Reduco
Energieberatung · Bayern · Landkreis

Energieberatung Landkreis Regensburg: Vor Ort fast kostenlos

Im Landkreis Regensburg ist die Vor-Ort-Energieberatung für Eigentümer oft kostenfrei. 49 % der Wohngebäude in F–H – setzen Sie gezielt an. Jetzt prüfen.

Aggregierte Gebäudedaten für Landkreis Regensburg41 Gemeinden, rund 60.665 Wohngebäude.

49 %

Klasse F–H

hoher Sanierungsbedarf, geschätzt

33 %

Gebäude vor 1979

unsaniert oft Klasse E–H

160

kWh/m²·a Endenergie

Median, unsaniert

244 m²

Ø Wohnfläche EFH

Bezug für Kostenschätzung

Geschätzte Energieeffizienzklassen in Landkreis Regensburg

Im unsanierten Modellzustand liegen rund 49 % der Wohngebäude in Landkreis Regensburg in einer der schlechten Effizienzklassen F, G oder H – dort ist der Sanierungshebel am größten:

Klasse A+0%Klasse A1%Klasse B0%Klasse C0%Klasse D15%Klasse E36%Klasse F21%Klasse G16%Klasse H12%
Geschätzte Energieeffizienzklassen der Wohngebäude in Landkreis Regensburg (unsaniert modelliert, GEG-Bänder) · Basis: energetische Gebäudemodellierung.

Effizienzklassen unsaniert modelliert (GEG-Bänder); real sanierte Gebäude liegen besser.

Was würde eine Sanierung bei Ihnen bringen?

Vergleichen Sie kostenlos und unverbindlich bis zu 5 Angebote von geprüften Energieberatern aus Ihrer Region und sparen Sie bis zu 37 % durch unseren Angebotsvergleich.

  • 100 % kostenlos & unverbindlich
  • Bis zu 5 Angebote von geprüften Energieberatern aus Ihrer Region
  • Durch Vergleich bis zu 37 % sparen

Wo eine Sanierung in Landkreis Regensburg ansetzt

Ø Wand-U-Wert (unsaniert)0,39 W/m²·K
Zielwert nach Sanierung≈ 0,20 W/m²·K
Heizwärmebedarf (Median)113 kWh/m²·a
Typische Wohnfläche EFH244 m²

Ein hoher Wand-U-Wert zeigt großes Einsparpotenzial durch eine Fassaden- oder Dachdämmung. Was sich für Ihr konkretes Gebäude lohnt – Reihenfolge, Kosten, Förderung und Amortisation – berechnet der kostenlose Sanierungs-Check weiter unten für Ihre Adresse.

vor 19192%1919–19481%1949–19571%1958–19686%1969–197824%1979–199010%1991–200036%2001–201110%2012–20151%ab 201610%
Baualtersstruktur der Wohngebäude in Landkreis Regensburg (Anteil je Baujahrsklasse) · Basis: amtliche 3D-Gebäudedaten, Baujahr modelliert.

Der Landkreis Regensburg gehört zu den wenigen Landkreisen in Bayern mit einer eigenen Energieagentur – und genau das entscheidet darüber, was der erste Schritt kostet: nämlich in der Regel nichts. Die Energieagentur Regensburg e.V., gemeinsam getragen von Stadt und Landkreis (seit 2009, mit dem Nachbarlandkreis Kelheim seit 2017), bietet eine neutrale, herstellerunabhängige Erstberatung, die grundsätzlich kostenlos ist. Für die ausführliche Vor-Ort-Beratung – regulär 200 € – greift ein Beratungsgutschein: Landkreis und Ihre Wohnort-Kommune übernehmen die Kosten je zur Hälfte. Für Eigentümer im Landkreis ist die Beratung damit praktisch kostenfrei. Wichtig: Voraussetzung ist, dass Ihre Gemeinde am Modell teilnimmt – lassen Sie das bei der Anmeldung (Telefon 0941 2984491-0 oder online) kurz bestätigen.

