-Bänder) · Basis: energetische Gebäudemodellierung.

Effizienzklassen unsaniert modelliert (GEG-Bänder); real sanierte Gebäude liegen besser.

Was würde eine Sanierung bei Ihnen bringen?

Anzeige

Vergleichen Sie kostenlos und unverbindlich bis zu 5 Angebote von geprüften Fachbetrieben aus Ihrer Region und sparen Sie bis zu 37 % durch unseren Angebotsvergleich.

  • 100 % kostenlos & unverbindlich
  • Bis zu 5 Angebote von geprüften Fachbetrieben aus Ihrer Region
  • Durch Vergleich bis zu 37 % sparen

Wo eine Sanierung in Regensburg ansetzt

Ø Wand-U-Wert (unsaniert)0,64 W/m²·K
Zielwert nach Sanierung≈ 0,20 W/m²·K
Heizwärmebedarf (Median)123 kWh/m²·a
Typische Wohnfläche EFH225 m²

Ein hoher Wand-U-Wert zeigt großes Einsparpotenzial durch eine Fassaden- oder Dachdämmung. Was sich für Ihr konkretes Gebäude lohnt – Reihenfolge, Kosten, Förderung und Amortisation – berechnet der kostenlose Sanierungs-Check weiter unten für Ihre Adresse.

vor 19198%1919–194811%1949–19576%1958–19689%1969–197812%1979–199011%1991–200016%2001–201115%2012–20153%ab 20169%
Baualtersstruktur der Wohngebäude in Regensburg (Anteil je Baujahrsklasse) · Basis: amtliche 3D-Gebäudedaten, Baujahr modelliert.

Regensburg saniert am Detail: die 1970er geben den Takt vor

In Regensburg prägen nicht die alten Baujahre den Bestand: Die größte Baualtersgruppe stellen mit 16 % die 1990er-Jahre, dicht gefolgt von 15 % aus den Jahren 2001 bis 2011. Nur 46 % der 22.319 Wohngebäude entstanden vor 1979 – und selbst innerhalb dieser älteren Hälfte dominieren weder die Gründerzeit noch die frühe Nachkriegszeit, sondern die 1970er-Jahre mit 12 % (Baujahre 1969 bis 1978). Zusammengenommen ergibt das einen vergleichsweise jungen Bestand. Für viele Eigentümerinnen und Eigentümer heißt das: Es geht seltener um eine Vollsanierung der Gebäudehülle als um den gezielten Feinschliff an der Heiztechnik. Eine Energieberatung sortiert genau das – sie liefert mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) die sinnvolle Reihenfolge, grobe Kosten und die passende Förderung. Die geförderte Vor-Ort-Beratung ist dabei allgemein zu 50 % über die BAFA bezuschusst (max. 650 € für Ein- und Zweifamilienhäuser); den passenden Berater für Ihre Regensburger Adresse finden Sie über den kostenlosen Sanierungs-Check.

Ein Bestand mit zwei Gesichtern

Der junge Gesamteindruck täuscht über eine klare Zweiteilung hinweg. Rund die Hälfte der Wohngebäude ist neueren Baujahrs und energetisch oft schon solide, doch die andere Hälfte – die 1970er als größte Gruppe, dazu 11 % aus den Jahren 1919 bis 1948 und 8 % aus der Zeit vor 1919 – zieht die Bilanz nach unten. Im unsanierten Modell erreichen geschätzt 55 % der Regensburger Wohngebäude nur die Effizienzklassen F bis H, davon 21,2 % Klasse H und 17,4 % Klasse G; lediglich 3,9 % schaffen Klasse C und praktisch keines die Klassen A bis B. Der geschätzte mittlere Wand-U-Wert liegt bei 0,64 W/m²·K und damit gut dreimal so hoch wie der allgemeine Zielwert von rund 0,20 W/m²·K für gedämmte Außenwände. Wo Ihr Haus in diesem Spektrum steht, entscheidet, ob zuerst die Hülle oder die Heizung an der Reihe ist.

Wie groß der Hebel ausfällt, zeigen die Modellwerte im unsanierten Zustand: ein geschätzter Median-Heizwärmebedarf von 123 kWh/m²·a und ein Endenergie-Kennwert von 170 kWh/m²·a über alle Wohngebäude. Bei einer für Regensburg typischen Einfamilienhaus-Wohnfläche von 225 m² summiert sich das rasch zu einer vierstelligen Jahresrechnung, die jede über die Hülle eingesparte Kilowattstunde direkt senkt. Der Gebäudemix ist dabei ungewöhnlich ausgewogen: 35 % Mehrfamilienhäuser, 33 % Einfamilienhäuser und 31 % Reihen- oder Doppelhäuser (jeweils Anteil der Wohngebäude). Jede dieser Bauformen bringt eigene Sanierungsfragen mit – vom Eigentümerbeschluss im Mehrfamilienhaus bis zur gemeinsam geplanten Fassade im Reihenhaus.

