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Wärmepumpe in Mecklenburg-Vorpommern

Wärmepumpe in Mecklenburg-Vorpommern: Für 9 Städte mit zusammen 586.884 Einwohnern zeigen wir echte Gebäude- und Bestandsdaten aus amtlichen 3D-Gebäudemodellen – plus kostenlosen Check für Ihre Adresse.

Wohngebäude vor 1979: die Spannweite in Mecklenburg-Vorpommern

In den analysierten Städten stammen im Median rund 53 % der Wohngebäude aus der Zeit vor 1979 – vor der ersten Wärmeschutzverordnung. Am höchsten ist der Altbau-Anteil mit 70 % in Neustrelitz, am niedrigsten mit 28 % in Neubrandenburg. Je älter der Bestand, desto wichtiger werden Heizlast-Prüfung und Vorlauftemperatur vor dem Umstieg.

Ältester BestandWohngebäude vor 1979Einwohner
Neustrelitz70 %20.191
Güstrow68 %28.959
Stralsund64 %54.094
Wismar61 %43.329
Waren (Müritz)53 %20.260

Gebäudebestand in Mecklenburg-Vorpommern: was die Daten zeigen

Die Auswertung umfasst 69.177 Wohngebäude, davon 50 % Einfamilienhäuser, 15 % Reihenhäuser und 33 % Mehrfamilienhäuser. 52 % des Bestands stammt aus der Zeit vor 1979, also vor der ersten Wärmeschutzverordnung – für diese Gebäude entscheidet die erreichbare Vorlauftemperatur darüber, ob eine Wärmepumpe wirtschaftlich läuft. Häufigster Energieträger ist derzeit Gas mit 82 % der Wohngebäude.

Die typische Heizlast eines Einfamilienhauses in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 12 kW, das mittlere Feld reicht von 9 kW bis 21 kW. 61 % der Einfamilienhäuser liegen unter 15 kW – die Bandbreite, in der Standard-Luft-Wasser-Wärmepumpen ohne Sonderauslegung arbeiten. Der rechnerische Heizwärmebedarf beträgt im Mittel 145 kWh/m² und Jahr.

Häufige Fragen zu Wärmepumpe in Mecklenburg-Vorpommern

Welche Wärmepumpen-Leistung brauche ich in Mecklenburg-Vorpommern?
Die typische Heizlast eines Einfamilienhauses in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei rund 12 kW, mit einem mittleren Feld von 9 bis 21 kW. 61 % der Einfamilienhäuser liegen unter 15 kW. Verbindlich ist immer eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 für Ihr konkretes Gebäude.
Lohnt sich eine Wärmepumpe im Altbau in Mecklenburg-Vorpommern?
52 % der Wohngebäude in Mecklenburg-Vorpommern stammen aus der Zeit vor 1979. Entscheidend ist nicht das Baujahr selbst, sondern die Vorlauftemperatur, mit der das Gebäude im Auslegungsfall warm wird. Bei rund 145 kWh/m² Heizwärmebedarf im Mittel sind Heizkörpertausch oder Teildämmung oft die günstigere Vorbereitung als eine überdimensionierte Anlage.
Womit wird in Mecklenburg-Vorpommern aktuell geheizt?
Häufigster Energieträger im Wohngebäudebestand von Mecklenburg-Vorpommern ist Gas mit 82 %. Die vollständige Verteilung über Gas, Heizöl, Fernwärme, Holz und Strom zeigen die einzelnen Stadtseiten – sie bestimmt, wie hoch die Einsparung beim Umstieg ausfällt.

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