Photovoltaik in Greifswald: Kosten, Ertrag & Angebote 2026
Photovoltaik in Greifswald: 97 % der Wohngebäude gut geeignet, rund 893 kWh je kWp im Jahr. Jetzt Kosten, Ertrag und Angebote für Ihr Dach prüfen.
893
kWh/kWp Ø-Ertrag
je installiertem Kilowatt-Peak
97 %
Dächer gut geeignet
sehr gut oder gut
170 MWp
Dach-PV-Potenzial
≈ 156 GWh/Jahr
15,8 kWp
Typisches EFH-Dach
≈ 13.990 kWh/Jahr
Solarertrag über das Jahr in Greifswald
Bei einer mittleren Globalstrahlung von 1.057 kWh/m² erreicht eine Anlage auf einem Wohngebäude in Greifswald im Median rund 893 kWh je installiertem Kilowatt-Peak pro Jahr. Die Erträge verteilen sich stark auf das Sommerhalbjahr:
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Typische PV-Anlage auf einem Einfamilienhaus in Greifswald
| Nutzbare Dachfläche (Median) | 79 m² |
| Passende Anlagengröße | 15,8 kWp |
| Erwarteter Jahresertrag | 13.990 kWh |
| Dächer mit ≥ 10 kWp Potenzial | 89 % |
Wie viel davon sich für Ihr konkretes Dach lohnt – inklusive Eigenverbrauch, Speicher, Amortisation und Einspeisevergütung – berechnet der kostenlose PV-Rechner weiter unten für Ihre Adresse.
Dachlandschaft in Greifswald
Die Dachformen bestimmen, wie einfach sich Module montieren lassen und welche Ausrichtung möglich ist. In Greifswald verteilen sich die Wohngebäude wie folgt (mittlere Dachneigung geneigter Dächer: 39°):
Im Juni erntet ein Greifswalder Dach seinen Rekord: rund 153,3 kWh für jedes installierte Kilowatt Peak. Im November sind es gerade 22,6 kWh – knapp ein Siebtel davon. Diese ausgeprägte Sommer-Winter-Spreizung entscheidet hier stärker über Kosten, Förderung und die Wahl des richtigen Angebots als die reine Modulzahl auf dem Dach. Denn wer die geballte Sommerernte selbst nutzt, statt sie billig einzuspeisen, verkürzt die Amortisationszeit spürbar. Was eine Anlage kostet, welchen Ertrag Ihr Dach bringt und welche Förderung 2026 greift, lässt sich für Ihre Adresse in wenigen Minuten prüfen.
Wohin mit dem Juni-Überschuss?
Übers Jahr summiert sich der Ertrag auf etwa 893 kWh je kWp, getragen von einer Globalstrahlung um 1.057 kWh je m². Ein durchschnittliches Einfamilienhaus-Dach – geschätzt rund 15,8 kWp auf etwa 79 m² nutzbarer Fläche – erzeugt damit im Jahr grob 13.990 kWh (Modellwert, unsaniert). Der Haken liegt in der Kurve: Von April bis August fällt in Greifswald so viel Strom an, dass ein normaler Haushalt ihn kaum zeitgleich verbrauchen kann. Ohne Speicher fließt dieser Überschuss für etwa 7–8 ct je kWh ins Netz (allgemeine Marktwerte 2026), während Sie abends und im Winter rund 35 ct je kWh zukaufen. Weil Eigenverbrauch damit fast immer mehr wert ist als die Einspeisung (allgemeiner Grundsatz), ist gerade die steile Juni-Spitze das stärkste Argument für einen Speicher.
- PV allein: meist rund 25–30 % Eigenverbrauch
- PV plus Speicher: häufig 55–70 %
- PV plus Speicher und Wärmepumpe oder Wallbox: bis etwa 80 %
Diese Spannen sind allgemeine Richtwerte, keine lokalen Messwerte – sie zeigen aber, warum in einem so kopflastigen Ertragsprofil oft die Batterie mehr bringt als zusätzliche Module.
