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Photovoltaik · Nordrhein-Westfalen

Photovoltaik in Kamen: Kosten, Ertrag & Angebote 2026

In Kamen entfallen 4,5 kWp Solarpotenzial auf jeden Einwohner. Prüfen Sie Kosten, Ertrag und Förderung für Ihr Dach und holen Sie jetzt kostenlos Angebote ein.

920

kWh/kWp Ø-Ertrag

je installiertem Kilowatt-Peak

98 %

Dächer gut geeignet

sehr gut oder gut

189 MWp

Dach-PV-Potenzial

≈ 176 GWh/Jahr

16,2 kWp

Typisches EFH-Dach

≈ 14.970 kWh/Jahr

Solarertrag über das Jahr in Kamen

Bei einer mittleren Globalstrahlung von 1.120 kWh/m² erreicht eine Anlage auf einem Wohngebäude in Kamen im Median rund 920 kWh je installiertem Kilowatt-Peak pro Jahr. Die Erträge verteilen sich stark auf das Sommerhalbjahr:

JanFebMärAprMaiJunJul140AugSepOktNovDez
Mittlerer Solarertrag je kWp und Monat in Kamen (kWh/kWp) · Basis: Dachausrichtung & -neigung aus 3D-Gebäudedaten, PVGIS-Methodik.

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Typische PV-Anlage auf einem Einfamilienhaus in Kamen

Nutzbare Dachfläche (Median)81 m²
Passende Anlagengröße16,2 kWp
Erwarteter Jahresertrag14.970 kWh
Dächer mit ≥ 10 kWp Potenzial81 %

Wie viel davon sich für Ihr konkretes Dach lohnt – inklusive Eigenverbrauch, Speicher, Amortisation und Einspeisevergütung – berechnet der kostenlose PV-Rechner weiter unten für Ihre Adresse.

Dachlandschaft in Kamen

Die Dachformen bestimmen, wie einfach sich Module montieren lassen und welche Ausrichtung möglich ist. In Kamen verteilen sich die Wohngebäude wie folgt (mittlere Dachneigung geneigter Dächer: 38°):

Satteldach63%
Flachdach6%
Walmdach2%
Pultdach4%

Fast jedes Dach in Kamen taugt für Solar: 98 % der 10.044 Wohngebäude gelten laut Gebäudedaten als gut oder sehr gut geeignet – ein Spitzenwert, der die Standortfrage praktisch erledigt und den Blick auf Auslegung und Wirtschaftlichkeit lenkt. Passend dazu ist auch die Menge an Dachfläche üppig: Auf jeden der 42.319 Einwohner entfallen rechnerisch rund 4,5 kWp Dach-PV-Potenzial, überdurchschnittlich viel. Über alle Wohngebäude summiert sich das auf rund 189 MWp, die etwa 176 GWh Solarstrom pro Jahr liefern könnten. Für Ihre Entscheidung zählt davon nur ein Ausschnitt – Ihr Dach –, doch er fällt hier statistisch großzügig aus. Wichtiger als der Jahreswert ist deshalb, wie Sie diese Reserve konkret nutzen.

Warum die Auslegung dem Sommer folgen muss

Die zweite Besonderheit steckt im Jahresverlauf. Kamen erzeugt im Mittel rund 920 kWh je installiertem kWp, getragen von einer Globalstrahlung um 1.120 kWh je m². Entscheidender als dieser Jahreswert ist aber die ausgeprägte Spreizung zwischen Sommer und Winter: Im Juli liefert jedes kWp rund 140,2 kWh, im Januar dagegen nur etwa 25,4 kWh und im Dezember rund 28,8 kWh. Zwischen Mai und August (132,4 / 119,4 / 140,2 / 104,6 kWh je kWp) ballt sich der Ertrag so stark, dass die eigentliche Frage nicht lautet, wie viel Ihr Dach im Jahr produziert, sondern wie viel dieses Sommerstroms Sie im Haus halten. Denn jede selbst genutzte Kilowattstunde spart rund 35 ct Netzbezug, während die Einspeisung nur etwa 7 bis 8 ct bringt (allgemeine Marktwerte 2026). Ein Speicher, eine Wärmepumpe oder eine Wallbox verschieben genau diesen Sommerüberschuss in Zeiten, in denen Sie ihn brauchen – und heben die Rendite meist stärker als zusätzliche Module.

