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Wärmepumpe · Mecklenburg-Vorpommern

Wärmepumpe in Greifswald: Kosten, Förderung & Angebote 2026

Wärmepumpe in Greifswald: geschätzt 19 % der Wohngebäude hängen an Fernwärme. Netzanschluss oder eigene Anlage? Kosten, Förderung & Angebote kostenlos prüfen.

46 %

Gebäude vor 1979

oft mit Sanierungsbedarf

11,8 kW

Ø Heizlast EFH

unsaniert, geschätzt

124

kWh/m²·a Wärmebedarf

Median, unsaniert

54 %

Freistehende EFH

günstig für Aufstellort

Gebäudebestand in Greifswald: Baualter entscheidet

Das Baujahr ist der wichtigste Hinweis auf die nötige Vorlauftemperatur und damit die Eignung für eine Wärmepumpe. In Greifswald wurden rund 46 % der Wohngebäude vor 1979 – also vor der ersten Wärmeschutzverordnung – errichtet:

vor 19195%1919–194829%1949–19573%1958–19684%1969–19784%1979–199011%1991–200021%2001–201118%2012–20153%ab 20161%
Baualtersstruktur der Wohngebäude in Greifswald (Anteil je Baujahrsklasse) · Basis: amtliche 3D-Gebäudedaten, Baujahr modelliert.

Baujahr und Heizträger sind modellierte Schätzwerte auf Basis der Gebäudedaten.

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Heizlast & Auslegung im Einfamilienhaus

Ein typisches Einfamilienhaus in Greifswald hat eine geschätzte Heizlast von rund 11,8 kW (mittlere 50 %: 8,919,5 kW) im unsanierten Zustand. Als grobe Orientierung passt dazu eine Wärmepumpe der Leistungsklasse um 12 kW – die genaue Auslegung hängt vom Sanierungszustand ab.

< 10 kW36%
10–15 kW28%
15–20 kW11%
20–30 kW15%
≥ 30 kW9%

Heizträger in Greifswald heute

Die geschätzte Verteilung der Energieträger zeigt, wie groß das Umstellungspotenzial auf eine Wärmepumpe ist:

Gas80%
Öl0%
Fernwärme19%
Holz0%

Energieträger modelliert; der heutige Wärmepumpen-Bestand wird tendenziell unterschätzt.

In Greifswald stellt sich vor der Wärmepumpe eine Frage, die anderswo oft keine Rolle spielt: eigene Anlage oder Anschluss ans Wärmenetz? Geschätzt 19 % der Wohngebäude hängen bereits an der Fernwärme – ein für den Norden hoher Anteil, der die Ausgangslage prägt. Wenn Ihr Quartier versorgt ist oder in der kommunalen Wärmeplanung dafür vorgesehen wird, gehört der Netzanschluss ernsthaft in den Vergleich, bevor Sie in ein eigenes Gerät investieren. Für die große Gas-Mehrheit – geschätzt 80 % der Wohngebäude – bleibt die Wärmepumpe dagegen der naheliegende Weg aus dem fossilen Brennstoff. Was der Umstieg konkret kostet, wie viel von der bis zu 70 % hohen BEG-Förderung (allgemein, Stand 2026) auf Ihr Haus entfällt und welche Fachbetriebe Angebote liefern, prüfen Sie kostenlos über den Wärmepumpen-Check.

Wärmenetz oder eigene Wärmepumpe?

Der Fernwärme-Anteil ist in Greifswald zu groß, um ihn zu übergehen. Wo bereits ein Netz anliegt, spart der Anschluss das Außengerät, den Schallschutz und den Platz im Keller – dafür binden Sie sich an den Wärmemix und die Preisentwicklung des Versorgers. Die kommunale Wärmeplanung entscheidet in den kommenden Jahren, welche Straßenzüge dazukommen; diese Auskunft lohnt sich, bevor Sie sich festlegen. Für die geschätzt 80 % der Wohngebäude mit Gasheizung stellt sich diese Alternative selten – hier führt der Weg fast immer zur eigenen Wärmepumpe, zumal steigende CO₂-Preise fossile Wärme zusätzlich verteuern. Öl und Holz spielen im Greifswalder Bestand praktisch keine Rolle.

