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Energieberatung · Bayern · Landkreis

Energieberatung Landkreis Oberallgäu: 7 Beratungsstellen nutzen

Rund 63 % der Wohngebäude im Oberallgäu liegen modelliert in Klasse F–H, 63 % heizen mit Öl. Kostenlose eza!-Beratung plus BEG – jetzt Sanierungs-Check starten.

Aggregierte Gebäudedaten für Landkreis Oberallgäu28 Gemeinden, rund 39.453 Wohngebäude.

63 %

Klasse F–H

hoher Sanierungsbedarf, geschätzt

54 %

Gebäude vor 1979

unsaniert oft Klasse E–H

194

kWh/m²·a Endenergie

Median, unsaniert

223 m²

Ø Wohnfläche EFH

Bezug für Kostenschätzung

Geschätzte Energieeffizienzklassen in Landkreis Oberallgäu

Im unsanierten Modellzustand liegen rund 63 % der Wohngebäude in Landkreis Oberallgäu in einer der schlechten Effizienzklassen F, G oder H – dort ist der Sanierungshebel am größten:

Klasse A+0%Klasse A0%Klasse B0%Klasse C0%Klasse D11%Klasse E26%Klasse F15%Klasse G20%Klasse H29%
Geschätzte Energieeffizienzklassen der Wohngebäude in Landkreis Oberallgäu (unsaniert modelliert, GEG-Bänder) · Basis: energetische Gebäudemodellierung.

Effizienzklassen unsaniert modelliert (GEG-Bänder); real sanierte Gebäude liegen besser.

Was würde eine Sanierung bei Ihnen bringen?

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Wo eine Sanierung in Landkreis Oberallgäu ansetzt

Ø Wand-U-Wert (unsaniert)0,82 W/m²·K
Zielwert nach Sanierung≈ 0,20 W/m²·K
Heizwärmebedarf (Median)140 kWh/m²·a
Typische Wohnfläche EFH223 m²

Ein hoher Wand-U-Wert zeigt großes Einsparpotenzial durch eine Fassaden- oder Dachdämmung. Was sich für Ihr konkretes Gebäude lohnt – Reihenfolge, Kosten, Förderung und Amortisation – berechnet der kostenlose Sanierungs-Check weiter unten für Ihre Adresse.

vor 191920%1919–19482%1949–19571%1958–19684%1969–197827%1979–19904%1991–200030%2001–20113%2012–20152%ab 20167%
Baualtersstruktur der Wohngebäude in Landkreis Oberallgäu (Anteil je Baujahrsklasse) · Basis: amtliche 3D-Gebäudedaten, Baujahr modelliert.

Kaum ein Landkreis in Deutschland kombiniert so viel kostenlose, unabhängige Energieberatung mit so klaren Klimazielen wie das Oberallgäu. Der Landkreis ist Teil des Bundes-Pilotprogramms Masterplan 100 % Klimaschutz und will bereits 2035 klimaneutral sein – zehn Jahre vor dem Bund. Damit dieser Anspruch am eigenen Haus ankommt, betreibt das Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) zusammen mit der Verbraucherzentrale Bayern eines der dichtesten Beratungsnetze der Republik: allein sieben feste Beratungsstellen im Landkreis. Für Sie als Eigentümerin oder Eigentümer heißt das: Die erste, herstellerunabhängige Einschätzung kostet nichts – die konkrete Sanierungs- und Förderstrategie liefert reduco datenbasiert dazu.

Warum der Gebäudebestand hier so viel Hebel bietet

Der Oberallgäuer Bestand ist auf eine für Wärmepumpen günstige Weise widersprüchlich. Einerseits liegen rund 63 % der Wohngebäude modelliert in den Effizienzklassen F, G oder H – fast 29 % sogar in der schlechtesten Klasse H – und die Wärmeversorgung ist mit geschätzt 63 % Öl stark fossil geprägt, dazu 27 % Gas. Das ist der klassische Sanierungsfall. Andererseits ist der Bestand vergleichsweise jung: 54 % der Häuser stammen aus der Zeit vor 1979, der Rest ist neuer und häufig bereits mit brauchbarer Gebäudehülle gebaut. Genau diese Kombination – hoher Ölanteil, aber solide Bausubstanz – macht viele Häuser direkt wärmepumpentauglich, ohne dass zuvor jede Wand gedämmt werden müsste.

Was Sie dabei im Blick behalten sollten: Die geschätzte Heizlast im freistehenden Einfamilienhaus liegt unsaniert bei rund 20,9 kW – ein Wert, der eine Wärmepumpe zwar nicht ausschließt, aber eine saubere Auslegung und meist ein bis zwei Effizienzmaßnahmen (Fenster, Dach, Heizkörpertausch) davor sinnvoll macht. Erschwerend kommt hinzu, dass nur 44 % der Einfamilienhäuser wirklich freistehen; bei Reihen- und Doppelhäusern wird der Aufstellort des Außengeräts wegen Schallschutz und Nachbargrenze zur Planungsfrage. Beides ist lösbar, aber nichts, was man ohne Auslegungsrechnung überschlägig entscheiden sollte.

Ihr Weg durch die kostenlose Beratung

Die kostenlose Erstberatung von eza! und Verbraucherzentrale ist der beste Einstieg. Sie ist für Privathaushalte gratis, finanziert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie den Allgäuer Kommunen, und findet an sieben festen Standorten statt: Altusried, Wiggensbach, Lauben, Immenstadt, Sonthofen, Oberstaufen und Fischen. Termine vereinbaren Sie telefonisch (0800 809802400 oder 0831 9602860). Weil Sprechzeiten und Aktionszeiträume wechseln, lohnt der Anruf mehr als jede fest verdrahtete Öffnungszeit.

