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Photovoltaik · Thüringen

Photovoltaik in Weimar: Kosten, Ertrag & Angebote 2026

In Weimar liefert jedes kWp rund 1.029 kWh im Jahr – Spitzenwert für Thüringen. Jetzt Kosten, Förderung und PV-Angebote für Ihr Dach kostenlos prüfen.

1.029

kWh/kWp Ø-Ertrag

je installiertem Kilowatt-Peak

100 %

Dächer gut geeignet

sehr gut oder gut

219 MWp

Dach-PV-Potenzial

≈ 231 GWh/Jahr

13,3 kWp

Typisches EFH-Dach

≈ 13.340 kWh/Jahr

Solarertrag über das Jahr in Weimar

Bei einer mittleren Globalstrahlung von 1.225 kWh/m² erreicht eine Anlage auf einem Wohngebäude in Weimar im Median rund 1.029 kWh je installiertem Kilowatt-Peak pro Jahr. Die Erträge verteilen sich stark auf das Sommerhalbjahr:

JanFebMärAprMaiJunJul139AugSepOktNovDez
Mittlerer Solarertrag je kWp und Monat in Weimar (kWh/kWp) · Basis: Dachausrichtung & -neigung aus 3D-Gebäudedaten, PVGIS-Methodik.

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Typische PV-Anlage auf einem Einfamilienhaus in Weimar

Nutzbare Dachfläche (Median)67 m²
Passende Anlagengröße13,3 kWp
Erwarteter Jahresertrag13.340 kWh
Dächer mit ≥ 10 kWp Potenzial77 %

Wie viel davon sich für Ihr konkretes Dach lohnt – inklusive Eigenverbrauch, Speicher, Amortisation und Einspeisevergütung – berechnet der kostenlose PV-Rechner weiter unten für Ihre Adresse.

Dachlandschaft in Weimar

Die Dachformen bestimmen, wie einfach sich Module montieren lassen und welche Ausrichtung möglich ist. In Weimar verteilen sich die Wohngebäude wie folgt (mittlere Dachneigung geneigter Dächer: 41°):

Satteldach63%
Flachdach13%
Walmdach9%
Pultdach3%

Weimar gehört bei der Solarausbeute zu den stärksten Standorten in Thüringen: Jedes installierte Kilowattpeak bringt hier im Mittel rund 1.029 kWh im Jahr, getragen von einer Globalstrahlung um 1.225 kWh je m². Das ist ein Wert, der eher an süddeutsche Lagen erinnert als an die Landesmitte – und er hat einen handfesten Effekt auf Ihre Rechnung: Je höher der spezifische Ertrag, desto schneller amortisiert sich die Anlage. Bevor Sie Kosten, Anlagengröße und Förderung festzurren, lohnt deshalb der Blick auf die Zahlen für Ihr konkretes Dach. Grob gilt: Auf die Anschaffung fällt seit 2023 bundesweit 0 % Mehrwertsteuer an (allgemeine Regel), kommunale Zuschüsse ändern sich laufend, und den größten Hebel haben ohnehin nicht Förderprogramme, sondern ein hoher Eigenverbrauch. Denn jede selbst genutzte Kilowattstunde spart rund 35 ct Netzbezug, während die Einspeisung nur etwa 7–8 ct bringt (allgemeine Marktwerte 2026) – Eigenverbrauch schlägt Einspeisung deutlich.

Warum sich PV in Weimar schneller rechnet

Der hohe Ertrag ist keine Randnotiz, sondern der eigentliche Grund, warum ein Weimarer Dach früher in die Gewinnzone kommt als eines an einem sonnenärmeren Standort. Ein typisches Einfamilienhaus bietet nach den Gebäudedaten geschätzt rund 67 m² nutzbare Dachfläche – gut für eine modellierte Anlage von etwa 13,3 kWp mit rund 13.340 kWh Jahresertrag (geschätzte Modellwerte, unsaniert). Bei diesen 1.029 kWh je kWp trägt jedes zusätzliche Kilowatt spürbar zum Ertrag bei, und genau deshalb entscheidet in Weimar die Auslegung: Wie viel dieser Sonnenernte Sie selbst nutzen, hängt davon ab, ob Sie Speicher, Wärmepumpe oder Wallbox mitdenken. Über die ganze Stadt summiert sich das Dach-PV-Potenzial der rund 11.791 Wohngebäude auf etwa 219 MWp beziehungsweise rund 231 GWh Solarstrom im Jahr – rechnerisch 3,3 kWp je Einwohner.

Eignung ist selten das Problem – die Belegung schon

Was Weimar zusätzlich auszeichnet: Praktisch jedes Dach spielt mit. 100 % der Wohngebäude gelten als gut oder sehr gut geeignet, und auf 77 % der Wohngebäude ist eine Anlage ab 10 kWp möglich. Die Frage ist hier also fast nie, ob Ihr Dach taugt, sondern wie Sie es belegen. Mit rund 63 % dominiert das Satteldach, dazu kommen 13 % Flachdach, 9 % Walmdach und 3 % Pultdach bei einer vergleichsweise steilen mittleren Neigung von 41°. Ein steiles Satteldach bringt die Module in einen guten Winkel und hilft im Winter, wenn die Sonne flach steht; je nach Firstrichtung belegen Sie die Südseite voll oder verteilen auf Ost und West für einen gleichmäßigeren Tagesverlauf. Der Gebäudemix aus 55 % Einfamilienhäusern, 10 % Reihen- und Doppelhäusern sowie 35 % Mehrfamilienhäusern zeigt, dass in Weimar sowohl das klassische Eigenheimdach als auch größere Mietobjekte Potenzial haben.

