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Photovoltaik · Nordrhein-Westfalen

Photovoltaik in Krefeld: Kosten, Ertrag & Angebote 2026

Photovoltaik in Krefeld: 95 % der Wohngebäude sind gut geeignet. Kosten, Ertrag & Förderung für Ihr Dach – jetzt kostenlos Angebote prüfen.

896

kWh/kWp Ø-Ertrag

je installiertem Kilowatt-Peak

95 %

Dächer gut geeignet

sehr gut oder gut

790 MWp

Dach-PV-Potenzial

≈ 716 GWh/Jahr

13,9 kWp

Typisches EFH-Dach

≈ 12.400 kWh/Jahr

Solarertrag über das Jahr in Krefeld

Bei einer mittleren Globalstrahlung von 1.086 kWh/m² erreicht eine Anlage auf einem Wohngebäude in Krefeld im Median rund 896 kWh je installiertem Kilowatt-Peak pro Jahr. Die Erträge verteilen sich stark auf das Sommerhalbjahr:

JanFebMärAprMai140JunJulAugSepOktNovDez
Mittlerer Solarertrag je kWp und Monat in Krefeld (kWh/kWp) · Basis: Dachausrichtung & -neigung aus 3D-Gebäudedaten, PVGIS-Methodik.

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Typische PV-Anlage auf einem Einfamilienhaus in Krefeld

Nutzbare Dachfläche (Median)69 m²
Passende Anlagengröße13,9 kWp
Erwarteter Jahresertrag12.400 kWh
Dächer mit ≥ 10 kWp Potenzial66 %

Wie viel davon sich für Ihr konkretes Dach lohnt – inklusive Eigenverbrauch, Speicher, Amortisation und Einspeisevergütung – berechnet der kostenlose PV-Rechner weiter unten für Ihre Adresse.

Dachlandschaft in Krefeld

Die Dachformen bestimmen, wie einfach sich Module montieren lassen und welche Ausrichtung möglich ist. In Krefeld verteilen sich die Wohngebäude wie folgt (mittlere Dachneigung geneigter Dächer: 39°):

Satteldach50%
Flachdach7%
Walmdach1%
Pultdach8%

Rechnerisch entfallen auf jeden Krefelder rund 3,4 kWp Dach-Photovoltaik-Potenzial – ein überdurchschnittlicher Wert, der zeigt, wie viel ungenutzte Dachfläche in der Stadt steckt. Über die 48.447 Wohngebäude und 231.406 Einwohner summiert sich das auf etwa 790 MWp, die im Jahr rund 716 GWh Solarstrom liefern könnten. Wenn Sie in Krefeld eine PV-Anlage planen, geht es deshalb selten um die Frage, ob sich Ihr Dach eignet, sondern darum, wie groß Sie sinnvoll bauen, was die Anlage kostet, welchen Ertrag und Eigenverbrauch Ihr Dach bringt und welche Förderung greift. Auf einem typischen Krefelder Dach ist meist deutlich mehr Anlage möglich, als der reine Haushaltsstrom erfordert – der erste Schritt ist, Ihr konkretes Dach zu prüfen und passende Angebote einzuholen.

Der Ertrag ballt sich im Sommerhalbjahr

Krefeld erreicht im Mittel etwa 896 kWh je installiertem kWp bei einer Globalstrahlung um 1.086 kWh je m² – solide Werte für Nordrhein-Westfalen. Auffällig ist aber, wie ungleich sich dieser Ertrag über das Jahr verteilt. Im Mai bringt jedes kWp rund 139,6 kWh, dazu kommen kräftige Sommermonate mit 117,3 kWh im August und 116 kWh im Juni. Der Dezember liefert dagegen nur etwa 18,4 kWh, der Januar 25,7 kWh. Zwischen der Mai-Spitze und dem schwächsten Wintermonat liegt damit mehr als das Siebenfache – eine ausgeprägtere Spreizung als an vielen anderen Standorten.

Für Ihre Wirtschaftlichkeit ist genau diese Kurve entscheidend. Der Sommerüberschuss droht sonst für nur etwa 7–8 ct je kWh ins Netz zu fließen (allgemeine Marktwerte 2026), während jede selbst genutzte Kilowattstunde rund 35 ct Netzbezug spart. Selbst genutzter Solarstrom ist damit vier- bis fünfmal so wertvoll wie eingespeister – Eigenverbrauch schlägt Einspeisung deutlich. Wer die kräftige Erzeugung von Mai bis August mit Speicher, Wärmepumpe oder Wallbox in verbrauchsstarke Stunden verschiebt, hebt den Eigenverbrauch von typisch 25–30 % auf 55–70 % (allgemeine Richtwerte). Gerade bei der Krefelder Sommerspitze lohnt es sich, diese Bausteine von Anfang an mitzudenken.

Fast jedes Dach eignet sich – nutzen Sie den Platz

Die gute Nachricht für die Auslegung: 95 % der Krefelder Wohngebäude gelten als gut oder sehr gut geeignet. Das ist ein überdurchschnittlicher Wert und erklärt, warum das Potenzial pro Kopf so hoch ausfällt. Die Dachformen spielen dabei mit – 50 % der Wohngebäude tragen ein Satteldach, 8 % ein Pultdach, 7 % ein Flachdach und 1 % ein Walmdach. Die mittlere Neigung von rund 39° liegt nah am Optimum dieser Breite (allgemeiner Richtwert 30–35°). Auf 66 % der Wohngebäude ist eine Anlage ab 10 kWp möglich.

