Energieberatung in Schleswig-Holstein
Energieberatung in Schleswig-Holstein: Für 21 Städte mit zusammen 1.211.541 Einwohnern zeigen wir echte Gebäude- und Bestandsdaten aus amtlichen 3D-Gebäudemodellen – plus kostenlosen Check für Ihre Adresse.
Gebäude in Klasse F–H: die Spannweite in Schleswig-Holstein
Im Median liegen rund 71 % der Wohngebäude der analysierten Städte in den Effizienzklassen F bis H. Den größten Sanierungsstau zeigt Itzehoe mit 94 %, den kleinsten Kaltenkirchen mit 43 % – entsprechend unterschiedlich fällt der sinnvolle erste Sanierungsschritt aus.
Gebäudebestand in Schleswig-Holstein: was die Daten zeigen
Die Auswertung umfasst 234.907 Wohngebäude, davon 55 % Einfamilienhäuser, 25 % Reihenhäuser und 19 % Mehrfamilienhäuser. 65 % stammen aus der Zeit vor 1979. 73 % der Wohngebäude liegen rechnerisch in den Effizienzklassen F bis H – genau der Bereich, für den ab 2027 die neue Energieausweis-Skala und die EU-Vorgaben zu den schlechtesten Gebäuden greifen.
Der mittlere U-Wert der Außenwände liegt bei 1 W/(m²·K); der heutige Neubau-Anspruch liegt bei 0,24 W/(m²·K). Ein durchschnittliches Einfamilienhaus in Schleswig-Holstein hat rund 156 m² Wohnfläche und einen Endenergiebedarf von 242 kWh/m² im Jahr, bei einem Heizwärmebedarf von 163 kWh/m². Diese drei Zahlen bestimmen, welche Einzelmaßnahme im individuellen Sanierungsfahrplan zuerst steht.
Häufige Fragen zu Energieberatung in Schleswig-Holstein
- Wie viele Gebäude in Schleswig-Holstein sind sanierungsbedürftig?
- 73 % der Wohngebäude in Schleswig-Holstein liegen rechnerisch in den Effizienzklassen F bis H, 65 % stammen aus der Zeit vor 1979. Der mittlere U-Wert der Außenwände beträgt 1 W/(m²·K) gegenüber 0,24 W/(m²·K) im heutigen Neubau.
- Was verbraucht ein Einfamilienhaus in Schleswig-Holstein?
- Ein durchschnittliches Einfamilienhaus in Schleswig-Holstein hat rund 156 m² Wohnfläche und einen Endenergiebedarf von etwa 242 kWh/m² im Jahr – bei einem Heizwärmebedarf von 163 kWh/m². Der konkrete Wert Ihres Gebäudes hängt von Baujahr, Hüllfläche und Heiztechnik ab.
- Welche Maßnahme lohnt sich in Schleswig-Holstein zuerst?
- Bei einem mittleren Wand-U-Wert von 1 W/(m²·K) und 65 % Vorkriegs- und Nachkriegsbestand ist die Gebäudehülle in Schleswig-Holstein in der Regel der erste Hebel. Die verbindliche Reihenfolge legt ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) fest, der zugleich den Förderbonus sichert.
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