Energieberatung in Niedersachsen
Energieberatung in Niedersachsen: Für 90 Städte mit zusammen 4.441.035 Einwohnern zeigen wir echte Gebäude- und Bestandsdaten aus amtlichen 3D-Gebäudemodellen – plus kostenlosen Check für Ihre Adresse.
Gebäude in Klasse F–H: die Spannweite in Niedersachsen
Im Median liegen rund 68 % der Wohngebäude der analysierten Städte in den Effizienzklassen F bis H. Den größten Sanierungsstau zeigt Einbeck mit 94 %, den kleinsten Neu Wulmstorf mit 41 % – entsprechend unterschiedlich fällt der sinnvolle erste Sanierungsschritt aus.
| Höchster Sanierungsbedarf | Gebäude in Klasse F–H | Einwohner |
|---|---|---|
| Einbeck | 94 % | 29.751 |
| Northeim | 92 % | 27.326 |
| Osterode am Harz | 92 % | 21.598 |
| Goslar | 90 % | 47.419 |
| Göttingen | 88 % | 127.259 |
Gebäudebestand in Niedersachsen: was die Daten zeigen
Die Auswertung umfasst 1.057.404 Wohngebäude, davon 69 % Einfamilienhäuser, 16 % Reihenhäuser und 15 % Mehrfamilienhäuser. 59 % stammen aus der Zeit vor 1979. 70 % der Wohngebäude liegen rechnerisch in den Effizienzklassen F bis H – genau der Bereich, für den ab 2027 die neue Energieausweis-Skala und die EU-Vorgaben zu den schlechtesten Gebäuden greifen.
Der mittlere U-Wert der Außenwände liegt bei 1 W/(m²·K); der heutige Neubau-Anspruch liegt bei 0,24 W/(m²·K). Ein durchschnittliches Einfamilienhaus in Niedersachsen hat rund 201 m² Wohnfläche und einen Endenergiebedarf von 208 kWh/m² im Jahr, bei einem Heizwärmebedarf von 149 kWh/m². Diese drei Zahlen bestimmen, welche Einzelmaßnahme im individuellen Sanierungsfahrplan zuerst steht.
Häufige Fragen zu Energieberatung in Niedersachsen
- Wie viele Gebäude in Niedersachsen sind sanierungsbedürftig?
- 70 % der Wohngebäude in Niedersachsen liegen rechnerisch in den Effizienzklassen F bis H, 59 % stammen aus der Zeit vor 1979. Der mittlere U-Wert der Außenwände beträgt 1 W/(m²·K) gegenüber 0,24 W/(m²·K) im heutigen Neubau.
- Was verbraucht ein Einfamilienhaus in Niedersachsen?
- Ein durchschnittliches Einfamilienhaus in Niedersachsen hat rund 201 m² Wohnfläche und einen Endenergiebedarf von etwa 208 kWh/m² im Jahr – bei einem Heizwärmebedarf von 149 kWh/m². Der konkrete Wert Ihres Gebäudes hängt von Baujahr, Hüllfläche und Heiztechnik ab.
- Welche Maßnahme lohnt sich in Niedersachsen zuerst?
- Bei einem mittleren Wand-U-Wert von 1 W/(m²·K) und 59 % Vorkriegs- und Nachkriegsbestand ist die Gebäudehülle in Niedersachsen in der Regel der erste Hebel. Die verbindliche Reihenfolge legt ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) fest, der zugleich den Förderbonus sichert.
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