Energieberatung in Mecklenburg-Vorpommern
Energieberatung in Mecklenburg-Vorpommern: Für 9 Städte mit zusammen 586.884 Einwohnern zeigen wir echte Gebäude- und Bestandsdaten aus amtlichen 3D-Gebäudemodellen – plus kostenlosen Check für Ihre Adresse.
Gebäude in Klasse F–H: die Spannweite in Mecklenburg-Vorpommern
Im Median liegen rund 65 % der Wohngebäude der analysierten Städte in den Effizienzklassen F bis H. Den größten Sanierungsstau zeigt Neustrelitz mit 83 %, den kleinsten Neubrandenburg mit 48 % – entsprechend unterschiedlich fällt der sinnvolle erste Sanierungsschritt aus.
| Höchster Sanierungsbedarf | Gebäude in Klasse F–H | Einwohner |
|---|---|---|
| Neustrelitz | 83 % | 20.191 |
| Güstrow | 77 % | 28.959 |
| Waren (Müritz) | 76 % | 20.260 |
| Stralsund | 73 % | 54.094 |
| Wismar | 65 % | 43.329 |
Gebäudebestand in Mecklenburg-Vorpommern: was die Daten zeigen
Die Auswertung umfasst 69.177 Wohngebäude, davon 50 % Einfamilienhäuser, 15 % Reihenhäuser und 33 % Mehrfamilienhäuser. 52 % stammen aus der Zeit vor 1979. 61 % der Wohngebäude liegen rechnerisch in den Effizienzklassen F bis H – genau der Bereich, für den ab 2027 die neue Energieausweis-Skala und die EU-Vorgaben zu den schlechtesten Gebäuden greifen.
Der mittlere U-Wert der Außenwände liegt bei 1 W/(m²·K); der heutige Neubau-Anspruch liegt bei 0,24 W/(m²·K). Ein durchschnittliches Einfamilienhaus in Mecklenburg-Vorpommern hat rund 152 m² Wohnfläche und einen Endenergiebedarf von 177 kWh/m² im Jahr, bei einem Heizwärmebedarf von 145 kWh/m². Diese drei Zahlen bestimmen, welche Einzelmaßnahme im individuellen Sanierungsfahrplan zuerst steht.
Häufige Fragen zu Energieberatung in Mecklenburg-Vorpommern
- Wie viele Gebäude in Mecklenburg-Vorpommern sind sanierungsbedürftig?
- 61 % der Wohngebäude in Mecklenburg-Vorpommern liegen rechnerisch in den Effizienzklassen F bis H, 52 % stammen aus der Zeit vor 1979. Der mittlere U-Wert der Außenwände beträgt 1 W/(m²·K) gegenüber 0,24 W/(m²·K) im heutigen Neubau.
- Was verbraucht ein Einfamilienhaus in Mecklenburg-Vorpommern?
- Ein durchschnittliches Einfamilienhaus in Mecklenburg-Vorpommern hat rund 152 m² Wohnfläche und einen Endenergiebedarf von etwa 177 kWh/m² im Jahr – bei einem Heizwärmebedarf von 145 kWh/m². Der konkrete Wert Ihres Gebäudes hängt von Baujahr, Hüllfläche und Heiztechnik ab.
- Welche Maßnahme lohnt sich in Mecklenburg-Vorpommern zuerst?
- Bei einem mittleren Wand-U-Wert von 1 W/(m²·K) und 52 % Vorkriegs- und Nachkriegsbestand ist die Gebäudehülle in Mecklenburg-Vorpommern in der Regel der erste Hebel. Die verbindliche Reihenfolge legt ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) fest, der zugleich den Förderbonus sichert.
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