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Energieberatung · Bayern

Energieberatung in Freising: Kosten, Förderung & Ablauf 2026

Energieberatung in Freising: 36 % der Wohngebäude stammen aus den 1980ern. Kosten, iSFP-Förderung & Ablauf klären – jetzt Angebote für Ihr Haus prüfen.

60 %

Klasse F–H

hoher Sanierungsbedarf, geschätzt

33 %

Gebäude vor 1979

unsaniert oft Klasse E–H

171

kWh/m²·a Endenergie

Median, unsaniert

220 m²

Ø Wohnfläche EFH

Bezug für Kostenschätzung

Geschätzte Energieeffizienzklassen in Freising

Im unsanierten Modellzustand liegen rund 60 % der Wohngebäude in Freising in einer der schlechten Effizienzklassen F, G oder H – dort ist der Sanierungshebel am größten:

Klasse A+0%Klasse A0%Klasse B0%Klasse C3%Klasse D13%Klasse E24%Klasse F29%Klasse G18%Klasse H14%
Geschätzte Energieeffizienzklassen der Wohngebäude in Freising (unsaniert modelliert, GEG-Bänder) · Basis: energetische Gebäudemodellierung.

Effizienzklassen unsaniert modelliert (GEG-Bänder); real sanierte Gebäude liegen besser.

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Wo eine Sanierung in Freising ansetzt

Ø Wand-U-Wert (unsaniert)0,64 W/m²·K
Zielwert nach Sanierung≈ 0,20 W/m²·K
Heizwärmebedarf (Median)124 kWh/m²·a
Typische Wohnfläche EFH220 m²

Ein hoher Wand-U-Wert zeigt großes Einsparpotenzial durch eine Fassaden- oder Dachdämmung. Was sich für Ihr konkretes Gebäude lohnt – Reihenfolge, Kosten, Förderung und Amortisation – berechnet der kostenlose Sanierungs-Check weiter unten für Ihre Adresse.

vor 19190%1919–19482%1949–19572%1958–196817%1969–197811%1979–199036%1991–200015%2001–201110%2012–20154%ab 20161%
Baualtersstruktur der Wohngebäude in Freising (Anteil je Baujahrsklasse) · Basis: amtliche 3D-Gebäudedaten, Baujahr modelliert.

Freising ist kein Sanierungsfall im klassischen Sinn: Nur 33 % der Wohngebäude wurden vor 1979 gebaut, der Rest ist jünger. Die mit Abstand größte Gruppe – 36 % aller Wohngebäude – stammt aus den 1980er-Jahren. Für viele Eigentümer heißt das: Es geht seltener um die große Vollsanierung als um den gezielten Feinschliff an Heiztechnik und einzelnen Bauteilen. Wo genau dieser Hebel bei Ihrem Haus liegt, klärt eine Energieberatung mit individuellem Sanierungsfahrplan (iSFP). Sie erfahren, welche Maßnahme sich zuerst rechnet, was sie kostet und welche Förderung greift. Eine geförderte Vor-Ort-Beratung mit iSFP liegt für ein Einfamilienhaus meist im niedrigen vierstelligen Bereich, wovon der BAFA-Zuschuss einen großen Teil trägt (allgemeine Marktangabe). Den kostenlosen Einstieg – inklusive Angeboten geprüfter Berater – bekommen Sie über den Sanierungs-Check für Ihre Adresse.

Junger Bestand, aber kein garantiert guter Zustand

Der 1980er-Schwerpunkt täuscht leicht über den tatsächlichen Zustand hinweg. Häuser dieser Jahrgänge wurden zwar nach der ersten Wärmeschutzverordnung errichtet, aber nach heutigem Maßstab dünn gedämmt. Das zeigen die geschätzten Werte für den unsanierten Bestand: Der Wand-U-Wert liegt im Median bei 0,64 W/m²·K – deutlich über dem allgemein angestrebten Zielwert von rund 0,20 W/m²·K nach einer Fassadendämmung. Der Endenergie-Kennwert erreicht geschätzt 171 kWh/m²·a, der Heizwärmebedarf 124 kWh/m²·a. Und obwohl der Bestand jung ist, liegen geschätzt 60 % der Wohngebäude in den Effizienzklassen F bis H:

Klasse Anteil der Wohngebäude
C 3 %
D 12,9 %
E 24 %
F 28,8 %
G 17,8 %
H 13,5 %

Bei einem typischen Freisinger Einfamilienhaus mit 220 m² Wohnfläche summieren sich diese Verluste Jahr für Jahr. Der Unterschied zu älteren Städten: Die Bausubstanz selbst ist oft solide, sodass gezielte Einzelmaßnahmen statt einer Komplettsanierung genügen, um mehrere Effizienzklassen gutzumachen.

