Wärmepumpe in Niedersachsen
Wärmepumpe in Niedersachsen: Für 90 Städte mit zusammen 4.441.035 Einwohnern zeigen wir echte Gebäude- und Bestandsdaten aus amtlichen 3D-Gebäudemodellen – plus kostenlosen Check für Ihre Adresse.
Wohngebäude vor 1979: die Spannweite in Niedersachsen
In den analysierten Städten stammen im Median rund 57 % der Wohngebäude aus der Zeit vor 1979 – vor der ersten Wärmeschutzverordnung. Am höchsten ist der Altbau-Anteil mit 93 % in Einbeck, am niedrigsten mit 19 % in Cloppenburg. Je älter der Bestand, desto wichtiger werden Heizlast-Prüfung und Vorlauftemperatur vor dem Umstieg.
| Ältester Bestand | Wohngebäude vor 1979 | Einwohner |
|---|---|---|
| Einbeck | 93 % | 29.751 |
| Osterode am Harz | 90 % | 21.598 |
| Northeim | 89 % | 27.326 |
| Göttingen | 87 % | 127.259 |
| Springe | 85 % | 28.669 |
Gebäudebestand in Niedersachsen: was die Daten zeigen
Die Auswertung umfasst 1.057.404 Wohngebäude, davon 69 % Einfamilienhäuser, 16 % Reihenhäuser und 15 % Mehrfamilienhäuser. 59 % des Bestands stammt aus der Zeit vor 1979, also vor der ersten Wärmeschutzverordnung – für diese Gebäude entscheidet die erreichbare Vorlauftemperatur darüber, ob eine Wärmepumpe wirtschaftlich läuft. Häufigster Energieträger ist derzeit Gas mit 95 % der Wohngebäude.
Die typische Heizlast eines Einfamilienhauses in Niedersachsen liegt bei 21 kW, das mittlere Feld reicht von 14 kW bis 30 kW. 31 % der Einfamilienhäuser liegen unter 15 kW – die Bandbreite, in der Standard-Luft-Wasser-Wärmepumpen ohne Sonderauslegung arbeiten. Der rechnerische Heizwärmebedarf beträgt im Mittel 149 kWh/m² und Jahr.
Häufige Fragen zu Wärmepumpe in Niedersachsen
- Welche Wärmepumpen-Leistung brauche ich in Niedersachsen?
- Die typische Heizlast eines Einfamilienhauses in Niedersachsen liegt bei rund 21 kW, mit einem mittleren Feld von 14 bis 30 kW. 31 % der Einfamilienhäuser liegen unter 15 kW. Verbindlich ist immer eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 für Ihr konkretes Gebäude.
- Lohnt sich eine Wärmepumpe im Altbau in Niedersachsen?
- 59 % der Wohngebäude in Niedersachsen stammen aus der Zeit vor 1979. Entscheidend ist nicht das Baujahr selbst, sondern die Vorlauftemperatur, mit der das Gebäude im Auslegungsfall warm wird. Bei rund 149 kWh/m² Heizwärmebedarf im Mittel sind Heizkörpertausch oder Teildämmung oft die günstigere Vorbereitung als eine überdimensionierte Anlage.
- Womit wird in Niedersachsen aktuell geheizt?
- Häufigster Energieträger im Wohngebäudebestand von Niedersachsen ist Gas mit 95 %. Die vollständige Verteilung über Gas, Heizöl, Fernwärme, Holz und Strom zeigen die einzelnen Stadtseiten – sie bestimmt, wie hoch die Einsparung beim Umstieg ausfällt.
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