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Energieberatung · Nordrhein-Westfalen

Energieberatung in Lohmar: Kosten, Förderung & Ablauf 2026

In Lohmar sind 86 % der Wohngebäude Einfamilienhäuser – meist in Eigentümerhand. Ablauf, Kosten und BAFA-Förderung der Energieberatung jetzt fürs Haus prüfen.

71 %

Klasse F–H

hoher Sanierungsbedarf, geschätzt

57 %

Gebäude vor 1979

unsaniert oft Klasse E–H

203

kWh/m²·a Endenergie

Median, unsaniert

179 m²

Ø Wohnfläche EFH

Bezug für Kostenschätzung

Geschätzte Energieeffizienzklassen in Lohmar

Im unsanierten Modellzustand liegen rund 71 % der Wohngebäude in Lohmar in einer der schlechten Effizienzklassen F, G oder H – dort ist der Sanierungshebel am größten:

Klasse A+0%Klasse A0%Klasse B0%Klasse C0%Klasse D8%Klasse E21%Klasse F19%Klasse G26%Klasse H26%
Geschätzte Energieeffizienzklassen der Wohngebäude in Lohmar (unsaniert modelliert, GEG-Bänder) · Basis: energetische Gebäudemodellierung.

Effizienzklassen unsaniert modelliert (GEG-Bänder); real sanierte Gebäude liegen besser.

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Wo eine Sanierung in Lohmar ansetzt

Ø Wand-U-Wert (unsaniert)0,98 W/m²·K
Zielwert nach Sanierung≈ 0,20 W/m²·K
Heizwärmebedarf (Median)150 kWh/m²·a
Typische Wohnfläche EFH179 m²

Ein hoher Wand-U-Wert zeigt großes Einsparpotenzial durch eine Fassaden- oder Dachdämmung. Was sich für Ihr konkretes Gebäude lohnt – Reihenfolge, Kosten, Förderung und Amortisation – berechnet der kostenlose Sanierungs-Check weiter unten für Ihre Adresse.

vor 19195%1919–19480%1949–19574%1958–196818%1969–197830%1979–19909%1991–200025%2001–20115%2012–20154%ab 20160%
Baualtersstruktur der Wohngebäude in Lohmar (Anteil je Baujahrsklasse) · Basis: amtliche 3D-Gebäudedaten, Baujahr modelliert.

In Lohmar entscheidet der Einfamilienhaus-Eigentümer selbst

Kaum eine Stadt im Rhein-Sieg-Kreis ist so klar vom Einfamilienhaus geprägt wie Lohmar: 86 % der rund 10.150 Wohngebäude sind freistehende Einzelhäuser, nur 9 % Reihen- oder Doppelhäuser und 6 % Mehrfamilienhäuser (jeweils Anteil der Wohngebäude). Energieberatung ist hier deshalb fast immer Privatsache einzelner Eigentümer, die allein über ihr Dach, ihre Fassade und ihre Heizung entscheiden. Der übliche Einstieg ist eine geförderte Energieberatung mit individuellem Sanierungsfahrplan (iSFP): Die BAFA bezuschusst das Beratungshonorar bundesweit mit 50 %, sodass für ein Eigenheim meist nur ein niedriger dreistelliger Eigenanteil bleibt. Einen passenden, förderberechtigten Berater finden Sie über den kostenlosen Sanierungs-Check am Ende dieser Seite – er wertet Ihr Lohmarer Gebäude datenbasiert aus und vermittelt auf Wunsch mehrere Angebote.

Jüngerer Bestand: oft zählt die Heiztechnik mehr als die Vollsanierung

Anders als viele Nachbarorte hat Lohmar einen vergleichsweise jungen Gebäudebestand. 57 % der Wohngebäude stammen aus der Zeit vor 1979 – die übrigen 43 % sind neuer, und ein besonders kräftiger Jahrgang fällt in die 1990er: 25 % aller Wohngebäude entstanden zwischen 1991 und 2000, als bereits verschärfte Dämmvorschriften galten. Für diese Häuser ist selten eine Vollsanierung der richtige Weg. Hier geht es eher um den Feinschliff – vor allem um den Wechsel von einem alten Gas- oder Ölkessel auf eine Wärmepumpe, deren Vorlauftemperatur eine bereits ordentlich gedämmte Hülle mitträgt. Eine Beratung klärt in diesem Fall vor allem, ob die Heizlast passt und welche Vorarbeiten – etwa größere Heizflächen – nötig sind.