Ein durchschnittliches Krefelder Einfamilienhaus bietet nach den Gebäudedaten geschätzt rund 69 m² nutzbare Dachfläche und trägt damit eine modellierte Anlage von etwa 13,9 kWp mit rund 12.400 kWh Jahresertrag (geschätzt, unsaniert). Das übersteigt den Haushaltsbedarf von typisch 4.000–4.500 kWh (allgemeiner Richtwert) um ein Vielfaches – ein weiterer Grund, den Eigenverbrauch über Speicher und flexible Verbraucher zu erhöhen, statt die Fläche zu verschenken.

Viel Potenzial auch auf größeren Dächern

Der Krefelder Gebäudebestand ist gemischt: 33 % der Wohngebäude sind Einfamilienhäuser, 38 % Reihen- oder Doppelhäuser und 29 % Mehrfamilienhäuser. Auf den größeren Dächern lohnt der Blick auf Mieterstrom-Modelle, bei denen mehrere Parteien den Solarstrom direkt vor Ort abnehmen – das erhöht den Eigenverbrauch ganz automatisch und macht die reichlich vorhandene Dachfläche produktiv.

Weil Ausrichtung, Verschattung und Ihr Verbrauchsprofil individuell sind, ersetzt keine Durchschnittszahl die Rechnung für Ihr konkretes Dach. Der kostenlose PV-Rechner von reduco schätzt für Ihre Krefelder Adresse Ertrag, sinnvolle Anlagengröße, Speicherbedarf und Eigenverbrauch – und verbindet Sie auf Wunsch mit geprüften Fachbetrieben. reduco betreibt dabei keinen eigenen Handwerksbetrieb, sondern liefert die datenbasierte Analyse und die Vermittlung.

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Häufige Fragen

Auf jeden Einwohner entfallen rechnerisch rund 3,4 kWp Dach-Potenzial – über die 48.447 Wohngebäude summiert sich das auf etwa 790 MWp und rund 716 GWh möglichen Solarstrom im Jahr. Der Grund ist die große, überwiegend gut geeignete Dachfläche: 95 % der Wohngebäude gelten als gut oder sehr gut geeignet. Der PV-Rechner zeigt, was davon auf Ihr Dach entfällt.

Sehr deutlich: Im Mai liefert jedes kWp rund 139,6 kWh, im Dezember nur etwa 18,4 kWh – mehr als das Siebenfache. Auch August (117,3 kWh) und Juni (116 kWh) sind ertragsstark. Diese Spreizung macht den Eigenverbrauch im Sommer besonders wichtig, damit die Spitzenerzeugung nicht für wenige Cent eingespeist wird.

Wegen der ausgeprägten Sommerspitze oft ja. Ein Speicher verschiebt den Überschuss von Mai bis August in Abend- und Nachtstunden und hebt den Eigenverbrauch typischerweise von 25–30 % auf 55–70 % (allgemeine Richtwerte). Da selbst genutzter Strom rund 35 ct je kWh spart, die Einspeisung aber nur 7–8 ct bringt (allgemeine Marktwerte 2026), verbessert das die Rendite spürbar. Der PV-Rechner schätzt den passenden Speicherbedarf.

Ein durchschnittliches Einfamilienhaus bietet geschätzt rund 69 m² nutzbare Dachfläche – modelliert gut für etwa 13,9 kWp und rund 12.400 kWh Jahresertrag (geschätzt, unsaniert). Auf 66 % der Krefelder Wohngebäude ist eine Anlage ab 10 kWp möglich. Da das den Haushaltsbedarf übersteigt, lohnt es sich, Speicher, Wärmepumpe oder Wallbox mitzuplanen.

95 % der Krefelder Wohngebäude gelten als gut oder sehr gut geeignet – ein überdurchschnittlicher Wert. Auch die Rahmenbedingungen passen: 50 % tragen ein Satteldach, die mittlere Neigung liegt bei rund 39°. Ob Ihr Dach dazugehört, hängt von Ausrichtung, Verschattung und Aufbauten ab und lässt sich nur an Ihrer konkreten Adresse prüfen.

Mit 29 % Mehrfamilienhäusern und 38 % Reihen- oder Doppelhäusern im Bestand gibt es viel größere Dachfläche. Über Mieterstrom-Modelle lässt sich der Solarstrom direkt an die Bewohner liefern, was den Eigenverbrauch vor Ort erhöht. Der PV-Rechner schätzt Ertrag und sinnvolle Anlagengröße auch für Mehrparteienhäuser.

Kostenlos und unverbindlich über den PV-Rechner: Er schätzt für Ihre Krefelder Adresse Ertrag, Anlagengröße und Eigenverbrauch und verbindet Sie auf Wunsch mit geprüften Fachbetrieben – Sie erhalten bis zu 5 Angebote oder eine geförderte Beratung.

Die Preise hängen von Anlagengröße, Speicher und Dach ab; auf die Anschaffung fällt seit 2023 bundesweit 0 % Mehrwertsteuer an (allgemeine Regel). Kommunale Zuschüsse ändern sich laufend, daher nennen wir hier keine lokale Pauschale. Der kostenlose PV-Rechner schätzt Ertrag und Wirtschaftlichkeit für Ihr Gebäude und holt Angebote geprüfter Fachbetriebe ein.

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