Dächer mit Platz für mehr als den Haushalt
Die bauliche Ausgangslage ist gut: 97 % der 6.963 Greifswalder Wohngebäude gelten als gut oder sehr gut für Photovoltaik geeignet, bei einer mittleren Dachneigung von 39° – nah am günstigen Bereich dieser Breitengrade (allgemeiner Richtwert 30–35 Grad). 66 % der Wohngebäude tragen ein Satteldach, 15 % ein Flachdach, 9 % ein Walmdach, 3 % ein Pultdach (jeweils Anteil der Wohngebäude). Satteldächer erlauben eine günstige Aufdach-Montage, Flachdächer die freie Südaufständerung. Auf 89 % der Wohngebäude passt eine Anlage ab 10 kWp – groß genug, um neben dem Haushalt auch eine Wärmepumpe oder ein E-Auto mitzuversorgen. Zusammengerechnet ergibt sich ein Dach-Potenzial von rund 170 MWp oder etwa 156 GWh Solarstrom im Jahr, rechnerisch rund 3 kWp je Einwohner.
Vom Richtwert zu Ihrem Angebot
Mit einem Gebäudemix aus 45 % Einfamilienhäusern, 14 % Reihen- und Doppelhäusern und 40 % Mehrfamilienhäusern (jeweils Anteil der Wohngebäude) verteilt sich das Potenzial in Greifswald auf viele Eigenheimdächer und zugleich einen hohen Anteil größerer Objekte, bei denen sich Mieterstrom oder Volleinspeisung rechnen kann. Wie steil Ihre eigene Juni-Spitze ausfällt und wie viel davon im Haus bleibt, hängt von Ausrichtung, Neigung und Verschattung ab. Der kostenlose PV-Rechner von reduco schätzt für Ihre Adresse Ertrag, sinnvolle Anlagengröße, Speicherbedarf und Eigenverbrauch und verbindet Sie auf Wunsch mit geprüften Fachbetrieben aus dem Netzwerk. reduco betreibt keinen eigenen Handwerksbetrieb vor Ort, sondern liefert die datenbasierte Analyse und die Vermittlung – prüfen Sie Ihr Dach in wenigen Minuten mit dem kostenlosen PV-Rechner.
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Häufige Fragen
Die nördliche Lage sorgt für lange, helle Sommertage und kurze, dunkle Wintertage. Konkret liefert jedes kWp im Juni rund 153,3 kWh, im November nur etwa 22,6 kWh – fast das Siebenfache. Für die Planung heißt das: Der Sommerstrom ist der eigentliche Wert, den es über Eigenverbrauch und Speicher zu heben gilt.
Im Mittel rechnet die Datenanalyse mit rund 893 kWh je kWp und Jahr, gestützt auf eine Globalstrahlung um 1.057 kWh je m². Das ist ein solider Wert für die Ostseeküste. Ihr tatsächlicher Ertrag hängt von Ausrichtung, Neigung und Verschattung Ihres Dachs ab – der PV-Rechner ermittelt ihn für Ihre Adresse.
Bei einer so kopflastigen Ertragskurve – im Juni rund 153,3, im November nur etwa 22,6 kWh je kWp – bleibt ohne Speicher viel Sommerstrom ungenutzt. Ein Speicher hebt den Eigenverbrauch typischerweise von 25–30 % auf 55–70 % (allgemeine Richtwerte). Ob sich das für Sie rechnet, zeigt der Rechner anhand Ihres Verbrauchs.
Die Kosten hängen vor allem von der Anlagengröße ab. Ein typisches Einfamilienhaus in Greifswald erreicht geschätzt rund 15,8 kWp auf etwa 79 m² nutzbarer Dachfläche. Für private Anlagen fällt beim Kauf seit 2023 keine Mehrwertsteuer an (0 % MwSt, allgemeine Regelung). Konkrete Preise unterscheiden sich je nach Dach, Speicher und Betrieb – belastbar werden sie erst mit echten Angeboten.
Am schnellsten über den kostenlosen PV-Rechner von reduco: Sie geben Ihre Adresse ein, erhalten eine datenbasierte Ersteinschätzung zu Ertrag, Anlagengröße und Eigenverbrauch und werden auf Wunsch an geprüfte Fachbetriebe aus dem Netzwerk vermittelt. reduco ist dabei kein Installateur vor Ort, sondern Datenanalyse und Vermittlung – die Angebote kommen von den Fachbetrieben.
Die Chancen stehen gut: 97 % der Greifswalder Wohngebäude gelten als gut oder sehr gut geeignet, und auf 89 % ist eine Anlage ab 10 kWp möglich. Ob Ihr konkretes Dach dazugehört, entscheiden Ausrichtung, Neigung und Verschattung. Der PV-Rechner prüft das für Ihre Adresse und schätzt den passenden Ertrag.