Moderate Heizlast, schlanke Auslegung

Wer sich für die eigene Anlage entscheidet, startet in Greifswald von einer günstigen Basis. Die typische Heizlast eines Einfamilienhauses liegt im unsanierten Zustand bei geschätzt 11,8 kW – ein moderater Wert, bei dem oft ein kleineres, günstigeres Gerät genügt. Geschätzt 36 % der Einfamilienhäuser bleiben sogar unter 10 kW, weitere 28 % liegen zwischen 10 und 15 kW; zusammen sind das rund zwei Drittel, die sich schlank auslegen lassen. Der Wärmebedarf erreicht im Median geschätzt 124 kWh/m²·a. Erst bei den Häusern ab 20 kW – geschätzt knapp ein Viertel – lohnt vorab ein genauer Blick auf die Vorlauftemperatur, die sich mit größeren Heizflächen oder einer gezielten Teilsanierung senken lässt. Auch im unsanierten Altbau erreichen moderne Wärmepumpen im Feld eine Jahresarbeitszahl um 3 (Fraunhofer ISE, allgemeine Felddaten) – aus einer Kilowattstunde Strom werden also rund drei Kilowattstunden Wärme. Beim Aufstellort ist die Stadt entspannt: Geschätzt 54 % der Einfamilienhäuser stehen frei, das Außengerät findet meist mit ausreichend Schallabstand Platz.

Vergleichsweise junger Bestand

Nur geschätzt 46 % der Greifswalder Wohngebäude stammen aus der Zeit vor 1979, gut die Hälfte also aus jüngeren Baujahren mit einem Schwerpunkt in den 1990er und 2000er Jahren. Dieser junge Kern bedeutet oft bessere Dämmung und niedrigere Vorlauftemperaturen – gute Voraussetzungen für eine Wärmepumpe ohne große Vorarbeiten. Der Gebäudemix teilt sich in geschätzt 45 % Einfamilienhäuser, 14 % Reihen- und Doppelhäuser sowie 40 % Mehrfamilienhäuser der Wohngebäude, ein für eine Universitätsstadt typisch hoher Mehrfamilienhaus-Anteil.

Ob sich für Ihr Haus der Fernwärmeanschluss oder die eigene Wärmepumpe eher rechnet, hängt von Ihrer Adresse ab, nicht vom Stadtdurchschnitt. Der kostenlose Wärmepumpen-Check von reduco schätzt für Ihr Greifswalder Gebäude Heizlast, mögliche Vorlauftemperatur und Förderhöhe – reduco ist dabei kein Berater vor Ort, sondern verbindet Datenanalyse mit einem Netzwerk geprüfter Fachbetriebe.

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Häufige Fragen

Das hängt vom Gebäude und den Netzkonditionen ab. Geschätzt 19 % der Greifswalder Wohngebäude hängen bereits an der Fernwärme – ein hoher Anteil. Wo ein Netz anliegt oder geplant ist, ist der Anschluss eine ernsthafte Alternative zur eigenen Anlage. Fragen Sie beim Versorger nach Verfügbarkeit und Preis und rechnen Sie beide Optionen gegen.

Weil die Heizlast moderat ausfällt: Für ein Einfamilienhaus liegt sie im unsanierten Zustand bei geschätzt 11,8 kW, und rund zwei Drittel der Häuser bleiben unter 15 kW. Bei solchen Werten reicht oft ein kleineres, günstigeres Gerät, und die Luft-Wasser-Wärmepumpe lässt sich schlank auslegen.

In vielen Fällen ja. Nur geschätzt 46 % der Wohngebäude stammen aus der Zeit vor 1979, der Bestand ist vergleichsweise jung. Auch im unsanierten Altbau sind Jahresarbeitszahlen um 3 realistisch (Fraunhofer ISE, allgemein); entscheidend ist, die Vorlauftemperatur über größere Heizflächen oder eine Teilsanierung zu senken.

Geschätzt heizen 80 % der Wohngebäude mit Gas und 19 % über Fernwärme; Öl und Holz spielen praktisch keine Rolle. Für die Gas-Mehrheit ist der Wechsel auf eine Wärmepumpe die relevante Entscheidung, für Fernwärme-Anschlüsse eher die Frage nach dem künftigen Wärmemix des Netzes.

Meist ja. Geschätzt 54 % der Greifswalder Einfamilienhäuser stehen frei, sodass sich das Außengerät mit ausreichend Abstand zum Nachbarn und gutem Schallschutz aufstellen lässt. Bei Reihen- und Doppelhäusern (14 % der Wohngebäude) ist die Platzierung früher einzuplanen, in der Regel aber lösbar.

Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind bis zu 70 % Zuschuss möglich – bei niedrigen Haushaltseinkommen bis zu 80 % (Stand: BEG-Richtlinie Juli 2026), zusammengesetzt aus Grund-, Klimageschwindigkeits- und Einkommensbonus. Die konkrete Höhe hängt von Ihrer Situation ab und sollte vor dem Heizungstausch geklärt werden – der kostenlose Wärmepumpen-Check hilft dabei.

Kostenlos und unverbindlich über den Wärmepumpen-Check von reduco. Sie geben Ihr Gebäude an und erhalten bis zu 5 Angebote geprüfter Fachbetriebe aus der Region oder eine geförderte Beratung – ohne dass Sie mehrere Betriebe einzeln anfragen müssen.

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