Wärmepumpe in Brandenburg
Wärmepumpe in Brandenburg: Für 27 Städte mit zusammen 1.106.188 Einwohnern zeigen wir echte Gebäude- und Bestandsdaten aus amtlichen 3D-Gebäudemodellen – plus kostenlosen Check für Ihre Adresse.
Wohngebäude vor 1979: die Spannweite in Brandenburg
In den analysierten Städten stammen im Median rund 62 % der Wohngebäude aus der Zeit vor 1979 – vor der ersten Wärmeschutzverordnung. Am höchsten ist der Altbau-Anteil mit 90 % in Luckenwalde, am niedrigsten mit 24 % in Bernau bei Berlin. Je älter der Bestand, desto wichtiger werden Heizlast-Prüfung und Vorlauftemperatur vor dem Umstieg.
| Ältester Bestand | Wohngebäude vor 1979 | Einwohner |
|---|---|---|
| Luckenwalde | 90 % | 21.010 |
| Eberswalde | 87 % | 41.481 |
| Brandenburg an der Havel | 76 % | 74.113 |
| Senftenberg/Zły Komorow | 76 % | 23.466 |
| Hennigsdorf | 74 % | 26.677 |
Gebäudebestand in Brandenburg: was die Daten zeigen
Die Auswertung umfasst 210.455 Wohngebäude, davon 80 % Einfamilienhäuser, 5 % Reihenhäuser und 14 % Mehrfamilienhäuser. 60 % des Bestands stammt aus der Zeit vor 1979, also vor der ersten Wärmeschutzverordnung – für diese Gebäude entscheidet die erreichbare Vorlauftemperatur darüber, ob eine Wärmepumpe wirtschaftlich läuft. Häufigster Energieträger ist derzeit Gas mit 91 % der Wohngebäude.
Die typische Heizlast eines Einfamilienhauses in Brandenburg liegt bei 18 kW, das mittlere Feld reicht von 11 kW bis 27 kW. 41 % der Einfamilienhäuser liegen unter 15 kW – die Bandbreite, in der Standard-Luft-Wasser-Wärmepumpen ohne Sonderauslegung arbeiten. Der rechnerische Heizwärmebedarf beträgt im Mittel 181 kWh/m² und Jahr.
Häufige Fragen zu Wärmepumpe in Brandenburg
- Welche Wärmepumpen-Leistung brauche ich in Brandenburg?
- Die typische Heizlast eines Einfamilienhauses in Brandenburg liegt bei rund 18 kW, mit einem mittleren Feld von 11 bis 27 kW. 41 % der Einfamilienhäuser liegen unter 15 kW. Verbindlich ist immer eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 für Ihr konkretes Gebäude.
- Lohnt sich eine Wärmepumpe im Altbau in Brandenburg?
- 60 % der Wohngebäude in Brandenburg stammen aus der Zeit vor 1979. Entscheidend ist nicht das Baujahr selbst, sondern die Vorlauftemperatur, mit der das Gebäude im Auslegungsfall warm wird. Bei rund 181 kWh/m² Heizwärmebedarf im Mittel sind Heizkörpertausch oder Teildämmung oft die günstigere Vorbereitung als eine überdimensionierte Anlage.
- Womit wird in Brandenburg aktuell geheizt?
- Häufigster Energieträger im Wohngebäudebestand von Brandenburg ist Gas mit 91 %. Die vollständige Verteilung über Gas, Heizöl, Fernwärme, Holz und Strom zeigen die einzelnen Stadtseiten – sie bestimmt, wie hoch die Einsparung beim Umstieg ausfällt.
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