Guter Bestand heißt: gezielt statt alles auf einmal

Der Gebäudebestand hier ist überdurchschnittlich. Modelliert fallen nur 49 % der Wohngebäude in die Effizienzklassen F bis H – in vielen anderen Landkreisen liegt dieser Anteil deutlich höher. Auch der Baualtersschnitt ist jung: Nur rund 33 % der Gebäude stammen aus der Zeit vor 1979, ein großer Block entstand in den 1990er-Jahren. Bei 60.665 Wohngebäuden im Kreis, davon 89 % Ein- und Zweifamilienhäuser, bedeutet das für die meisten Eigentümer: keine teure Vollsanierung nötig, sondern gezielte Einzelmaßnahmen.

Genau hier setzt die Beratung an. Statt pauschal „alles dämmen" zu empfehlen, identifiziert eine gute Energieberatung die zwei, drei Maßnahmen mit dem besten Verhältnis von Kosten zu Wirkung – typischerweise Fenstertausch, Dachdämmung oder der Heizungstausch. Ein modellierter Endenergiebedarf von rund 160 kWh/m²·a und ein durchschnittlicher Wand-U-Wert von 0,39 W/m²·K im Bestand zeigen: Es gibt Luft nach oben, aber selten den Zwang zur Komplettsanierung.

Fördermittel: Der Bund zahlt, die Beratung ebnet den Weg

Anders als in Nordrhein-Westfalen oder Baden-Württemberg gibt es in Bayern derzeit kein breites eigenes Landes-Sanierungsprogramm – das ältere EnergieBonusBayern ist ausgelaufen. Auch der Landkreis Regensburg selbst zahlt keine direkten Zuschüsse für Sanierung, PV oder Balkonkraftwerke; sein Beitrag ist die Mitfinanzierung der Beratung. Die eigentlichen Fördertöpfe liegen beim Bund:

  • BAFA-Energieberatung für Wohngebäude (EBW): 50 % der Beraterkosten, maximal 650 € bei Ein- und Zweifamilienhäusern bzw. 850 € ab drei Wohneinheiten. Ergebnis ist der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) – Ihre verbindliche Roadmap.
  • iSFP-Bonus in der BEG: Setzen Sie Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle gemäß dem Fahrplan um, gibt es zusätzlich 5 Prozentpunkte Zuschuss auf den Grundfördersatz. Der BAFA-geförderte iSFP ist Voraussetzung dafür.
  • Energie-Check des VerbraucherService Bayern: In Kooperation mit der Energieagentur Regensburg, bundesgefördert und anbieterneutral, mit geringem Eigenanteil (in der Stadt Regensburg von der Kommune getragen).
  • Verbraucherzentrale-Energieberatung: Bundesweit gefördert, viele Formate kostenlos, Detail-Checks mit kleinem Eigenanteil (Hotline 0800 – 809 802 400).

Die Logik ist damit klar: Die kostenlose kommunale Beratung ist der günstige Einstieg, der BAFA-geförderte iSFP schaltet den 5-%-Bonus in der Bundesförderung frei. Wer diese Reihenfolge einhält, holt bei den üblichen Fördersätzen (30 % Grundförderung, bis zu 70 % im Verbund mit Klimageschwindigkeits- und Einkommensbonus) das Maximum heraus.

Photovoltaik gleich mitdenken

Der Landkreis liegt beim Solarertrag vorne: modellierte 1.012 kWh pro kWp installierter Leistung, deutlich über dem bundesweiten Schnitt von rund 900. Auf 95 % der Dächer besteht Potenzial für Anlagen ab 10 kWp – also groß genug, dass sich Speicher und Wallbox mitrechnen. Wenn ohnehin ein Heizungstausch ansteht, lohnt es, PV im selben Zug zu planen: Der Strom für eine Wärmepumpe kommt dann teils vom eigenen Dach, und beim Kauf einer PV-Anlage entfällt die Mehrwertsteuer. Der Landkreis stellt dafür mit Solarpotenzialkataster und digitalem Energienutzungsplan datenbasierte Planungshilfen bereit.