Der größere Sanierungshebel liegt beim älteren Teil des Bestands. 30 % aller Wohngebäude stammen aus den 1970ern (1969–1978), weitere 18 % aus den Nachkriegsjahren 1958–1968. Diese Baujahrgänge dominieren die schwachen Effizienzklassen: Geschätzt und im unsanierten Zustand erreichen 71 % der Lohmarer Wohngebäude nur F, G oder H – 26,4 % sogar Klasse H und 25,7 % Klasse G, während lediglich 7,8 % Klasse D und 0,1 % Klasse C schaffen. Der geschätzte mittlere Wand-U-Wert von 0,98 W/m²·K liegt dort rund fünfmal über dem allgemeinen Zielwert von etwa 0,20 W/m²·K für gedämmte Außenwände. Bei einer für Lohmar typischen Einfamilienhaus-Wohnfläche von 179 m² und einem geschätzten Median-Endenergiekennwert von 203 kWh/m²·a im unsanierten Zustand summiert sich das zu einer hohen Jahresrechnung. Für diese Häuser gilt die klassische Reihenfolge: erst Hülle – Dach, Fassade, Fenster –, dann eine passend und kleiner dimensionierte Heizung.

Förderung 2026 und Ihr nächster Schritt

Welcher Weg für Ihr Haus sinnvoll ist, hängt vom Baujahr ab – die Förderkulisse ist aber für beide Fälle attraktiv. Allgemein und bundesweit gilt: Die BAFA bezuschusst Einzelmaßnahmen an der Hülle (BEG-EM) mit 15 %, ein iSFP hebt die Sätze um weitere 5 % an, für den Tausch alter fossiler Heizungen sind über die KfW (Programme 261/458) bis zu 70 % möglich, und §35c EStG erlaubt alternativ 20 % Steuerbonus über drei Jahre. Ob sich bei Ihrem Gebäude zuerst die Dämmung oder direkt die Wärmepumpe rechnet, entscheidet der tatsächliche Zustand. Der kostenlose Sanierungs-Check analysiert Ihre Lohmarer Adresse datenbasiert, zeigt Reihenfolge, grobe Kosten und Förderung und vermittelt auf Wunsch an geprüfte Energieberater aus dem reduco-Netzwerk.

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Häufige Fragen

Am einfachsten über den kostenlosen Sanierungs-Check: Er ist unverbindlich, wertet Ihr Lohmarer Gebäude datenbasiert aus und vermittelt auf Wunsch bis zu 5 Angebote geprüfter Energieberater oder eine geförderte Vor-Ort-Beratung mit iSFP für Ihre Adresse.

Ja, aber mit anderem Fokus. 25 % der Lohmarer Wohngebäude stammen aus den Jahren 1991–2000 und haben schon eine brauchbare Dämmung. Bei diesen Häusern lohnt die Beratung vor allem, um den Umstieg auf eine Wärmepumpe vorzubereiten: Heizlast prüfen, Heizflächen bewerten, Förderung sichern. Eine teure Komplettsanierung ist hier meist nicht nötig.

Meist die Gebäudehülle. In den vor 1979 errichteten Häusern liegt der geschätzte mittlere Wand-U-Wert bei 0,98 W/m²·K und damit rund fünfmal über dem allgemeinen Zielwert von etwa 0,20 W/m²·K. Fassaden-, Dach- und Fensterdämmung senken den Verbrauch am stärksten – erst danach sollte die Heiztechnik passend und kleiner dimensioniert werden.

Der Preis richtet sich nach Gebäudegröße und Aufwand. Bundesweit übernimmt die BAFA 50 % des förderfähigen Beratungshonorars, sodass für ein Einfamilienhaus in der Regel nur ein niedriger dreistelliger Eigenanteil bleibt. Da Lohmar zu 86 % aus Einfamilienhäusern besteht, ist genau dieser Fall hier der Normalfall. Den konkreten Eigenanteil nennt Ihnen der vermittelte Berater vorab.

Allgemein und bundesweit: Die BAFA bezuschusst Einzelmaßnahmen (BEG-EM) mit 15 %, ein iSFP bringt 5 % Bonus, für den Austausch alter fossiler Heizungen sind über die KfW (261/458) bis zu 70 % möglich, und §35c EStG erlaubt 20 % Steuerbonus über drei Jahre. Diese Sätze gelten deutschlandweit, nicht speziell für Lohmar.

Modelliert und im unsanierten Zustand liegt der Median-Heizwärmebedarf in Lohmar bei 150 kWh/m²·a und die Endenergie bei 203 kWh/m²·a über alle Wohngebäude. Bei einer typischen Einfamilienhaus-Wohnfläche von 179 m² wirkt sich das deutlich auf die Jahreskosten aus. Ihr realer Wert kann abweichen – der Sanierungs-Check schätzt ihn für Ihre konkrete Adresse.

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