Förderung und der passende Einstieg

Bund und Länder fördern 2026 beide Wege – die Dämmung der Gebäudehülle ebenso wie den Heizungstausch. Allgemein gelten dabei ein BAFA-Zuschuss von 15 % für Effizienzmaßnahmen (BEG EM), zusätzliche 5 % iSFP-Bonus bei Umsetzung nach individuellem Sanierungsfahrplan sowie die KfW-Programme 261/458 für umfassende Sanierungen; wer selbst im Haus wohnt, kann alternativ den Steuerbonus nach § 35c EStG (20 % über drei Jahre) nutzen. Welcher Weg sich für Ihr konkretes Regensburger Gebäude rechnet – der Heiztechnik-Feinschliff oder die Hüllensanierung – hängt vom tatsächlichen Baujahr und Zustand ab. Der kostenlose Sanierungs-Check analysiert Ihre Adresse datenbasiert und vermittelt auf Wunsch an geprüfte Energieberater aus dem reduco-Netzwerk.

Kostenloser Gebäudecheck

Was bringt eine Sanierung bei Ihrem Haus?

Sehen Sie kostenlos Ist-Zustand, Effizienzklasse, Sanierungspotenzial, Kosten und Förderung – für Ihre Adresse, ohne Anmeldung.

Sanierungsrechner starten

Angebote für Ihr Sanierungsprojekt erhalten

Anzeige

Erhalten Sie kostenlos und unverbindlich Angebote von geprüften Fachbetrieben in Ihrer Region.

  • 100 % kostenlos & unverbindlich
  • Bis zu 5 Angebote von geprüften Fachbetrieben aus Ihrer Region
  • Durch Vergleich bis zu 37 % sparen

Häufige Fragen

Am einfachsten über den kostenlosen und unverbindlichen Sanierungs-Check: Er analysiert Ihr Regensburger Gebäude datenbasiert und vermittelt auf Wunsch bis zu fünf Angebote geprüfter Energieberater beziehungsweise eine geförderte Vor-Ort-Beratung. So finden Sie ohne Vorabkosten den passenden Berater für iSFP und Förderung.

Eine Vor-Ort-Beratung mit iSFP für ein Ein- oder Zweifamilienhaus liegt allgemein im Bereich einiger Hundert bis rund 1.700 €, wovon die BAFA 50 % (maximal 650 €) übernimmt. Ihr Eigenanteil bleibt damit überschaubar – und der iSFP schaltet zugleich den 5 %-Förderbonus auf spätere Sanierungsmaßnahmen frei.

Gerade dann. Weil nur 46 % der Wohngebäude vor 1979 gebaut wurden, klärt die Beratung für die neuere Hälfte, ob ein Heiztechnik-Feinschliff genügt, statt teuer nachzudämmen. Für die ältere Hälfte – mit den 1970ern als größter Gruppe – zeigt sie die sinnvolle Reihenfolge aus Hülle und Heizung.

Den Kern bilden die 1970er-Jahre mit 12 % der Wohngebäude, ergänzt um den Vorkriegsbestand vor 1919 (8 %) und die Zwischenkriegszeit 1919–1948 (11 %). Diese Gebäude erklären, warum im unsanierten Modell geschätzt 55 % der Wohngebäude nur die Effizienzklassen F bis H erreichen und am stärksten von einer Hüllensanierung profitieren.

Modelliert und im unsanierten Zustand liegt der Median-Heizwärmebedarf über alle Regensburger Wohngebäude bei geschätzt 123 kWh/m²·a, der Endenergie-Kennwert bei 170 kWh/m²·a. Ihr realer Wert hängt von Baujahr, bereits erfolgten Sanierungen und Nutzung ab – der Sanierungs-Check schätzt ihn für Ihre konkrete Adresse.

Es gelten die bundesweiten Programme: 15 % BAFA-Zuschuss für Einzelmaßnahmen (BEG EM), 5 % iSFP-Bonus obendrauf (seit 21.07.2026 erst ab 30.000 € Investitionsvolumen), die KfW-Kredite 261/458 für Komplettsanierungen und alternativ der Steuerbonus nach § 35c EStG mit 20 % über drei Jahre. Welche Kombination für Ihr Gebäude am meisten herausholt, ordnet der Sanierungs-Check ein.

35 % der Regensburger Wohngebäude sind Mehrfamilienhäuser (Anteil der Wohngebäude). Über Dach, Fassade und zentrale Heizung entscheidet hier meist die Eigentümergemeinschaft. Ein individueller Sanierungsfahrplan hilft, eine Gesamtsanierung zu planen und die allgemein verfügbare Förderung fürs ganze Gebäude zu bündeln.

Weitere Themen für Regensburg

Energieberatung in der Umgebung

Energieberatung in weiteren Orten