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Wärmepumpe · Nordrhein-Westfalen

Wärmepumpe in Krefeld: Kosten, Förderung & Angebote 2026

Wärmepumpe in Krefeld: 95 % der Wohngebäude heizen mit Gas. Prüfen Sie Eignung, Kosten und bis zu 70 % Förderung – jetzt Angebote für Ihr Haus sichern.

72 %

Gebäude vor 1979

oft mit Sanierungsbedarf

20,0 kW

Ø Heizlast EFH

unsaniert, geschätzt

162

kWh/m²·a Wärmebedarf

Median, unsaniert

37 %

Freistehende EFH

günstig für Aufstellort

Gebäudebestand in Krefeld: Baualter entscheidet

Das Baujahr ist der wichtigste Hinweis auf die nötige Vorlauftemperatur und damit die Eignung für eine Wärmepumpe. In Krefeld wurden rund 72 % der Wohngebäude vor 1979 – also vor der ersten Wärmeschutzverordnung – errichtet:

vor 19199%1919–194819%1949–195712%1958–196815%1969–197818%1979–199011%1991–20008%2001–20118%2012–20150%ab 20160%
Baualtersstruktur der Wohngebäude in Krefeld (Anteil je Baujahrsklasse) · Basis: amtliche 3D-Gebäudedaten, Baujahr modelliert.

Baujahr und Heizträger sind modellierte Schätzwerte auf Basis der Gebäudedaten.

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Heizlast & Auslegung im Einfamilienhaus

Ein typisches Einfamilienhaus in Krefeld hat eine geschätzte Heizlast von rund 20,0 kW (mittlere 50 %: 13,425,9 kW) im unsanierten Zustand. Als grobe Orientierung passt dazu eine Wärmepumpe der Leistungsklasse um 20 kW – die genaue Auslegung hängt vom Sanierungszustand ab.

< 10 kW14%
10–15 kW16%
15–20 kW21%
20–30 kW34%
≥ 30 kW16%

Heizträger in Krefeld heute

Die geschätzte Verteilung der Energieträger zeigt, wie groß das Umstellungspotenzial auf eine Wärmepumpe ist:

Gas95%
Öl3%
Fernwärme2%
Holz0%

Energieträger modelliert; der heutige Wärmepumpen-Bestand wird tendenziell unterschätzt.

Sie überlegen, in Krefeld eine Wärmepumpe einbauen zu lassen? Dann klären Sie zuerst Eignung, Kosten, Förderung und Angebote von Fachbetrieben – und in Krefeld zusätzlich den Aufstellort. Nur geschätzt 37 % der Einfamilienhäuser stehen frei, der größere Teil ist als Reihen- oder Doppelhaus an den Nachbarn gebaut, deshalb entscheiden Schallabstand und Standort der Außeneinheit hier früher als anderswo. Über die BEG-Förderung sind 2026 bis zu 70 % der Kosten förderfähig, und der kostenlose Wärmepumpen-Check schätzt Eignung und Förderhöhe für Ihre Adresse und verbindet Sie mit geprüften Fachbetrieben.

In Krefeld steht der Aufstellort am Anfang

Krefeld ist kleinteilig bebaut. Geschätzt 38 % der Wohngebäude sind Reihen- und Doppelhäuser, 33 % Einfamilienhäuser und 29 % Mehrfamilienhäuser. In dieser dichten Struktur ist der Schallabstand zum Nachbarn die häufigste Planungsfrage: Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen sind zwar leise, aber die Außeneinheit braucht einen Standort, der die Nachtwerte an der Grundstücksgrenze einhält. Dass nur rund 37 % der Krefelder Einfamilienhäuser frei stehen, macht das zur Regel statt zur Ausnahme – wer an den Nachbarn gebaut hat, plant Wandhalterung, Mindestabstand oder einen schallarmen Aufstellort besser gleich mit. Bei Mehrfamilienhäusern kommt die Abstimmung in der Eigentümergemeinschaft hinzu.

Wie das Baualter die Auslegung prägt

Der Krefelder Bestand wird von den 1970er-Jahren geprägt: Die Gebäude von 1969 bis 1978 bilden mit geschätzt 18 % die größte einzelne Baualtersgruppe, dicht gefolgt von der Vor- und Nachkriegsbebauung. Insgesamt stammen rund 72 % der Wohngebäude aus der Zeit vor 1979. Häuser dieser Jahrgänge haben oft großzügig dimensionierte Heizkörper, die – anders als vermutet – häufig schon bei moderater Vorlauftemperatur genug Wärme abgeben. Auch im unsanierten Altbau erreichen Luft-Wasser-Wärmepumpen im Feld eine Jahresarbeitszahl um 3 (Fraunhofer ISE, allgemeine Felddaten).

Ein typisches Krefelder Einfamilienhaus hat im unsanierten Zustand eine geschätzte Heizlast von rund 20 kW; die mittleren 50 % liegen zwischen 13,4 und 25,9 kW.

Heizlast-Band (EFH) Anteil der Einfamilienhäuser*
unter 10 kW rund 14 %
10–15 kW rund 16 %
15–20 kW rund 21 %
20–30 kW rund 34 %
30 kW und mehr rund 16 %

*geschätzt, unsanierter Zustand.