Wo der Hebel im Freisinger Bestand liegt

Weil die Hülle vieler 80er-Jahre-Häuser bereits eine Grunddämmung mitbringt, verschiebt sich der Schwerpunkt einer Beratung: Häufig steht die Heiztechnik im Vordergrund. Ein moderat gedämmtes Haus mit einem Heizwärmebedarf um 124 kWh/m²·a (geschätzt) ist ein guter Kandidat für eine Wärmepumpe – vorausgesetzt, die Auslegung stimmt und ein paar Schwachstellen wie oberste Geschossdecke, Kellerdecke oder alte Fenster sind vorher geschlossen. Genau diese Reihenfolge bringt der iSFP in eine belastbare Struktur.

Der Gebäudemix stützt diesen Ansatz: 39 % der Wohngebäude sind Einfamilienhäuser, 36 % Reihen- oder Doppelhäuser, 25 % Mehrfamilienhäuser. Reihen- und Doppelhäuser verlieren über ihre gemeinsamen Wände weniger Wärme, was gezielte Maßnahmen an Dach und Fenstern oft besonders schnell rentabel macht. Für die Förderung gelten allgemein der iSFP-Bonus von 5 %, die BAFA-Zuschüsse der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG-EM) ab 15 % auf Einzelmaßnahmen, die KfW-Programme 261 und 458 sowie der Steuerbonus nach § 35c EStG von 20 % (allgemeine Marktangaben, keine lokale Messung). reduco ist dabei kein Büro vor Ort, sondern verbindet eine datenbasierte Analyse Ihres Gebäudes mit einem Netzwerk geprüfter Energieberater.

Ob Ihr Haus zu den 36 % 80er-Jahre-Bauten zählt oder aus einem anderen Jahrgang stammt: Welche Maßnahme bei Ihnen zuerst greift und was sie kostet, zeigt der kostenlose Sanierungs-Check für Ihre konkrete Adresse.

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Häufige Fragen

Kostenlos und unverbindlich über den Sanierungs-Check: Sie geben Ihre Adresse ein und erhalten bis zu 5 Angebote geprüfter Energieberater beziehungsweise den Zugang zu einer geförderten Vor-Ort-Beratung mit individuellem Sanierungsfahrplan (iSFP) für Ihr Gebäude.

Oft ja – gerade dann. 36 % der Wohngebäude in Freising stammen aus den 1980ern, und geschätzt 60 % des Bestands liegen im unsanierten Zustand in den Klassen F–H. Der junge Bestand bedeutet meist solide Substanz, sodass gezielte Einzelmaßnahmen statt einer Vollsanierung genügen.

Eine geförderte Vor-Ort-Beratung mit individuellem Sanierungsfahrplan liegt für ein Einfamilienhaus meist im niedrigen vierstelligen Bereich, wovon der BAFA-Zuschuss einen großen Teil übernimmt (allgemeine Marktangabe). Der erste Einstieg über den Sanierungs-Check ist kostenlos.

Im Freisinger Bestand steht wegen der oft schon vorhandenen Grunddämmung häufig die Heiztechnik im Fokus. Sinnvoll ist trotzdem, vorher Schwachstellen wie oberste Geschossdecke oder alte Fenster zu schließen, damit eine Wärmepumpe klein und effizient ausgelegt werden kann. Die richtige Reihenfolge legt der iSFP fest.

Der Wand-U-Wert liegt geschätzt bei 0,64 W/m²·K, der Endenergie-Kennwert bei 171 kWh/m²·a – beides Werte für den unsanierten Zustand und deutlich über heutigen Zielwerten (allgemeiner Zielwert nach Sanierung rund 0,20 W/m²·K). Der junge Bestand garantiert also keinen guten Standard.

Allgemein kombinierbar sind der iSFP-Bonus (5 %), die BAFA-BEG-EM-Zuschüsse (ab 15 %), die KfW-Programme 261 und 458 sowie der Steuerbonus nach § 35c EStG (20 %). Welche davon für Ihr Gebäude greifen, hängt vom konkreten Zustand und der geplanten Maßnahme ab.

Er ordnet die Daten Ihres Gebäudes ein, zeigt die geschätzte Effizienzklasse und die wirksamste Maßnahmenreihenfolge – die Grundlage, um anschließend mit einem geprüften Energieberater den iSFP zu erstellen.

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