So gehen Sie am besten vor

reduco ist kein lokales Beratungsbüro, sondern die Daten- und Analyseplattform: Wir bewerten Ihr Gebäude anhand von Baujahr, Fläche und Zustand und leiten Sie an ein Netzwerk geprüfter Energieberater und Fachbetriebe weiter, die den Landkreis Regensburg bedienen. Kombiniert mit der kostenfreien kommunalen Vor-Ort-Beratung erhalten Sie so schnell ein belastbares Bild. Der schnellste erste Schritt: Lassen Sie über den kostenlosen Sanierungs-Check die sinnvollen Einzelmaßnahmen für genau Ihr Gebäude ermitteln – dann wissen Sie vor dem Beratungstermin, worüber Sie sprechen.

Kostenloser Gebäudecheck

Was bringt eine Sanierung bei Ihrem Haus?

Sehen Sie kostenlos Ist-Zustand, Effizienzklasse, Sanierungspotenzial, Kosten und Förderung – für Ihre Adresse, ohne Anmeldung.

Sanierungsrechner starten

Energieberater in Ihrer Nähe finden

Erhalten Sie kostenlos und unverbindlich Angebote für eine qualifizierte Energieberatung.

  • 100 % kostenlos & unverbindlich
  • Bis zu 5 Angebote von geprüften Energieberatern aus Ihrer Region
  • Durch Vergleich bis zu 37 % sparen

Häufige Fragen

Die Erstberatung der Energieagentur Regensburg ist grundsätzlich kostenlos. Die ausführliche Vor-Ort-Beratung kostet regulär 200 €, wird aber im Landkreis zu je 50 % von Landkreis und Wohnort-Kommune übernommen – für Eigentümer damit meist kostenfrei. Prüfen Sie bei der Anmeldung, ob Ihre Gemeinde am Beratungsgutschein teilnimmt.

Nein. Auf den Klimaschutz-Seiten des Landkreises sind keine direkten Zuschüsse für Bürger gelistet. Der Beitrag des Landkreises ist die Mitfinanzierung der Beratung. Die finanziellen Fördermittel kommen vom Bund über BAFA, BEG und KfW.

Häufig genügen gezielte Einzelmaßnahmen. Mit rund 33 % Gebäuden vor 1979 und nur 49 % der Wohngebäude in den Klassen F–H ist der Bestand hier vergleichsweise gut. Die Beratung zeigt, ob Fenster, Dach oder Heizung der wirksamste Hebel für Ihr Haus sind.

Der iSFP ist Ihre geförderte Roadmap: Die BAFA übernimmt 50 % der Beraterkosten (max. 650 € bei Ein-/Zweifamilienhäusern). Setzen Sie danach Maßnahmen an der Gebäudehülle laut Fahrplan um, gibt es 5 Prozentpunkte mehr Zuschuss in der BEG-Förderung.

In vielen Fällen ja, gerade beim hier eher jungen Bestand. Die modellierte durchschnittliche Heizlast liegt bei rund 18,2 kW pro Einfamilienhaus. Ob eine Wärmepumpe ohne größere Vorarbeiten läuft, hängt von Vorlauftemperatur und Dämmzustand ab – das klärt die Vor-Ort-Beratung konkret für Ihr Gebäude.

Der Solarertrag ist mit modellierten 1.012 kWh/kWp überdurchschnittlich, und 95 % der Dächer eignen sich für Anlagen ab 10 kWp. In Kombination mit Wärmepumpe und Speicher senkt PV die Betriebskosten spürbar; beim Anlagenkauf fällt zudem keine Mehrwertsteuer an.

Machen Sie den kostenlosen Sanierungs-Check für Ihr Gebäude. Er liefert eine erste Einschätzung der sinnvollen Maßnahmen und der Förderhöhe – ideale Vorbereitung für die kostenfreie Vor-Ort-Beratung der Energieagentur Regensburg.

Weitere Themen für Landkreis Regensburg

Energieberatung in benachbarten Kreisen