Photovoltaik in Erfurt: Kosten, Ertrag & Angebote 2026
Photovoltaik in Erfurt: 99 % der Wohngebäude sind gut geeignet, ein Dach bringt geschätzt rund 12.890 kWh im Jahr. Jetzt Kosten & Angebote fürs Dach prüfen.
943
kWh/kWp Ø-Ertrag
je installiertem Kilowatt-Peak
99 %
Dächer gut geeignet
sehr gut oder gut
638 MWp
Dach-PV-Potenzial
≈ 615 GWh/Jahr
13,7 kWp
Typisches EFH-Dach
≈ 12.890 kWh/Jahr
Solarertrag über das Jahr in Erfurt
Bei einer mittleren Globalstrahlung von 1.113 kWh/m² erreicht eine Anlage auf einem Wohngebäude in Erfurt im Median rund 943 kWh je installiertem Kilowatt-Peak pro Jahr. Die Erträge verteilen sich stark auf das Sommerhalbjahr:
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Typische PV-Anlage auf einem Einfamilienhaus in Erfurt
| Nutzbare Dachfläche (Median) | 68 m² |
| Passende Anlagengröße | 13,7 kWp |
| Erwarteter Jahresertrag | 12.890 kWh |
| Dächer mit ≥ 10 kWp Potenzial | 80 % |
Wie viel davon sich für Ihr konkretes Dach lohnt – inklusive Eigenverbrauch, Speicher, Amortisation und Einspeisevergütung – berechnet der kostenlose PV-Rechner weiter unten für Ihre Adresse.
Dachlandschaft in Erfurt
Die Dachformen bestimmen, wie einfach sich Module montieren lassen und welche Ausrichtung möglich ist. In Erfurt verteilen sich die Wohngebäude wie folgt (mittlere Dachneigung geneigter Dächer: 39°):
Wenn Sie in Erfurt eine PV-Anlage planen und Angebote einholen wollen, geht es zuerst um drei Fragen: Was kostet die Anlage, was bringt Ihr Dach an Ertrag und Eigenverbrauch, und welche Förderung greift. Erfurt ist dabei eine Satteldach-Stadt: 71 % der 30.864 Wohngebäude tragen das klassische Giebeldach, weitere 5 % ein Walmdach und nur 11 % ein Flachdach. Für die Photovoltaik heißt das, dass fast jede Planung hier vor derselben Grundsatzfrage steht – Süd-Belegung mit einer starken Mittagsspitze oder Ost-West-Verteilung mit einem breiten Ertrag über den Tag. Diese eine Entscheidung prägt Ihre Anlage und Ihre Angebote weit mehr als jede pauschale Ertragszahl, denn geeignet sind die Dächer ohnehin fast alle: 99 % der Erfurter Wohngebäude gelten als gut oder sehr gut für Solar.
Süd oder Ost-West – die entscheidende Weiche
Die mittlere Dachneigung liegt in Erfurt bei 39° und damit im günstigen Bereich für aufgeständerte wie dachparallele Module. Ein nach Süden geneigtes Satteldach holt das Maximum aus der Jahressumme heraus und liefert eine ausgeprägte Mittagsspitze. Eine Ost-West-Belegung fällt in der Summe etwas geringer aus, verteilt den Strom aber auf Morgen und Abend – also genau auf die Stunden, in denen ein Haushalt tatsächlich Strom braucht. Weil selbst genutzter Solarstrom allgemein rund 35 ct je Kilowattstunde an Netzbezug ersetzt, die Einspeisung dagegen nur etwa 7–8 ct bringt, ist die zweite Variante für viele Erfurter Haushalte die wirtschaftlichere. Welche Ausrichtung Ihr konkretes Dach zulässt und was sich für Ihr Verbrauchsprofil besser rechnet, lässt sich nur am einzelnen Gebäude beurteilen.
Was ein typisches Dach hergibt
Ein durchschnittliches Erfurter Einfamilienhaus bietet nach den Gebäudedaten geschätzt rund 68 m² nutzbare Dachfläche. Darauf passt eine modellierte Anlage von etwa 13,7 kWp, die im Jahr rund 12.890 kWh erzeugt – deutlich mehr, als ein Haushalt allein verbraucht. Auf 80 % der Wohngebäude ist eine Anlage ab 10 kWp möglich, der Bestand ist dabei gemischt: 58 % Einfamilienhäuser, 32 % Mehrfamilienhäuser und 10 % Reihen- oder Doppelhäuser. Der spezifische Ertrag liegt bei 943 kWh je kWp im Jahr, gespeist aus einer Globalstrahlung von 1.113 kWh je Quadratmeter. Weil ein modelliertes Einfamilienhaus mehr Strom liefert als der reine Haushaltsbedarf, lohnt es sich, Speicher, Wärmepumpe oder Wallbox von Anfang an mitzudenken.
