Wärmepumpe in Schleswig-Holstein
Wärmepumpe in Schleswig-Holstein: Für 21 Städte mit zusammen 1.211.541 Einwohnern zeigen wir echte Gebäude- und Bestandsdaten aus amtlichen 3D-Gebäudemodellen – plus kostenlosen Check für Ihre Adresse.
Wohngebäude vor 1979: die Spannweite in Schleswig-Holstein
In den analysierten Städten stammen im Median rund 62 % der Wohngebäude aus der Zeit vor 1979 – vor der ersten Wärmeschutzverordnung. Am höchsten ist der Altbau-Anteil mit 86 % in Itzehoe, am niedrigsten mit 25 % in Kaltenkirchen. Je älter der Bestand, desto wichtiger werden Heizlast-Prüfung und Vorlauftemperatur vor dem Umstieg.
Gebäudebestand in Schleswig-Holstein: was die Daten zeigen
Die Auswertung umfasst 234.907 Wohngebäude, davon 55 % Einfamilienhäuser, 25 % Reihenhäuser und 19 % Mehrfamilienhäuser. 65 % des Bestands stammt aus der Zeit vor 1979, also vor der ersten Wärmeschutzverordnung – für diese Gebäude entscheidet die erreichbare Vorlauftemperatur darüber, ob eine Wärmepumpe wirtschaftlich läuft. Häufigster Energieträger ist derzeit Gas mit 83 % der Wohngebäude.
Die typische Heizlast eines Einfamilienhauses in Schleswig-Holstein liegt bei 17 kW, das mittlere Feld reicht von 12 kW bis 24 kW. 38 % der Einfamilienhäuser liegen unter 15 kW – die Bandbreite, in der Standard-Luft-Wasser-Wärmepumpen ohne Sonderauslegung arbeiten. Der rechnerische Heizwärmebedarf beträgt im Mittel 163 kWh/m² und Jahr.
Häufige Fragen zu Wärmepumpe in Schleswig-Holstein
- Welche Wärmepumpen-Leistung brauche ich in Schleswig-Holstein?
- Die typische Heizlast eines Einfamilienhauses in Schleswig-Holstein liegt bei rund 17 kW, mit einem mittleren Feld von 12 bis 24 kW. 38 % der Einfamilienhäuser liegen unter 15 kW. Verbindlich ist immer eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 für Ihr konkretes Gebäude.
- Lohnt sich eine Wärmepumpe im Altbau in Schleswig-Holstein?
- 65 % der Wohngebäude in Schleswig-Holstein stammen aus der Zeit vor 1979. Entscheidend ist nicht das Baujahr selbst, sondern die Vorlauftemperatur, mit der das Gebäude im Auslegungsfall warm wird. Bei rund 163 kWh/m² Heizwärmebedarf im Mittel sind Heizkörpertausch oder Teildämmung oft die günstigere Vorbereitung als eine überdimensionierte Anlage.
- Womit wird in Schleswig-Holstein aktuell geheizt?
- Häufigster Energieträger im Wohngebäudebestand von Schleswig-Holstein ist Gas mit 83 %. Die vollständige Verteilung über Gas, Heizöl, Fernwärme, Holz und Strom zeigen die einzelnen Stadtseiten – sie bestimmt, wie hoch die Einsparung beim Umstieg ausfällt.
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