Wärmepumpe in Hessen
Wärmepumpe in Hessen: Für 58 Städte mit zusammen 3.317.252 Einwohnern zeigen wir echte Gebäude- und Bestandsdaten aus amtlichen 3D-Gebäudemodellen – plus kostenlosen Check für Ihre Adresse.
Wohngebäude vor 1979: die Spannweite in Hessen
In den analysierten Städten stammen im Median rund 72 % der Wohngebäude aus der Zeit vor 1979 – vor der ersten Wärmeschutzverordnung. Am höchsten ist der Altbau-Anteil mit 94 % in Marburg, am niedrigsten mit 30 % in Nidderau. Je älter der Bestand, desto wichtiger werden Heizlast-Prüfung und Vorlauftemperatur vor dem Umstieg.
| Ältester Bestand | Wohngebäude vor 1979 | Einwohner |
|---|---|---|
| Marburg | 94 % | 73.544 |
| Wetzlar | 93 % | 54.665 |
| Hofheim am Taunus | 93 % | 39.259 |
| Herborn | 93 % | 20.421 |
| Groß-Umstadt | 92 % | 21.245 |
Gebäudebestand in Hessen: was die Daten zeigen
Die Auswertung umfasst 648.241 Wohngebäude, davon 39 % Einfamilienhäuser, 35 % Reihenhäuser und 24 % Mehrfamilienhäuser. 72 % des Bestands stammt aus der Zeit vor 1979, also vor der ersten Wärmeschutzverordnung – für diese Gebäude entscheidet die erreichbare Vorlauftemperatur darüber, ob eine Wärmepumpe wirtschaftlich läuft. Häufigster Energieträger ist derzeit Gas mit 92 % der Wohngebäude.
Die typische Heizlast eines Einfamilienhauses in Hessen liegt bei 18 kW, das mittlere Feld reicht von 13 kW bis 24 kW. 34 % der Einfamilienhäuser liegen unter 15 kW – die Bandbreite, in der Standard-Luft-Wasser-Wärmepumpen ohne Sonderauslegung arbeiten. Der rechnerische Heizwärmebedarf beträgt im Mittel 170 kWh/m² und Jahr.
Häufige Fragen zu Wärmepumpe in Hessen
- Welche Wärmepumpen-Leistung brauche ich in Hessen?
- Die typische Heizlast eines Einfamilienhauses in Hessen liegt bei rund 18 kW, mit einem mittleren Feld von 13 bis 24 kW. 34 % der Einfamilienhäuser liegen unter 15 kW. Verbindlich ist immer eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 für Ihr konkretes Gebäude.
- Lohnt sich eine Wärmepumpe im Altbau in Hessen?
- 72 % der Wohngebäude in Hessen stammen aus der Zeit vor 1979. Entscheidend ist nicht das Baujahr selbst, sondern die Vorlauftemperatur, mit der das Gebäude im Auslegungsfall warm wird. Bei rund 170 kWh/m² Heizwärmebedarf im Mittel sind Heizkörpertausch oder Teildämmung oft die günstigere Vorbereitung als eine überdimensionierte Anlage.
- Womit wird in Hessen aktuell geheizt?
- Häufigster Energieträger im Wohngebäudebestand von Hessen ist Gas mit 92 %. Die vollständige Verteilung über Gas, Heizöl, Fernwärme, Holz und Strom zeigen die einzelnen Stadtseiten – sie bestimmt, wie hoch die Einsparung beim Umstieg ausfällt.
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