Jahresverlauf und Stadtpotenzial
Der Ertrag konzentriert sich stark auf das Sommerhalbjahr: Von Mai bis August erntet jedes installierte Kilowatt über 90 kWh je Monat, mit dem Höchstwert von 141,6 kWh im Mai. Im Dezember und Januar sind es dagegen nur rund 32,1 und 29,8 kWh – der Spitzenmonat bringt fast das Fünffache des schwächsten. Diese Spreizung ist das eigentliche Argument für einen Speicher, der den Sommerüberschuss in die Abendstunden verschiebt.
Summiert man alle Wohngebäude, ergibt sich ein Dach-PV-Potenzial von rund 638 MWp, das etwa 615 GWh Solarstrom pro Jahr liefern könnte – rechnerisch 2,9 kWp je Einwohner bei rund 218.793 Erfurterinnen und Erfurtern. Der größte Teil davon liegt bislang brach. Für Ihre Entscheidung zählt aber nur das eine Dach über Ihrem Kopf.
Der kostenlose PV-Rechner von reduco schätzt für Ihre Erfurter Adresse Ertrag, sinnvolle Anlagengröße, Speicherbedarf und Eigenverbrauch – und verbindet Sie auf Wunsch mit geprüften Fachbetrieben. reduco betreibt dabei keinen eigenen Handwerksbetrieb vor Ort, sondern liefert die datenbasierte Analyse und die Vermittlung.
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Häufige Fragen
Kostenlos und unverbindlich über den PV-Rechner: Sie geben Ihre Erfurter Adresse ein und erhalten eine datenbasierte Einschätzung zu Ertrag, Anlagengröße und Eigenverbrauch. Auf Wunsch vermittelt reduco bis zu 5 Angebote geprüfter Fachbetriebe oder eine geförderte Beratung.
Süd bringt die höchste Jahressumme und eine starke Mittagsspitze, Ost-West verteilt den Ertrag auf Morgen und Abend und passt so besser zum Verbrauch vieler Haushalte. Da 71 % der Erfurter Wohngebäude ein Satteldach mit rund 39° Neigung tragen, steht diese Wahl bei fast jeder Planung an. Welche Variante sich für Ihr Verbrauchsprofil rechnet, zeigt der PV-Rechner.
Sehr wahrscheinlich: 99 % der Erfurter Wohngebäude gelten als gut oder sehr gut geeignet. Die Eignung ist hier also selten der Engpass – wichtiger sind Ausrichtung, Verschattung und die passende Auslegung. Ob Ihr Dach im Detail passt, prüft der PV-Rechner anhand Ihrer Adresse.
Ein durchschnittliches Erfurter Einfamilienhaus bietet nach den Gebäudedaten geschätzt rund 68 m² nutzbare Dachfläche – modelliert gut für etwa 13,7 kWp und rund 12.890 kWh im Jahr. Auf 80 % der Wohngebäude ist eine Anlage ab 10 kWp möglich. Weil das den reinen Haushaltsbedarf übersteigt, lohnt es sich, Wärmepumpe oder Wallbox einzuplanen.
Oft ja. Der Ertrag konzentriert sich stark auf Mai bis August (bis zu 141,6 kWh je kWp im Mai gegenüber 29,8 im Januar), sodass ohne Speicher viel Sommerstrom ungenutzt bliebe. Ein Speicher hebt den Eigenverbrauch typischerweise von 25–30 % auf 55–70 % (allgemeine Richtwerte). Ob sich das für Sie rechnet, zeigt der PV-Rechner für Ihr Gebäude.
Selbst verbrauchen. Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart allgemein rund 35 ct Netzbezug, die Einspeisung bringt allgemein nur etwa 7–8 ct. Selbst genutzter Solarstrom ist damit rund vier- bis fünfmal so wertvoll – deshalb zielt eine gute Auslegung, ob Süd oder Ost-West, darauf, möglichst viel des Stroms im Haus zu halten.
Die Preise hängen von Anlagengröße, Speicher und Dach ab; auf die Anschaffung fällt bundesweit 0 % Mehrwertsteuer an (allgemeine Regel). Kommunale Zuschüsse ändern sich laufend, daher nennen wir hier keine lokale Pauschale. Der kostenlose PV-Rechner schätzt Ertrag und Wirtschaftlichkeit für Ihr Gebäude und holt Angebote geprüfter Fachbetriebe ein.
Über alle Wohngebäude summiert sich das Dach-PV-Potenzial auf rund 638 MWp beziehungsweise etwa 615 GWh Solarstrom pro Jahr – das entspricht 2,9 kWp je Einwohner. Der größte Teil ist bislang ungenutzt. Was davon auf Ihr Dach entfällt, zeigt Ihnen der kostenlose PV-Rechner.
