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Wärmepumpe · Baden-Württemberg

Wärmepumpe in Rastatt: Kosten, Förderung & Angebote 2026

Wärmepumpe in Rastatt: 79 % der Einfamilienhäuser stehen frei, der Bestand ist eher jung. Eignung, Kosten und bis zu 80 % Förderung jetzt kostenlos prüfen.

66 %

Gebäude vor 1979

oft mit Sanierungsbedarf

22,2 kW

Ø Heizlast EFH

unsaniert, geschätzt

165

kWh/m²·a Wärmebedarf

Median, unsaniert

79 %

Freistehende EFH

günstig für Aufstellort

Gebäudebestand in Rastatt: Baualter entscheidet

Das Baujahr ist der wichtigste Hinweis auf die nötige Vorlauftemperatur und damit die Eignung für eine Wärmepumpe. In Rastatt wurden rund 66 % der Wohngebäude vor 1979 – also vor der ersten Wärmeschutzverordnung – errichtet:

vor 19192%1919–194811%1949–19573%1958–196842%1969–19788%1979–19904%1991–200017%2001–20118%2012–20150%ab 20165%
Baualtersstruktur der Wohngebäude in Rastatt (Anteil je Baujahrsklasse) · Basis: amtliche 3D-Gebäudedaten, Baujahr modelliert.

Baujahr und Heizträger sind modellierte Schätzwerte auf Basis der Gebäudedaten.

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Heizlast & Auslegung im Einfamilienhaus

Ein typisches Einfamilienhaus in Rastatt hat eine geschätzte Heizlast von rund 22,2 kW (mittlere 50 %: 16,028,2 kW) im unsanierten Zustand. Als grobe Orientierung passt dazu eine Wärmepumpe der Leistungsklasse um 22 kW – die genaue Auslegung hängt vom Sanierungszustand ab.

< 10 kW10%
10–15 kW12%
15–20 kW17%
20–30 kW42%
≥ 30 kW19%

Heizträger in Rastatt heute

Die geschätzte Verteilung der Energieträger zeigt, wie groß das Umstellungspotenzial auf eine Wärmepumpe ist:

Gas86%
Öl14%
Fernwärme0%
Holz0%

Energieträger modelliert; der heutige Wärmepumpen-Bestand wird tendenziell unterschätzt.

Rastatt gehört zu den Städten, in denen der Umstieg auf eine Wärmepumpe eher zu den unkomplizierten Fällen zählt – und das aus zwei Gründen. Erstens stehen geschätzt 79 % der Einfamilienhäuser frei, der Aufstellort für die Außeneinheit ist damit meist schnell gefunden. Zweitens ist der Wohngebäudebestand mit geschätzt 66 % Baujahr vor 1979 vergleichsweise jung, was die technische Eignung häufig erleichtert. Was der Wechsel für Ihr Haus kostet, wie viel der bis zu 70 % Förderung (allgemein, Stand 2026) Sie erhalten und welche Fachbetriebe Ihnen ein Angebot machen, klären Sie am schnellsten mit dem kostenlosen Wärmepumpen-Check.

Freier Stand, entspannter Aufstellort

In vielen Städten ist der Platz für die Luft-Wärmepumpe die erste Hürde – enge Zeilen, dichte Grenzbebauung, Schallabstände zum Nachbarn. In Rastatt entfällt dieser Streitpunkt oft: Bei geschätzt 79 % freistehenden Einfamilienhäusern gibt es fast immer eine Gebäudeecke oder einen Gartenstreifen, an dem das Außengerät mit ausreichendem Abstand und leiser Ausrichtung steht. Der Gebäudemix stützt das zusätzlich – 59 % der Wohngebäude sind Einfamilienhäuser, 16 % Reihen- und Doppelhäuser, 23 % Mehrfamilienhäuser. Für die klassische Ein- und Zweifamilienhaus-Sanierung ist die Standortfrage damit selten das Problem; die Planung kann sich gleich auf Leistung und Effizienz konzentrieren.

Ein Bestand mit spürbarem Neubauanteil

Rastatt ist keine reine Altbaustadt. Zwar bildet der Jahrgang 1958–1968 mit geschätzt 42 % der Wohngebäude den größten Block, doch geschätzt rund 30 % des Bestands entstanden erst ab 1991 – darunter 17 % zwischen 1991 und 2000. Diese jüngeren Häuser sind in der Regel besser gedämmt, kommen mit niedrigeren Vorlauftemperaturen aus und eignen sich damit oft ohne große Vorarbeiten für eine Wärmepumpe. Aber auch die zahlreichen Nachkriegs- und 1960er-Bauten sind kein Ausschlussgrund: Ihre häufig großzügigen Heizkörper geben schon bei moderatem Vorlauf genug Wärme ab, und auch im unsanierten Altbau erreichen Luft-Wasser-Wärmepumpen im Feld eine Jahresarbeitszahl um 3 (Fraunhofer ISE, allgemein). Eine gedämmte Kellerdecke oder ein größerer Heizkörper im kältesten Raum senken den nötigen Vorlauf gezielt dort, wo es klemmt.