Wollen Sie konkreter werden, bietet eza! die aufsuchende Vor-Ort-Beratung / Gebäudecheck für nur 40 € Eigenanteil an – den Rest trägt der Bund. In den „Check-Dein-Haus"-Aktionszeiträumen ist auch diese Vor-Ort-Beratung kostenlos. Über das Landratsamt bündelt die Koordinationsstelle Klimaschutz (klimaschutz@lra-oa.bayern.de, 08321 612-3017) die Vermittlung und lotst zusätzlich in die Bundesförderung.

Wo das Geld herkommt – und wo nicht

Wichtig für die realistische Planung: Der Landkreis Oberallgäu hat keinen eigenen Sanierungs-Zuschusstopf, und Bayern besitzt – anders als NRW oder Baden-Württemberg – keine stehende Landes-Sanierungsförderung für Privatleute; die frühere EnergieBonusBayern-Linie ist ausgelaufen. Der Landkreis liefert Beratung, nicht Geld. Die eigentliche Förderung läuft über den bundesweiten BEG-Rahmen (BAFA/KfW): Einzelmaßnahmen an der Hülle werden allgemein mit 30 % gefördert, der Heizungstausch mit einer Grundförderung plus möglichem Klimageschwindigkeitsbonus und Einkommensbonus bis in Summe rund 70 %. Ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) hebt die Einzelmaßnahmen-Quote und dient als roter Faden über mehrere Jahre.

Ergänzend erstellen rund 20 Allgäuer Kommunen mit eza! ihre kommunale Wärmeplanung, Frist 2028. Sie zeigt, wo künftig Wärmenetze statt Einzelheizungen sinnvoll sind. Angesichts des öl- und F–H-lastigen Bestands sollten Sie darauf aber nicht warten: Nutzen Sie die Wärmeplanung als Zusatzinfo, nicht als Grund zum Aufschieben.

Hier setzt reduco an. Wir sind kein lokales Büro, sondern die Datenanalyse plus ein Netzwerk geprüfter Fachbetriebe und Energieberater, die den Landkreis Oberallgäu bedienen. Aus Klasse F–H und Ölheizung wird so ein förderoptimierter Fahrplan Richtung 2035. Der kostenlose Sanierungs-Check rechnet Heizlast, sinnvolle Maßnahmenreihenfolge und BEG-Förderung für genau Ihr Gebäude durch – als konkrete Vorbereitung auf die eza!-Beratung.

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Häufige Fragen

Die telefonische und persönliche Erstberatung von eza! und Verbraucherzentrale ist für Privathaushalte kostenlos, weil sie vom Bund und den Allgäuer Kommunen finanziert wird. Die aufsuchende Vor-Ort-Beratung kostet in der Regel 40 € Eigenanteil – außer in den „Check-Dein-Haus"-Aktionszeiträumen, in denen auch sie gratis ist.

Es gibt sieben feste Standorte im Landkreis: Altusried, Wiggensbach, Lauben, Immenstadt, Sonthofen, Oberstaufen und Fischen. Termine vereinbaren Sie über die Hotline 0800 809802400. Welche Stelle gerade Sprechzeiten hat, klären Sie am besten direkt am Telefon.

Nein. Weder der Landkreis Oberallgäu noch der Freistaat Bayern haben derzeit einen eigenen Sanierungs-Zuschusstopf für Privatleute; die frühere EnergieBonusBayern-Linie ist ausgelaufen. Die Förderung kommt aus dem bundesweiten BEG-Rahmen über BAFA und KfW – der Landkreis liefert dazu die kostenlose Beratung.

In vielen Fällen ja. Der Bestand ist mit 54 % Baujahr vor 1979 vergleichsweise jung und damit oft direkt wärmepumpentauglich. Bei einer geschätzten Heizlast von rund 20,9 kW im unsanierten Einfamilienhaus empfiehlt sich aber eine saubere Auslegung und meist ein bis zwei Effizienzmaßnahmen vorab. Der Sanierungs-Check zeigt Ihnen die richtige Reihenfolge.

Nur bedingt. Rund 20 Allgäuer Kommunen erstellen ihre Wärmeplanung mit eza!, Frist ist 2028 – in den meisten Gemeinden ist sie also noch nicht fertig. Da Ihr Haus mit hoher Wahrscheinlichkeit ohnehin außerhalb eines geplanten Wärmenetzes liegt, nutzen Sie die Wärmeplanung als Zusatzinfo und starten die Sanierungsplanung unabhängig davon.

Der iSFP ordnet alle sinnvollen Schritte in eine wirtschaftliche Reihenfolge und hebt zugleich die BEG-Förderquote für Einzelmaßnahmen. Gerade bei einem Haus in Klasse F–H mit Ölheizung ist er der rote Faden über mehrere Jahre – und die perfekte Grundlage, um ihn mit den geprüften Fachbetrieben aus dem reduco-Netzwerk umzusetzen.

eza! liefert die unabhängige, kostenlose Erst-Einschätzung vor Ort. reduco liefert die datenbasierte Analyse für genau Ihr Gebäude und vermittelt geprüfte Fachbetriebe, die den Landkreis Oberallgäu bedienen. Beides ergänzt sich: erst der kostenlose Sanierungs-Check zur Vorbereitung, dann die konkrete Umsetzung. Starten Sie mit dem Sanierungs-Check für Ihr Haus.

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