Der geschätzte Heizwärmebedarf liegt im Median bei 162 kWh/m²·a im unsanierten Zustand und sinkt mit jeder Dämmmaßnahme. Die passende Leistungsklasse ergibt sich am Ende aus dem Sanierungszustand, nicht aus dem Katalog.

Vom Gasanschluss zur Wärmepumpe

Krefeld heizt fast überall mit Gas: Geschätzt 95 % der Wohngebäude nutzen einen Gasanschluss, nur rund 3 % Öl und 2 % Fernwärme. Der Umstieg von Gas auf die Wärmepumpe ist damit der mit Abstand häufigste Fall. Wirtschaftlich stützen ihn allgemeine Rahmenbedingungen: 2026 sind über die BEG-Förderung bis zu 70 % der Kosten förderfähig, auf die Anschaffung fallen 0 % Mehrwertsteuer an, und Strom für die Wärmepumpe liegt bei grob 35 ct/kWh (allgemeine Marktwerte, nicht Krefeld-spezifisch). Bei einer Jahresarbeitszahl um 3 kostet die Kilowattstunde Wärme rechnerisch etwa ein Drittel des Strompreises – wie groß die Ersparnis gegenüber Gas ausfällt, entscheidet der Preisabstand.

Ob sich Ihr Haus schon heute sauber auslegen lässt oder ob der Aufstellort noch Planung braucht, hängt von Gebäudetyp, Heizkörpern und Grundstück ab – nicht vom Stadtdurchschnitt. Der kostenlose Wärmepumpen-Check von reduco schätzt für Ihre Adresse Heizlast, mögliche Vorlauftemperatur und Förderhöhe und verbindet Sie auf Wunsch mit geprüften Fachbetrieben aus Krefeld und Umgebung.

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Häufige Fragen

Das ist in Krefeld die zentrale Frage, denn nur geschätzt 37 % der Einfamilienhäuser stehen frei und 38 % der Wohngebäude sind Reihen- oder Doppelhäuser. Entscheidend ist ein Standort, der den Schallabstand zur Grundstücksgrenze einhält – Wandmontage, ein ruhiger Winkel zum eigenen Grundstück oder ein schallgedämmtes Gerät lösen das meist. Der genaue Ort ergibt sich aus dem Grundriss vor Ort.

Ein typisches Krefelder Einfamilienhaus hat im unsanierten Zustand eine geschätzte Heizlast von rund 20 kW; die mittleren 50 % liegen zwischen 13,4 und 25,9 kW. Das größte Band ist 20–30 kW mit rund 34 %, doch geschätzt 30 % der Häuser kommen mit unter 15 kW aus. Verbindlich ist am Ende nur eine Heizlastberechnung für Ihr Gebäude.

Ja. Die 1970er-Jahre bilden mit geschätzt 18 % die größte Baualtersgruppe in Krefeld, und gerade diese Häuser haben oft ausreichend große Heizkörper. Auch im unsanierten Altbau erreichen Luft-Wasser-Wärmepumpen im Feld eine Jahresarbeitszahl um 3 (Fraunhofer ISE, allgemein). Wichtig sind eine erreichbare Vorlauftemperatur und, wo nötig, einzelne Vorabmaßnahmen.

Geschätzt 95 % der Krefelder Wohngebäude heizen mit Gas, nur etwa 3 % mit Öl und 2 % mit Fernwärme – der Wechsel von Gas ist damit der Regelfall. Ob er sich rechnet, hängt vom Verhältnis aus Strompreis (grob 35 ct/kWh, allgemein) und Gaspreis sowie von der erreichten Jahresarbeitszahl ab. Bei einer JAZ um 3 kostet die Kilowattstunde Wärme rechnerisch etwa ein Drittel des Strompreises.

Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind allgemein bis zu 70 % der Kosten förderfähig, und auf die Anschaffung fallen 0 % Mehrwertsteuer an – das sind bundesweite Regelungen, nicht Krefeld-spezifisch. Die tatsächliche Höhe hängt von Einkommen, Tempo des Heizungstauschs und Anlage ab. Der Wärmepumpen-Check schätzt die für Ihr Gebäude realistische Förderhöhe.

Nein. Der geschätzte Heizwärmebedarf liegt im Median bei 162 kWh/m²·a im unsanierten Zustand, doch schon einzelne Schritte – gedämmte Kellerdecke, größere Heizkörper in kritischen Räumen, neue Fenster – senken die nötige Vorlauftemperatur spürbar. Eine vollständige Sanierung ist selten Voraussetzung, verbessert aber die Effizienz.

Am einfachsten über den kostenlosen Wärmepumpen-Check von reduco – unverbindlich und kostenlos. Auf Wunsch erhalten Sie bis zu 5 Angebote von geprüften Fachbetrieben aus Krefeld und Umgebung oder eine geförderte Beratung.

Die hier gezeigten Werte sind modellierte Durchschnitte für Krefeld, kein Befund für Ihr Haus. Der kostenlose Wärmepumpen-Check schätzt für Ihre Adresse Heizlast, möglichen Aufstellort, Vorlauftemperatur und Förderhöhe. Auf Wunsch werden Sie mit geprüften Fachbetrieben aus Krefeld und Umgebung verbunden.

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