Energieberatung in Brandenburg
Energieberatung in Brandenburg: Für 27 Städte mit zusammen 1.106.188 Einwohnern zeigen wir echte Gebäude- und Bestandsdaten aus amtlichen 3D-Gebäudemodellen – plus kostenlosen Check für Ihre Adresse.
Gebäude in Klasse F–H: die Spannweite in Brandenburg
Im Median liegen rund 67 % der Wohngebäude der analysierten Städte in den Effizienzklassen F bis H. Den größten Sanierungsstau zeigt Luckenwalde mit 92 %, den kleinsten Bernau bei Berlin mit 34 % – entsprechend unterschiedlich fällt der sinnvolle erste Sanierungsschritt aus.
| Höchster Sanierungsbedarf | Gebäude in Klasse F–H | Einwohner |
|---|---|---|
| Luckenwalde | 92 % | 21.010 |
| Eberswalde | 87 % | 41.481 |
| Rathenow | 82 % | 25.087 |
| Senftenberg/Zły Komorow | 81 % | 23.466 |
| Brandenburg an der Havel | 79 % | 74.113 |
Gebäudebestand in Brandenburg: was die Daten zeigen
Die Auswertung umfasst 210.455 Wohngebäude, davon 80 % Einfamilienhäuser, 5 % Reihenhäuser und 14 % Mehrfamilienhäuser. 60 % stammen aus der Zeit vor 1979. 65 % der Wohngebäude liegen rechnerisch in den Effizienzklassen F bis H – genau der Bereich, für den ab 2027 die neue Energieausweis-Skala und die EU-Vorgaben zu den schlechtesten Gebäuden greifen.
Der mittlere U-Wert der Außenwände liegt bei 1 W/(m²·K); der heutige Neubau-Anspruch liegt bei 0,24 W/(m²·K). Ein durchschnittliches Einfamilienhaus in Brandenburg hat rund 172 m² Wohnfläche und einen Endenergiebedarf von 252 kWh/m² im Jahr, bei einem Heizwärmebedarf von 181 kWh/m². Diese drei Zahlen bestimmen, welche Einzelmaßnahme im individuellen Sanierungsfahrplan zuerst steht.
Häufige Fragen zu Energieberatung in Brandenburg
- Wie viele Gebäude in Brandenburg sind sanierungsbedürftig?
- 65 % der Wohngebäude in Brandenburg liegen rechnerisch in den Effizienzklassen F bis H, 60 % stammen aus der Zeit vor 1979. Der mittlere U-Wert der Außenwände beträgt 1 W/(m²·K) gegenüber 0,24 W/(m²·K) im heutigen Neubau.
- Was verbraucht ein Einfamilienhaus in Brandenburg?
- Ein durchschnittliches Einfamilienhaus in Brandenburg hat rund 172 m² Wohnfläche und einen Endenergiebedarf von etwa 252 kWh/m² im Jahr – bei einem Heizwärmebedarf von 181 kWh/m². Der konkrete Wert Ihres Gebäudes hängt von Baujahr, Hüllfläche und Heiztechnik ab.
- Welche Maßnahme lohnt sich in Brandenburg zuerst?
- Bei einem mittleren Wand-U-Wert von 1 W/(m²·K) und 60 % Vorkriegs- und Nachkriegsbestand ist die Gebäudehülle in Brandenburg in der Regel der erste Hebel. Die verbindliche Reihenfolge legt ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) fest, der zugleich den Förderbonus sichert.
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