Heizlast, Auslegung und Förderung

Die typische Heizlast eines Rastatter Einfamilienhauses liegt im unsanierten Zustand bei geschätzt 22,2 kW, die mittleren 50 % der Häuser zwischen 16 und 28,2 kW. Der geschätzte Heizwärmebedarf erreicht im Median 165 kWh/m²·a – ebenfalls für den unsanierten Zustand, jeder Dämmschritt drückt den Wert. Die Verteilung ist breiter gestreut als in vielen Nachbarstädten:

Heizlast-Band (EFH) Anteil der Einfamilienhäuser
unter 10 kW 10 %
10–15 kW 12 %
15–20 kW 17 %
20–30 kW 42 %
30 kW und mehr 19 %

Rund 39 % der Häuser liegen also schon unter 20 kW – ein Bereich, in dem gängige Wärmepumpen die volle Last problemlos decken. Beheizt wird heute fast überall mit Gas: geschätzt 86 % der Wohngebäude, dazu 14 % mit Öl, Fernwärme und Holz spielen praktisch keine Rolle. Der Wechsel von Gas oder Öl auf die Wärmepumpe ist damit der Regelfall – und über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind dafür bis zu 70 % Zuschuss möglich (allgemein, Stand 2026), zusammengesetzt aus Grund-, Klimageschwindigkeits- und Einkommensbonus.

Ob Ihr Haus schon heute passt oder eine kleine Vorabmaßnahme sinnvoll ist, hängt von Baujahr, Heizkörpern und Dämmung ab. Der kostenlose Wärmepumpen-Check von reduco schätzt für Ihre Adresse Heizlast, mögliche Vorlauftemperatur und Förderhöhe und verbindet Sie auf Wunsch mit geprüften Fachbetrieben aus der Region – reduco arbeitet als Datenanalyse mit Netzwerk, nicht als Büro vor Ort.

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Häufige Fragen

Für die meisten Ein- und Zweifamilienhäuser nicht. Geschätzt 79 % der Rastatter Einfamilienhäuser stehen frei, sodass sich die Außeneinheit mit ausreichendem Abstand zur Grundstücksgrenze und gutem Schallschutz aufstellen lässt. Enger wird es nur bei Reihen- und Doppelhäusern, die rund 16 % der Wohngebäude ausmachen – hier planen Sie den Standort am besten früh mit dem Fachbetrieb.

In vielen Fällen ja. Rund 30 % der Wohngebäude entstanden ab 1991 und sind meist gut gedämmt – ideale Voraussetzungen. Aber auch die älteren Jahrgänge, darunter der große Block von 1958 bis 1968 mit geschätzt 42 % der Wohngebäude, lassen sich mit Wärmepumpe betreiben. Entscheidend ist die erreichbare Vorlauftemperatur, nicht allein das Baujahr.

Im unsanierten Zustand liegt die geschätzte Heizlast bei rund 22,2 kW, die mittleren 50 % zwischen 16 und 28,2 kW. Rund 39 % der Einfamilienhäuser liegen bereits unter 20 kW. Die genaue Leistungsklasse ergibt eine Heizlastberechnung für Ihr Gebäude – und jede Dämmmaßnahme senkt den Wert und damit die nötige Gerätegröße.

Geschätzt 86 % der Rastatter Wohngebäude heizen mit Gas, weitere 14 % mit Öl – der Umstieg ist der Regelfall. Ob er sich rechnet, hängt vom Verhältnis aus Strom- und Gaspreis sowie der erreichten Jahresarbeitszahl ab. Bei einer JAZ um 3 (Fraunhofer ISE, allgemein) kostet die Kilowattstunde Wärme rechnerisch rund ein Drittel des Strompreises.

Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind allgemein bis zu 70 % der Kosten förderfähig – bei niedrigen Haushaltseinkommen bis zu 80 %, zusammengesetzt aus Grundförderung, Klimageschwindigkeits- und Einkommensbonus – bundesweite Regelungen, nicht Rastatt-spezifisch. Die tatsächliche Höhe hängt von Einkommen, Tempo des Heizungstauschs und Anlage ab. Der Wärmepumpen-Check schätzt die für Ihr Gebäude realistische Förderhöhe.

Der Preis richtet sich vor allem nach der nötigen Leistung, und die ist hier dank des jüngeren Bestands oft moderat. Vor der Förderung liegen Luft-Wärmepumpen für Einfamilienhäuser meist im mittleren fünfstelligen Bereich; mit bis zu 70 % BEG-Zuschuss (allgemein, Stand 2026) sinkt der Eigenanteil deutlich. Eine belastbare Zahl liefert erst ein Angebot am konkreten Gebäude.

Kostenlos und unverbindlich über den Wärmepumpen-Check von reduco. Sie geben Ihre Adresse ein und erhalten auf Wunsch Angebote geprüfter Fachbetriebe aus Rastatt und Umgebung oder eine geförderte Beratung – ohne mehrere Betriebe einzeln anzufragen. Der Check bewertet vorab Heizlast, Vorlauftemperatur und Förderung für Ihr Haus.

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