Ertrag übers Jahr und was das für Speicher heißt

Trotz des hohen Jahresmittels schwankt der Ertrag deutlich: Im Juli bringt jedes kWp rund 139,4 kWh, im Januar nur etwa 31,1 kWh – der Hochsommer trägt ein Vielfaches des Winters. Diese Spreizung ist der Grund, warum sich auf einem gut belegten Weimarer Dach ein Batteriespeicher lohnen kann: Ohne ihn fließt viel Sommerstrom ungenutzt ins Netz. Ein Speicher hebt den Eigenverbrauch typischerweise von 25–30 % auf 55–70 % (allgemeine Richtwerte), eine Wärmepumpe oder ein E-Auto verwandeln Überschuss in Heizung und Mobilität. Ob Süd- oder Ost-West-Belegung, welche Anlagengröße und welcher Speicher für Ihr Dach sinnvoll sind, hängt von Ausrichtung, Verschattung und Ihrem Verbrauch ab – keine Durchschnittszahl ersetzt die Einzelprüfung. Der kostenlose PV-Rechner von reduco schätzt für Ihre Weimarer Adresse Ertrag, sinnvolle Anlagengröße, Speicherbedarf und Eigenverbrauch und verbindet Sie auf Wunsch mit geprüften Fachbetrieben. reduco betreibt keinen eigenen Betrieb vor Ort, sondern liefert die Datenanalyse und die Vermittlung.

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Häufige Fragen

Kostenlos und unverbindlich über den PV-Rechner von reduco: Sie geben Ihre Weimarer Adresse ein, erhalten eine Ertrags- und Wirtschaftlichkeitsschätzung für Ihr Dach und auf Wunsch bis zu 5 Angebote geprüfter Fachbetriebe oder eine geförderte Beratung. reduco betreibt keinen eigenen Betrieb vor Ort, sondern liefert Datenanalyse und Vermittlung.

Weil der spezifische Ertrag mit rund 1.029 kWh je kWp im Jahr klar über dem Schnitt liegt und die Globalstrahlung um 1.225 kWh je m² erreicht. Je höher dieser Ertrag, desto schneller amortisiert sich die Anlage. Zusammen mit 100 % gut oder sehr gut geeigneten Wohngebäuden sind die Voraussetzungen hier überdurchschnittlich gut.

Die Datenanalyse rechnet im Mittel mit rund 1.029 kWh je kWp und Jahr. Der Ertrag schwankt übers Jahr: von etwa 139,4 kWh je kWp im Juli auf nur rund 31,1 kWh im Januar. Ihr konkreter Wert hängt von Ausrichtung, Neigung und Verschattung Ihres Dachs ab.

Ein durchschnittliches Einfamilienhaus bietet nach den Gebäudedaten geschätzt rund 67 m² nutzbare Dachfläche – modelliert gut für etwa 13,3 kWp und rund 13.340 kWh im Jahr (geschätzte Modellwerte, unsaniert). Auf 77 % der Wohngebäude ist eine Anlage ab 10 kWp möglich. Weil der Ertrag je kWp hoch ist, zahlt sich eine großzügige Belegung mit Speicher oft aus.

Wegen der starken Sommer-Winter-Spreizung – im Juli rund 139,4, im Januar nur etwa 31,1 kWh je kWp – bleibt ohne Speicher viel Sommerstrom ungenutzt und fließt für 7–8 ct ins Netz. Ein Speicher hebt den Eigenverbrauch typischerweise von 25–30 % auf 55–70 % (allgemeine Richtwerte). Ob sich das für Sie rechnet, zeigt der Rechner für Ihre Anlagengröße und Ihren Verbrauch.

Die Chancen stehen sehr gut: 100 % der Wohngebäude gelten als gut oder sehr gut geeignet, und mit rund 63 % Satteldächern bei 41° mittlerer Neigung sind die Voraussetzungen klassisch günstig. Entscheidend bleiben Ausrichtung, Verschattung und Zustand Ihrer Eindeckung. Der PV-Rechner schätzt für Ihre konkrete Adresse, ob und wie viel Ihr Dach hergibt.

Die Preise hängen von Anlagengröße, Speicher und Dachart ab; auf die Anschaffung fällt seit 2023 bundesweit 0 % Mehrwertsteuer an (allgemeine Regel). Kommunale Zuschüsse ändern sich laufend, daher nennen wir hier keine lokale Pauschale. Der kostenlose PV-Rechner schätzt Ertrag und Wirtschaftlichkeit für Ihr Gebäude und holt Angebote geprüfter Fachbetriebe ein.

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