Große Dächer mit Reserve

Ein durchschnittliches Kamener Einfamilienhaus bietet nach den Gebäudedaten geschätzt rund 81 m² nutzbare Dachfläche. Das trägt eine modellierte Anlage von etwa 16,2 kWp mit rund 14.970 kWh Jahresertrag – ein Vielfaches der 4.000 bis 4.500 kWh, die ein Haushalt selbst verbraucht (allgemeiner Richtwert). Diese Reserve ist der eigentliche Hebel: Auf 81 % der Wohngebäude ist eine Anlage ab 10 kWp möglich, also groß genug, um neben dem Haushalt auch Speicher, Wärmepumpe und Ladepunkt mitzuversorgen. Der Gebäudemix passt dazu, mit 53 % Einfamilienhäusern, 22 % Reihen- oder Doppelhäusern und 25 % Mehrfamilienhäusern. Bei der Dachform dominiert eindeutig das Satteldach mit 63 % der Wohngebäude; Pultdächer machen 4 %, Flachdächer 6 % und Walmdächer 2 % aus, bei einer mittleren Neigung von rund 38°. Auf dem verbreiteten Satteldach ist die Aufdach-Montage in der bestehenden Ausrichtung meist die günstigste und schnellste Lösung.

Weil Ausrichtung, Verschattung und Ihr Verbrauchsprofil individuell sind, ersetzt keine dieser Durchschnittszahlen die Rechnung für Ihr Dach. Der kostenlose PV-Rechner von reduco schätzt für Ihre Adresse Ertrag, sinnvolle Anlagengröße, Speicherbedarf und Eigenverbrauch – und verbindet Sie auf Wunsch mit geprüften Fachbetrieben, die im Raum Kamen arbeiten. reduco betreibt keinen eigenen Handwerksbetrieb vor Ort, sondern liefert die datenbasierte Analyse und die Vermittlung.

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Häufige Fragen

Kostenlos und unverbindlich über den PV-Rechner von reduco: Sie geben Ihre Adresse ein und erhalten eine Ertrags- und Wirtschaftlichkeitsschätzung für Ihr Dach. Auf Wunsch werden Sie mit bis zu 5 geprüften Fachbetrieben im Raum Kamen verbunden oder erhalten eine geförderte Beratung.

Weil sich der Ertrag stark auf den Sommer konzentriert – im Juli rund 140,2, im Januar nur etwa 25,4 kWh je kWp –, bleibt ohne Speicher viel Solarstrom ungenutzt. Ein Speicher hebt den Eigenverbrauch typischerweise von 25 bis 30 % auf 55 bis 70 % (allgemeine Richtwerte). Ob sich das für Sie rechnet, hängt von Anlagengröße und Verbrauch ab; der Rechner zeigt es für Ihr Gebäude.

Im Mittel rechnet die Datenanalyse mit rund 920 kWh je kWp und Jahr, getragen von einer Globalstrahlung um 1.120 kWh je m². Der Wert schwankt stark übers Jahr: von etwa 140,2 kWh je kWp im Juli auf nur rund 28,8 kWh im Dezember. Ihr tatsächlicher Ertrag hängt von Ausrichtung, Neigung und Verschattung Ihres Dachs ab.

Ein durchschnittliches Einfamilienhaus bietet nach den Gebäudedaten geschätzt etwa 81 m² nutzbare Dachfläche – modelliert gut für rund 16,2 kWp und etwa 14.970 kWh im Jahr. Auf 81 % der Wohngebäude ist eine Anlage ab 10 kWp möglich. Weil das den reinen Haushaltsbedarf übersteigt, lohnt es sich, Speicher, Wärmepumpe oder Wallbox von Anfang an mitzudenken.

Die Chancen stehen sehr gut: 98 % der Kamener Wohngebäude gelten als gut oder sehr gut geeignet, und die mittlere Neigung von rund 38° ist für diese Lage günstig. 63 % tragen ein Satteldach, das sich unkompliziert belegen lässt. Ob Ihr Dach im Detail passt, prüft der PV-Rechner anhand Ihrer Adresse.

Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart rund 35 ct Netzbezug, während die Einspeisung nur etwa 7 bis 8 ct bringt (allgemeine Marktwerte 2026). Selbst genutzter Solarstrom ist damit rund vier- bis fünfmal so wertvoll. Gerade wegen der starken Sommerspitze in Kamen zielt eine gute Auslegung darauf, möglichst viel des Ertrags im Haus zu halten.

Die Preise hängen von Anlagengröße, Speicher und Dach ab; auf die Anschaffung fällt seit 2023 bundesweit 0 % Mehrwertsteuer an (allgemeine Regel). Kommunale Zuschüsse ändern sich laufend, daher nennen wir hier keine lokale Pauschale. Der kostenlose PV-Rechner schätzt Ertrag und Wirtschaftlichkeit für Ihr Gebäude und holt Angebote geprüfter Fachbetriebe ein.

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